(Inklusiv. Illustriert.) Filmkritik zum Film „Ein Mann namens Otto“ mit Tom Hanks

von Michael Wilhelm, Inklusive Redaktion

Inhalt:
Der Film „Ein Mann namens Otto“ ist eine Tragikomödie.
Otto ist ein mürrischer, allein lebender Einzelgänger.
Er möchte immer wieder seinem Leben ein Ende setzen.
Wird aber bei den Versuchen sich umzubringen jedes Mal gestört.
Man sieht bei seinen Selbstmordversuchen immer
eine Rückblende wie er seine Frau kennen gelernt hat,
wie es zu diesem tragischen Unfall
wo er seine Frau verloren hat, gekommen ist.
Falls er gerade nicht mit dem Sterben beschäftigt ist,
schikaniert er seine Nachbar*innen, schreibt Falschparker*innen auf,
beschwert sich über die Mülltrennung
und legt sich mit Menschen an, die ihm bei seinen Rundgängen
über den Weg laufen.
Er geht mit seiner ständigen Überkorrektheit
den Nachbar*innen und allen anderen auf die Nerven.

Das ändert sich als neue Nachbar*innen einziehen.
Otto ist nicht begeistert darüber.
Ein etwas tollpatschig Mann der immer Hilfe braucht, eine lebhafte junge Mutter und zwei Kinder ziehen in das Nebenhaus von Otto ein.
Es sind vor allem die Kinder die Otto immer wieder etwas Lebensmut einhauchen. Er passt auf die Kinder auf, er macht Reparaturen für die Nachbar*innen und das vermeintliche Herz aus Stein wird wieder etwas menschlicher. Zwischen der jungen Mutter und Otto entwickelt sich eine Freundschaft, die Otto langsam verändert und sanfter werden lässt.

Meine Meinung:
Dieser Film zeigt, dass man Menschen
nicht nur nach dem Äußeren und ihrem Auftreten beurteilen soll.
Dass die Bereitschaft für Gespräche im Leben wichtig ist.
Fehler dürfen nicht nur beim anderen Menschen gesucht werden sondern man darf sich auch selbst Schwächen eingestehen.
Dass man die Hilfe der Mitmenschen annehmen darf
und manchmal seinen gewohnten Rhythmus unterbrechen muss.
Der Film zeigt wie schwierig es ist, mutig zu sein
um etwas Neues auszuprobieren.
Einfach auch nur zuhören können und da zu sein,
wenn dich jemand braucht und
nicht nur die eigenen Probleme in den Vordergrund zu stellen.

„Ein Mann namens Otto“ ist ein Film der zum Schmunzeln aber auch zum Nachdenken anregt.
Ein Film der für die ganze Familie
und meiner Meinung nach, auch für Kindern ab 10 Jahren geeignet ist.
Viele Szenen die ernst und tragisch beginnen,
enden witzig und humoristisch.

Unsere Wertung von 10 möglichen Punkten

Brigitte Niedermair 10

Michael Wilhelm 7

Claudia Stuhlberger 10