„Unglaublich, welch eine Freude Clown Dr. Paul Pümpel vom Verein Clown Care mit seinem Klamauk, Schmäh, den Zaubertricks und seiner gewinnenden Art zu uns gebracht hat“, ist Ehrenamtskoordinatorin Astrid Stallinger noch immer überwältigt. Der Jenbacher Werber hat den für ihn weiten Weg zum Caritas-Standort in Engelhartszell nicht gescheut und dort die Bewohner*innen von St. Bernhard und invita, aber auch die Teilnehmer*innen der Werkstätten und die Mitarbeiter*innen zum herzhaften Lachen gebracht.
„Am Vormittag hat er die bettlägerigen Personen besucht, die das wollten, und ist mit seinen Späßen ganz auf ihre Wünsche eingegangen. Es war so berührend, wie viel Freude er ihnen damit gemacht hat“, erzählt Stallinger. Am Nachmittag gab es ein großes Programm, das die Lachmuskeln aller ziemlich forderte.
Erst war es Spaß, dann brach der Sessel tatsächlich zusammen
Zunächst spielte sich Clown Paul mit einem Sessel, auf den er nicht zu sitzen kam, weil er immer wieder „zusammenbrach“ – was letztlich tatsächlich auch ungeplant passierte. Die Zuschauer kamen bei den Karten-, Seil- und Zaubertricks aus dem Staunen nicht mehr heraus. Auch das Hütchenspiel – wo hat er Bälle versteckt – sorgte bei den meisten für Verwirrung. „Wie hat er das nur gemacht“, fragten sie sich.
Clown Paul zog auch mit einer kleinen Ziehharmonika von Tisch zu Tisch und gab in seinem für die rund 100 Zuschauer*innen ungewohnten Tiroler Dialekt bekannte Lieder zum Mitsingen zum Besten.
Ein Kunde war gar nicht mehr zu bremsen
Nicht schlecht gestaunt hatten auch Caritas-Mitarbeiter*innen als ein Kunde, der sonst eher mit viel Überzeugungskraft zur Teilnahme in der Werkstätte zu bewegen ist, rasch dorthin lief. Animiert von Clown Paul sprang er auf, schnappte dessen Zaubertasche und eilte in die Werkstätte, um dort mit den anderen ein paar Kunststücke zu sehen.
„Möglich wurde der ereignisreiche, unvergessliche Tag durch eine anonyme Spende. Es war ein ,richtiger Hallo‘. Die Freude, die alle hatten, hat mich darin bestärkt, mit dem Geld genau das Richtige initiiert zu haben. Da hatten alle am Standort etwas davon“, sagt Stallinger. Noch Tage danach wurde sie immer wieder gefragt, wann denn der Dr. Pümpel wiederkommt.
