Fünf Autoren bei einer Buchpräsentation

Spannende Buchpräsentation über den Nationalsozialismus in Österreich im Schloss Hartheim

Buchpräsentation Schloss Hartheim

Am 27. Jänner 2026 fand um 15 Uhr
eine Buchpräsentation 
im Lehr- und Gedenkort Schloss Hartheim statt.

Das Thema der Buchpräsentation war sehr ernst
und ist für viele Menschen sehr emotional.
Das Buch behandelt den Nationalsozialismus in Österreich.

Der 27. Jänner ist ein besonderer Tag.
Es ist der internationale Holocaust-Gedenktag.
An diesem Tag erinnern wir uns an die vielen Menschen,
die verfolgt und ermordet wurden.

Das Buch

Die Autor*innen vom Buch sind 
Gunnar Mertz und Lina Maisel
Das Buch ist in Leichter Sprache geschrieben.
Viele Menschen mit Lernschwierigkeiten
haben bei dem Buch mitgearbeitet.
Sie haben das Buch auch bei der Präsentation vorgestellt.

Diese Personen waren die Prüfgruppe für das Buch
und einige sind Expert*innen für Leichte Sprache.
Sie haben darauf geachtet,
dass das Buch wirklich leicht verständlich ist.
Die Menschen kamen aus
verschiedenen Bundesländern in Österreich.

Die Veranstaltung

Bei der Eröffnung waren
viele bekannte Personen anwesend.
Es gab auch einen Gebärdensprach-Dolmetscher.
So konnten alle Menschen gut teilnehmen.

Die Behindertenanwältin Christine Steger
und der Historiker und Autor Florian Schwanninger
hielten die Eröffnungsreden.

Menschen mit Lernschwierigkeiten
haben das Buch präsentiert.
Das war sehr beeindruckend.

Zusammenarbeit beim Buch

Das Buch wurde bei vielen gemeinsamen Treffen geschrieben.
Die meisten Treffen waren online.
Es gab:

  • über 10 Termine
  • jedes Treffen dauerte ca. 2,5 Stunden

Die Zusammenarbeit war intensiv
und von gegenseitigem Respekt geprägt.
Der Grundsatz war wichtig:
„Nicht über uns ohne uns.“

Gespräche und Fragen

Es gab auch Fragerunden mit dem Publikum.
Es wurde gesprochen über:

  • die Bilder im Buch
  • wie schwer es ist, heute über das Thema zu sprechen
  • ob der Nationalsozialismus in Schulen weniger behandelt wird
  • Regeln bei der Übersetzung in Leichte Sprache

Lehr- und Gedenkort Schloss Hartheim

Zur Zeit des Nationalsozialismus
wurden in Hartheim Menschen ermordet.
Vor allem Menschen mit Behinderungen.
Es gab auch brutale Misshandlungen.
Darum ist es besonders wichtig,
dass gerade dort über die Geschichte gesprochen wird.

Viele sagten:

  • Wir müssen verstehen, was damals passiert ist.
  • Die Gegenwart braucht die Geschichte.
     

Das Buch wurde bei der Veranstaltung angeboten.
Man kann das Buch auch kostenlos herunterladen:
www.inklusiv-erinnern.at

Sabine Nemmer: Ihre persönliche Meinung

Was damals passiert ist,
war eine große Ungerechtigkeit.

Menschen mit Behinderungen
wurden verurteilt, ausgeschlossen
und ermordet.

Das darf nie wieder passieren.

Ich frage mich:

  • Wie sieht unsere Welt heute aus?
  • Kann sich so etwas wiederholen?
  • Wer entscheidet,
    wer wichtig für die Gesellschaft ist?
     

Ich habe nach der Präsentation
Interviews gemacht
und viele Menschen befragt.

Diese Fragen wurden gestellt:

  • Warum warst du dabei?
  • Was hat dich motiviert?
  • Wie hat die Zusammenarbeit funktioniert?
  • Warum ist Leichte Sprache wichtig?
  • Warum ist es wichtig, die Geschichte zu kennen?
  • Kann sich so etwas heute wiederholen?
  • Welche Gefahren gibt es?
  • Was kann man dagegen tun?

Wir müssen aufpassen,
dass Menschen mit viel Macht
nicht über andere bestimmen
und sie ausgrenzen.

Die Buchpräsentation war sehr gut
und hat mich zum Nachdenken gebracht.

Es ist wichtig,
über diese Geschichte zu sprechen
und sie nicht zu vergessen.

Bericht: Sabine Nemmer