Augustsammlung 2026
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Wir sehen den Hunger. Wir sehen den Durst.
Wir helfen. Gemeinsam.
Kein Essen. Kein sicheres Zuhause. Die Zukunft ungewiss. Für 673 Millionen Menschen weltweit ist das Alltag. Hunger entsteht nicht zufällig. Konflikte zerstören Lebensgrundlagen, treiben Menschen in die Flucht. Gleichzeitig verschärft die Klimakrise die Situation dramatisch: Dürren lassen Felder verdorren, Überschwemmungen vernichten Ernten, extreme Wetterereignisse nehmen zu. Besonders betroffen sind jene Menschen, die am wenigsten zur Entstehung dieser Krisen beitragen. Zurück bleiben Familien, die nicht wissen, wie sie ihre Kinder morgen ernähren sollen.
Doch wir können etwas dagegen tun.
Die Caritas hilft – rasch und nachhaltig: mit Lebensmitteln in akuten Notlagen, mit Saatgut und Schulungen für Kleinbäuerinnen und -bauern, mit konkreten Maßnahmen, die Menschen widerstandsfähiger gegen die Folgen der Klimakrise machen. Hilfe, die nicht nur den Moment überbrückt, sondern Zukunft ermöglicht.
Als Pfarrgemeinde tragen Sie diese Hilfe mit. Mit Ihrer Kollekte setzen Sie ein starkes Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe. Sie zeigen: Wir schauen hin. Wir lassen Menschen in Not nicht allein.
Bitte unterstützen Sie die Augustsammlung! Damit aus Hunger und Durst neue Hoffnung wächst – und aus gemeinsamer Hilfe eine gerechtere Zukunft.
So wirkt Ihre Spende
Jeder Beitrag macht einen Unterschied – ganz konkret:
- 10 Euro ermöglichen einen Energiesparofen. Er spart Brennmaterial, schützt die Umwelt und entlastet Familien im Alltag.
- 18 Euro sichern einer geflüchteten Familie im Südsudan Lebensmittel für einen Monat – mit Mais, Bohnen, Öl und Salz.
- 52 Euro schenken einer Familie im Kongo Saatgut für ein ganzes Jahr – für eigenes
- 300 Euro unterstützen eine Kleinbauernfamilie im Kongo dabei, auf nachhaltige Landwirtschaft umzustellen – für langfristige Ernährungssicherheit.
Südsudan: Hilfe, die Hoffnung wachsen lässt
Extremer Hunger, Flucht und Unsicherheit prägen das Leben von Millionen Menschen im Südsudan. Rund 24 Millionen Menschen haben nicht genug zu essen, besonders Kinder sind betroffen: Über zwei Millionen Kinder unter fünf Jahren sind mangelernährt.
Gewalt, Vertreibung und die Klimakrise verschärfen die Lage zusätzlich. Krankheiten breiten sich aus – bei kaum vorhandener medizinischer Versorgung.
Doch Hilfe ist möglich. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen unterstützt die Caritas Familien mit Lebensmitteln, sauberem Wasser, medizinischer Versorgung und Bargeldhilfen. Mobile Kliniken versorgen vor allem Kinder, Wasserstellen werden repariert. Bis Mitte 2025 konnten so bereits über 168.000 Menschen erreicht werden.
Gleichzeitig stärken wir langfristig: mit Saatgut, Werkzeugen und Schulungen für den eigenen Anbau. So entsteht aus akuter Not neue Hoffnung.
Demokratische Republik Kongo: Ein Teller Essen. Ein Schluck Wasser. Ein Stück Zukunft.
In der DR Kongo kämpfen viele Kinder täglich ums Überleben. In sechs Ernährungsstationen erhalten unterernährte Babys und Kleinkinder lebensrettende Hilfe – mit spezieller Nahrung und medizinischer Betreuung. Allein 2025 konnten so 3.120 Kinder zurück ins Leben begleitet werden.
Doch Hunger entsteht nicht nur durch fehlendes Essen: Auch sauberes Wasser fehlt oft. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat keinen Zugang dazu. Neue Brunnen verändern alles – 2025 erhielten über 11.125 Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Gleichzeitig stärken wir Familien langfristig: 25.545 kg Lebensmittel und über 102.000 Mahlzeiten helfen, den Alltag zu sichern und Kinder vor erneuter Mangelernährung zu schützen. Unsere Hilfe wirkt – Tag für Tag. Damit aus Hunger wieder Zukunft wird.
Wir lassen Hunger nicht gewinnen
Hunger ist kein Schicksal. Wir können ihn bekämpfen – gemeinsam. Die Caritas hilft dort, wo die Not am größten ist – rasch, wirksam und nachhaltig. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen, die die Menschen und ihre Lebensrealitäten genau kennen.
Wir helfen bei akutem Hunger
Wenn Menschen nicht mehr wissen, wovon sie leben sollen, zählt jede Stunde. Wir versorgen Familien mit Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser – oft ist das ihre einzige Hilfe.
Wir helfen besonders vulnerablen Gruppen zu überleben
Kinder, Mütter und ältere Menschen sind besonders gefährdet. Wir geben unterernährten Kindern lebenswichtige Nahrung, ermöglichen warme Mahlzeiten und unterstützen Familien, den Alltag zu bewältigen.
Wir helfen Klimaresilienz nachhaltig aufzubauen
Damit Hilfe langfristig wirkt, stärken wir Kleinbäuerinnen und -bauern: mit Saatgut, Schulungen und Wissen. So können sie ihre Ernten sichern – auch unter schwierigen Bedingungen.
Wir setzen uns für Klimagerechtigkeit ein
Wir machen auf Ungerechtigkeiten aufmerksam und setzen uns dafür ein, dass Verantwortung global gerechter verteilt wird – damit die am stärksten Betroffenen nicht allein gelassen werden.
Wir reduzieren stetig unsere negativen Klimaauswirkungen
Auch wir übernehmen Verantwortung: durch nachhaltiges Handeln, ressourcenschonende Maßnahmen und einen bewussten Umgang mit unserer Umwelt.
Gemeinsam können wir den Hunger sehen – und handeln.
Infomaterial zum Download folgt demnächst
