Was Haussammler*innen bewegt

Gertrude Andehsner, Vöcklermarkt

„Mein Engagement bewirkt, dass Menschen, die bedürftig sind, Hilfe bekommen.“

 

„Besonders gefällt mir, dass man zu den Leuten kommt, die man sonst nicht so oft sieht. Manche haben ein Anliegen, über das man dann reden kann. Oder über Vorurteile gegenüber der Caritas, welche man dann auch oft abbauen kann.

Bei der Haussammlung bleiben 10 Prozent der Spenden in der Pfarre. Wir vom Fachausschuss gehen dann immer vor Weihnachten zu bedürftigen Personen, die wir in der Pfarre haben und geben ihnen dann Gutscheine oder Süßigkeiten für die Kinder. Es ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber für die Leute ist es wichtig, dass sie wissen, sie werden gesehen und beachtet.“

Wilfried Scheidl, Maria Puchheim

„Ich muss nichts verkaufen, sondern bitte nur um eine Spende.“

 

„Ich engagiere mich bei der Haussammlung, weil sie mir einen guten ‚Vorwand‘ gibt, überall anzuläuten. Oft kommt man ins Gespräch mit vielen Menschen. Manchmal kann ich auch hilfreiche Tipps geben – zuletzt etwa einer alleinerziehenden Mutter Kontakte zur Unterstützung in ihrer Notlage oder einer Nachbarin Informationen zum Thema Pflege. Wenn ich einmal überfragt bin, versuche ich Infos einzuholen und komme später noch einmal vorbei. Hilfreich ist dabei die gute Verbindung zur Pfarr- und RegionalCaritas.“

Franz Kehrer, Ottensheim

„Durch dieses Gehen von Haus zu Haus weiß ich, welche Mühe das auch manchmal bedeutet.“

 

„Ins Gespräch zu kommen, das ist mein Grundanliegen beim Besuch der Menschen in meiner Nachbarschaft bei der Caritas Haussammlung. Das Nachfragen, ‚wie geht es euch‘, ‚wie geht es dir‘ freut die Menschen und führt immer wieder zu sehr berührenden Gesprächen für die ich mir jetzt gerne mehr Zeit nehmen kann. Und ich kann auch persönlich erklären, wie wichtig die Haussammlung für die Caritas ist und dass wir auch in der Pfarre Ottensheim Hilfe leisten oder vermitteln können.“

Herta Hemmelmayr, Wartberg

„Besonders schön ist es, wenn man eingeladen wird, kurz hereinzukommen, sich zusammensetzt und miteinander spricht.“

 

„Meine Motivation für die Haussammlung ist unter anderem die Begegnung mit Menschen. Ich lerne gerne neue Leute kennen und komme dabei auch in Gegenden, die ich sonst nicht so oft besuche. Dieses Jahr gehe ich bereits zum zweiten Mal sammeln – letztes Jahr war meine erste Erfahrung damit.

Was mich besonders motiviert, ist der Gedanke, dabei auch etwas Gutes zu tun. Ich habe bisher noch nie Ablehnung erlebt. Besonders schön ist es, wenn man eingeladen wird, kurz hereinzukommen, sich zusammensetzt und miteinander spricht. So entstehen nette Gespräche – und ganz nebenbei kann man auch einen Beitrag für die Caritas und ihre Hilfe für Menschen in Not sammeln. Genau diese Mischung aus Begegnung und Hilfe macht die Haussammlung für mich so wertvoll.“