Mitte Mai waren wir im Frei.Raum in Vöcklabruck.
Wir – das sind Markus Moser, Celina Petermandl und Susanne Sametinger.
Der Frei.Raum ist ein Veranstaltungszentrum der Franziskanerinnen von Vöcklabruck.
Die Franziskanerinnen sind eine Ordensgemeinschaft.
Dort fand ein besonderer Abend statt:
Hannah Wahl hat über radikale Inklusion gesprochen.
Hannah Wahl ist Historikerin, Journalistin und Autorin.
Sie hat ein Buch geschrieben: „Radikale Inklusion".
Wir kennen Hannah schon von unserem Celebrating Diversity Happening im Dezember 2024.
Der Saal war voll – rund 60 Menschen waren da.
Was ist radikale Inklusion?
Hannah hat ihren Vortrag in einfacher Sprache gehalten.
Das hat uns sehr gut gefallen.
Ihre Botschaft war klar:
Inklusion bedeutet nicht, dass Menschen mit Behinderung sich anpassen müssen.
Die Gesellschaft muss sich ändern – überall und ohne Ausnahmen.
Hannah sagt: „Beinahe nirgendwo, wo Inklusion draufsteht, ist Inklusion drin.
Inklusion ist kein Wunsch. Inklusion ist ein Menschenrecht."
Unser Interview mit Hannah Wahl
Nach dem Vortrag haben wir Hannah interviewt.
Markus hatte sich schon vorher Fragen überlegt.
Er wollte wissen, warum Hannah sich für Menschen mit Behinderungen einsetzt.
Sie sagt: „Ich hatte den Eindruck, dass es hier noch viele Ungerechtigkeiten gibt.
Österreich hat hier noch viel aufzuholen – besonders in der Schule."
Celina hat gefragt, ob Inklusion eine Vision ist.
Hannah hat geantwortet: „Ja, noch ist es eine Vision.
Aber Inklusion ist ein Menschenrecht – deshalb muss sie irgendwann Wirklichkeit werden.“
Celina sagt: „Das hat mich sehr beeindruckt."
Auch die Caritas Oberösterreich war dabei
Wir haben uns sehr gefreut: Katharina Sturmaier ist auch gekommen.
Sie leitet den Bereich „Begleitung und Teilhabe" bei der Caritas Oberösterreich.
Wir haben sie gefragt, wie die Caritas Inklusion umsetzt.
Sie sagt: „Wir wollen mit den Menschen sprechen, nicht über sie.
Deshalb können Menschen mit Behinderung bei uns mitreden und mitentscheiden.
Wichtig sind uns auch die kleinen Schritte, die Inklusion ermöglichen.
Es ist sehr viel Herzblut und Engagement von sehr vielen Menschen dabei."
Das nehmen wir mit:
Der Abend hat uns zum Nachdenken gebracht.
Inklusion braucht Veränderung – in der Gesellschaft, in der Politik und bei jedem von uns.
Nach der Veranstaltung sind wir wieder nach Linz gefahren.
Um zehn Uhr waren wir wieder daheim.
Das war ein langer Tag!
Wir finden: Das war ein wichtiger Abend.
