Fünf Personen stehen auf einer Bühne und halten eine Urkunde in den Händen.

Verleihung des Gütesigels im Linzer Ursulinenhof: KommRin Ursula Krepp (ÖGK), Mag. Peter McDonald (ÖGK), Mag. (FH) Doris Wurm, MSc, Geschäftsleitung Caritas OÖ, Mag.a Karin Schatzl, Fachbereichsassistenz Mobile Familiendienste, Mag.a Gudrun Braunegger-Kallinger (FGÖ) © Vitera Productions

Erneut Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung verliehen

Die Caritas setzt sich seit vielen Jahren intensiv für Gesundheit am Arbeitsplatz ein. Für ihr Engagement in der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) wurden die Mobilen Familien- und Pflegedienste nun bereits zum fünften Mal in Folge mit dem Gütesiegel „Betriebliche Gesundheitsförderung“ ausgezeichnet.

Am 2. März 2026 nahmen Doris Wurm, Geschäftsleiterin der Caritas OÖ, und Karin Schatzl, Fachbereichsassistentin der Mobilen Familiendienste, im Linzer Ursulinenhof die Urkunde und die Plakette entgegen. Das aktuelle BGF-Gütesiegel gilt für den Zeitraum von 2026 bis 2028.

Gesundheitsförderung seit 2008 fest verankert

Die Betriebliche Gesundheitsförderung ist bei den Mobilen Familien- und Pflegediensten bereits seit 2008 ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur. Seit 2011 tragen beide Abteilungen offiziell das BGF-Gütesiegel. Ausgehend von einem Bewegungsprojekt für Mitarbeiter*innen wurden über die Jahre zahlreiche Maßnahmen entwickelt. Ziel ist es, Belastungen im Arbeitsalltag frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Maßnahmen zu reduzieren.

Regelmäßige Mitarbeiter*innen-Befragungen sowie die Evaluierung psychischer Belastungen liefern wichtige Erkenntnisse. Die Ergebnisse fließen direkt in die jährlichen Unternehmensziele ein und werden auch auf Teamebene bearbeitet.

Beteiligung der Mitarbeiter*innen im Mittelpunkt

Ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsförderung ist die aktive Beteiligung der Mitarbeiter*innen. Ein eigener Gesundheits- und Qualitätszirkel sammelt regelmäßig Ideen und Anliegen rund um Gesundheit und Arbeitsbedingungen. Beim jährlichen Teamorientierungsgespräch können alle Mitarbeiter*innen ihre Vorschläge zur Verbesserung des Arbeitsumfeldes einbringen.

Die Umsetzung der Maßnahmen koordiniert eine Steuerungsgruppe, bestehend aus:

  • den Leitungen der Mobilen Familien- und Pflegedienste
  • der Arbeitsmedizinerin
  • der Sicherheitsfachkraft
  • der Betriebsratsvorsitzenden

Zahlreiche Maßnahmen zur Unterstützung im Arbeitsalltag

Seit 2008 wurden zahlreiche organisatorische und praktische Maßnahmen umgesetzt, um Mitarbeiter*innen bestmöglich zu unterstützen. Dazu zählen unter anderem:

  • Einführung verschiedener Vivendi-Softwarelösungen für mobile Anwendungen
    - Leistungs- und Arbeitszeiterfassung (2009)
    - Personaleinsatzplanung (2015)
    - mobiler Zugang zu Anträgen, Dienstpläne und Arbeitszeitaufzeichnungen (2018)
  • neue Arbeitsmittel, etwa praktikable Dienstkleidung
  • Selbstverteidigungskurse sowie Taschenalarme zur Stärkung der Sicherheit (seit 2018)
  • ein Einführungstag in der Zentrale für neue Mitarbeiter*innen (seit 2019) zur besseren Einschulung und Identifikation
  • optimierte Abläufe bei Dienstbesprechungen
  • seit 2025 gibt es das kostenloses Beratungsangebot CariCare zur Unterstützung der Mitarbeitenden bei psychischen Belastungen

Austausch und Gesundheitsangebote für Teams

Sehr positiv angenommen wird auch das seit 2022 etablierte Symposium-Format. Einmal jährlich haben Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, team- und gebietsübergreifend Erfahrungen auszutauschen, wichtige Themen zu diskutieren und Feedback einzubringen.

Zusätzlich unterstützt die Caritas gesundheitsfördernde Aktivitäten, etwa durch:

  • Kostenübernahme für gesundheitsbezogene Teammaßnahmen außerhalb der Arbeitszeit
  • Gesunde Jause oder gemeinsame Teamaktivitäten
  • finanzielle Unterstützung durch den Betriebsrat

„Wir bleiben dran“

„Die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen hat für uns einen hohen Stellenwert“, sagt Geschäftsleiterin Doris Wurm. „Die erneute Auszeichnung bestärkt uns darin, weiterhin Rahmenbedingungen zu schaffen, die unsere Mitarbeiter*innen in ihrem anspruchsvollen Arbeitsalltag unterstützen.“