Hilfe für obdachlose Menschen

Der Verlust des Arbeitsplatzes, eine schwere Krankheit, ein Unfall oder das Zerbrechen der eigenen Familie treiben jährlich zahlreiche Menschen in Oberösterreich in eine Notsituation.

Was es bedeutet, obdachlos zu sein

Obdachlos zu sein bedeutet viel mehr als „nur“ kein Dach über dem Kopf zu haben. Nicht nur Nässe, Kälte und Hunger gehen den Menschen auf der Straße unter die Haut, sondern vor allem auch Ablehnung und das Unverständnis vieler Mitmenschen. Obdachlosigkeit kostet Kraft und bedeutet Stress. Obdachlosigkeit macht krank und vor allem einsam.

Durch rechtzeitige Hilfe kann vieles abgefangen werden

Zum Beispiel wenn überforderte Mütter nach einer Trennung um Hilfe im Haus für Mutter und Kind ansuchen, Obdachlose ohne Krankenversicherung die medizinische Notversorgung im Help-Mobil in Anspruch nehmen oder Menschen, die ihren Wohnplatz verloren haben, vorübergehend in eine Krisenwohnung ziehen und damit der Obdachlosigkeit entgehen.

Helfen Sie uns, damit obdachlose oder von Obdachlosigkeit bedrohte Personen wieder einen Ausweg finden!

Hilfe für obdachlose Menschen in OÖ

Help-Mobil

Medizinische Basisversorgung

Das Help-Mobil ist ein Bus, der obdachlosen und nicht versicherten Menschen eine medizinische Basisversorgung bietet. Bei Bedarf werden auch Schlafsäcke, Unterwäsche und Kleidung ausgegeben und die Besucher*innen können sich mit Tee und etwas zum Essen stärken.

Ich komme zum Help-Mobil auch wenn ich nicht krank bin, weil ich niemanden habe, mit dem ich sprechen kann. Hier hört mir jemand zu und interessiert sich für meine alltäglichen Probleme.

Christian K.,
Obdachloser

In der Caritas Wärmestube

ein Rückzugsort für obdachlose Menschen

Im Tageszentrum Wärmestube finden Personen mit finanziellen, psychischen und/oder sozialen Problemen eine Anlaufstelle.

Unterhalten, Kaffee trinken, mit den Leuten reden....einfach nicht alleine sein.

Wolfgang,
Besucher der Wärmestube

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Haus für Mutter und Kind

Wohnraum und Unterstützung

Das Haus für Mutter und Kind in Linz hilft Schwangeren und Frauen mit ihren Kindern nach einer Scheidung oder in einer Verlust- bzw. Krisensituation, ihr Leben neu zu ordnen.

Was die meisten Frauen betrifft, ist, dass sie kein oder kaum ein funktionierendes soziales Umfeld haben. D.h., dass sie keine Familie haben, die sie auffangen kann, wenn sie in finanzieller Not sind oder wenn sie die Wohnung verlieren oder vom Partner fliehen müssen.

Christiane Felitsch,
Leiterin Haus für Mutter und Kind

Krisenwohnungen

Unterkunft für Menschen in Notlagen

Nicole saß nach ihrer Scheidung und dem Rauswurf aus einer Mietwohnung als Schwangere auf der Straße. In einer Caritas-Krisenwohnung bekam sie eine Unterkunft. Mit Unterstützung einer Sozialarbeiterin hat Nicole neue Perspektiven und neuen Mut für ihr Leben gewonnen.

Du kannst dich nicht komplett gehen lassen. Du versinkst nicht in ein Loch, wo dir keiner raus hilft, sondern es ist immer wieder jemand da, der mal kommt und sagt: das wäre zu machen oder das wäre noch eine Möglichkeit und gibt dir wieder Mut und ein bisschen Antrieb. Nächstes Ziel ist eine langfristige Wohnung und eine Arbeit, ein normales Leben einfach, so normal leben wie möglich.

Nicole,
Bewohnerin einer Krisenwohnung

Tageszentrum FRIDA

Können Sie sich vorstellen wie es ist auf der Straße zu leben?

Nein? Roswitha Sasima kann es rückblickend auch nicht mehr, obwohl sie mehrere Monate obdachlos war.

Wenn ich damals die FRIDA nicht gehabt hätte, hätte ich nicht gewusst wo ich hingehen soll.

Roswitha Sasima,
Airbrush-Künstlerin und ehem. Obdachlose

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