Menschen vor Kinoplakat

Viel Spaß hatten die Kinobesucher aus St. Pius mit dem Film.

Filmkritik „Das gewisse Etwas“

Worum geht es im Film?

In dem Film geht es um einen Mann und seinen Sohn.
Die beiden haben einen Diebstahl begangen.
Deshalb müssen sie sich verstecken.

Auf ihrer Flucht treffen sie auf einen Reisebus.
In dem Bus fährt eine Gruppe von Menschen mit Behinderungen mit.
Auch Betreuer*innen sind dabei.
Die Gruppe fährt gemeinsam auf Urlaub.

Ein Teilnehmer fehlt.
Der Mann und sein Sohn haben eine Idee:
Sie geben sich als der fehlende Teilnehmer und seine Begleitperson aus.
So wollen sie sich verstecken.

Am Anfang funktioniert der Plan gut.
Doch dann wird es immer schwieriger, ihre Lüge geheim zu halten.
Immer wieder besteht die Gefahr, dass die Gruppe erkennt,
dass die beiden gar nicht die Personen sind, für die sie sich ausgeben.

Während des Urlaubs wird die Situation immer schwieriger.
Es passieren viele lustige, aber auch spannende Dinge.

Unsere Meinung zum Film

Wir waren sehr gespannt darauf wie Menschen mit Behinderungen im Film dargestellt werden. 
Uns hat besonders gut gefallen,
dass Menschen mit Behinderungen selbst im Film mitspielen.

Der Film zeigt auch, dass Menschen mit Behinderungen andere Menschen sehr genau beobachten. Sie achten auf Verhalten, Sprache und Körpersprache.
Das fanden wir besonders toll.

Die Gruppe merkt relativ schnell, dass mit den beiden neuen Personen etwas nicht stimmt. Sie erkennen, dass die beiden keine Behinderung haben
und sich nur als Menschen mit Behinderung ausgeben.

Das zeigt auf humorvolle Weise:
Menschen mit Behinderungen sind nicht naiv.
Sie können sehr genau beobachten und Situationen einschätzen.
Das hat uns sehr gut gefallen.

Die Meinung zum Film von Michael Wilhelm

Ich fand den Film sehr unterhaltsam.
Am Anfang vom Film hatte ich ein bisschen Angst, dass sehr viele Klischees über Menschen mit Behinderungen verwendet werden.
Bei Filmen über und mit Menschen mit Behinderungen besteht immer die Gefahr, dass Menschen nur auf ihre Behinderung reduziert werden.

Der Film hat mir insgesamt gut gefallen.
Er zeigt Menschen mit Behinderungen als Teil einer Gruppe.
Sie lachen, streiten, beobachten andere Menschen
und erleben gemeinsam einen Urlaub.

Der Film ist nicht nur für Menschen mit Behinderungen interessant.
Auch Menschen ohne Behinderung können sich den Film gut ansehen.
Man bekommt außerdem einen kleinen Einblick in unterschiedliche Lebenswelten von Menschen mit Behinderungen. Dabei wird nicht alles erklärt.
Vieles wird einfach durch die Handlung im Film gezeigt.

Besonders lustig fand ich, dass die beiden Männer versuchen, ihre Geschichte aufrechtzuerhalten. Je länger der Urlaub andauerte, desto schwieriger wurde das.
Mir hat sehr gut gefallen, dass Menschen mit Behinderungen echt und authentisch dargestellt werden. Der Film zeigt außerdem, dass Menschen mit Behinderungen sehr aufmerksam sind und andere Menschen gut beobachten können.

Natürlich gibt es auch Stellen, bei denen man über Klischees nachdenken kann. Genau deshalb finde ich den Film interessant. Man kann lachen, sich unterhalten lassen und gleichzeitig darüber nachdenken, wie Menschen mit und ohne Behinderung miteinander leben und umgehen.
Für mich ist der Film deshalb sehenswert.

Punkte 1 – 10

Brigitte: 9 Punkte
Michael: 7 Punkte
Stefan: 8 Punkte