Seit 2011 ermöglicht EVG gemeinsam mit der Caritas OÖ Menschen mit Beeinträchtigungen eine sinnstiftende Beschäftigung im Unternehmensumfeld.
Im September 2011 wurde mit der Zusammenarbeit zwischen EVG und der Integrativen Werkstätte der Caritas OÖ in Andorf der Grundstein für die Integrative Beschäftigung am Headquarter des Hightech-Maschinenbauers gelegt. Ziel war es, Menschen mit Beeinträchtigungen die Möglichkeit zu geben, aktiv am Arbeitsleben teilzuhaben. Mit großem Erfolg: Aktuell sind sieben Personen Teil der Integrativen Beschäftigung bei EVG. Unterstützt werden sie von einem engagierten Betreuungsteam der Caritas OÖ.
Vielfältige Aufgaben im Unternehmensumfeld
Im Laufe der vergangenen 15 Jahre haben sich die Tätigkeiten der Integrativen Beschäftigung kontinuierlich weiterentwickelt. Die Kernaufgaben liegen in den Bereichen Montagevorbereitung und Verpackung. Dazu zählen unter anderem das Sortieren, Zählen und Verpacken von Bauteilen, das Vorbereiten von Komponenten für Produktionsprozesse, das Einschweißen von Teilen zur Weiterbearbeitung sowie organisatorische Aufgaben und Materialbestellungen. „Als wir vor 15 Jahren gemeinsam mit EVG gestartet sind, war vieles noch Neuland. Heute sehen wir, wie wertvoll diese Form der Zusammenarbeit ist. Die Menschen können ihre Fähigkeiten einbringen, Teil eines Unternehmens sein und echte Wertschätzung erfahren. Besonders schön ist zu sehen, wie selbstverständlich sie heute als echte EVG Insider gesehen werden und einfach dazugehören“, sagt Caritas-Mitarbeiterin Elisabeth Scherrer, die die Integrative Beschäftigungsgruppe seit 2012 betreut.
Sichtbarkeit und Teilhabe als gemeinsames Ziel
Besondere Höhepunkte sind für die integrativ Beschäftigten etwa gemeinsame Firmenveranstaltungen, bei denen sie als selbstverständlicher Teil der Gemeinschaft und als „EVG Insider“ teilnehmen. Diese Begegnungen tragen wesentlich dazu bei, Inklusion sichtbar zu machen und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. „Unser Ziel ist es, dass Menschen mit Beeinträchtigungen nicht nur beschäftigt werden, sondern als selbstverständlicher Teil des Unternehmens wahrgenommen werden. Die Zusammenarbeit zeigt, wie gut das gelingen kann“, sagt Adolf Hanke, Corporate Human Resources Director von EVG. „Die Integrative Beschäftigung ist seit vielen Jahren ein wertvoller Teil von EVG. Es freut uns zu sehen, wie sich die Zusammenarbeit entwickelt hat und wie Inklusion im Unternehmen gelebt wird.“
Mit dem Jubiläum feiern EVG und die Caritas OÖ nicht nur 15 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit, sondern auch ein Projekt, das eindrucksvoll zeigt, dass soziale Verantwortung und wirtschaftliches Handeln Hand in Hand gehen.
Über EV Group (EVG)
EV Group (EVG) bietet innovative Prozesslösungen und Know-how zur Umsetzung zukunftsweisender Halbleiterdesigns und Ansätze zur 3D-Integration von Mikrochips. Der Leitgedanke bzw. die Vision des Unternehmens, erster in neuesten Technologien zu sein und fortschrittlichste Anwendungen der Mikro- und Nanotechnologie zu unterstützen, ermöglicht den Kunden die erfolgreiche Vermarktung ihrer neuen Produktideen. Die für die Hochvolumenproduktion ausgelegten Produkte der EV Group, zu denen Waferbonding-, Lithographie-, Dünnwafer-Verarbeitungs- und Messtechniksysteme gehören, ermöglichen weitere Fortschritte bei der Skalierung des Halbleiter-Frontends, der 3D-Integration und beim Advanced Packaging sowie bei anderen Elektronik- und Photonikanwendungen. Mehr Informationen unter www.EVGroup.com.
Über die Caritas OÖ
In der Integrativen Werkstätte Andorf werden derzeit 34 Menschen mit Beeinträchtigungen begleitet. Ziel ist es, individuelle Fähigkeiten zu fördern, gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und sinnstiftende Beschäftigung anzubieten. Durch Kooperationen mit Unternehmen wie EVG schafft die Caritas OÖ inklusive Arbeitsmöglichkeiten in einem praxisnahen Umfeld und stärkt die Sichtbarkeit von Menschen mit Beeinträchtigungen im Arbeitsleben.
