Redner; Vortragssaal; Publikum

Franz Pühretmair, Leiter des Kompetzenzentrums KI:I, sorgte beim IKT-Forum für einen Weckruf. © Sue Sametinger

Weckruf zum 20. Jubiläum des IKT-Forums an der Linzer Kepler Uni

Das IKT-Forum hat heuer zum 20. Mal stattgefunden.
Franz Pühretmair, Leiter vom Kompetenznetzwerk KI:I hat das IKT-Forum eröffnet.
Er sagte: „Leider erkennt man den Wert eines Projekts eines Teams, oft erst, wenn es nicht mehr da ist!" 

Er erzählte, dass es wegen Sparmaßnahmen jetzt viel weniger Mitarbeiter*innen gibt.
Seine Botschaft ist: Wer Inklusion ernst nimmt, darf nicht an den Menschen sparen, die sie vorantreiben

20 Jahre IKT-Forum

Das IKT-Forum gibt es seit 20 Jahren.
Das IKT-Forum gehört zu den wichtigsten Veranstaltungen
für Inklusion und Barrierefreiheit.
Menschen mit und ohne Behinderungen informieren sich dort gemeinsam.

An beiden Tagen konnten die Besucher*innen zwischen vielen Vorträgen wählen.
Es gab Themen wie:
•    Unterstützte Kommunikation 
•    Barrierefreies Internet 
•    Inklusive Bildung 
•    Digitalisierung 
•    Künstliche Intelligenz 
•    Selbstbestimmung

„Nichts über uns ohne uns“

Vizerektor Alexander Freischlager von der Johannes Kepler Uni (JKU)
und Behindertenanwältin Christine Steger sprachen bei der Eröffnung.
Christine Steger erinnerte an die UN-Behindertenrechtskonvention.

Sie sagte: Menschen mit Behinderungen sollen immer mitentscheiden können.
Technik soll den Menschen helfen
Den ersten großen Vortrag hielt Professor Konrad Baumann von der FH Joanneum aus Graz.
Er sprach über Technik und Künstliche Intelligenz.
Er erklärte:
Neue Technik soll immer den Menschen helfen.
Besonders wichtig ist, dass Produkte für viele verschiedene Menschen gut funktionieren.
Jeder Mensch ist anders.
Darauf muss bei der Entwicklung geachtet werden.

ID Austria einfach erklärt

In den Pausen gab es Informationsstände.
Unsere Redakteurin Candice Octave ließ sich dort eine ID Austria einrichten.
Die Mitarbeiter*innen am Stand halfen freundlich.
Jetzt kann Candice viele digitale Angebote sicher nutzen.

Lesen und Schreiben für alle

Professorin Stefanie Sachse von der Universität Köln sagt:
Für alle Menschen ist Lesen und Schreiben wichtig.
Sie stellte das MIAS-Modell vor.

Die Abkürzung MIAS steht für:

Mehrdimensionales Interaktionsmodell des Schriftspracherwerbs
Dieses Modell zeigt,
wie Menschen Schritt für Schritt Lesen und Schreiben lernen können.

Humor gehört auch dazu
Am Montagabend trat Natascha Toman auf.
Sie machte Comedy mit dem Sprachcomputer.
Sie zeigte,
wie es möglich ist, ohne eigene Lautsprache Menschen zu unterhalten.

Meinung Michael Wilhelm

Jeder Mensch hat andere Stärken.
Diese Stärken sollen gesehen und gefördert werden,
deshalb ist das IKT-Forum sehr wichtig.

Viele Kund*innen vom Caritas Standort St. Pius
sind immer beim IKT-Forum dabei.
Ein Teil der Gruppe übernachtet immer in Linz.

Es gibt immer viele tolle Gespräche mit Fachleuten und Besucher*innen.
Dabei können neue Ideen gesammelt und Erfahrungen ausgetauscht werden.
Das IKT-Forum 2026 war eine spannende und abwechslungsreiche Veranstaltung.
Das Motto „Nichts über uns ohne uns!“
war während der ganzen Veranstaltung spürbar.

Es zeigte, wie wichtig Mitbestimmung und Teilhabe für alle Menschen sind.
Auch ich durfte bei Vorträgen beim IKT-Forum moderieren.