Kinder in Not in Osteuropa

© Joe Klamar

Not ist kein Kinderspiel

Ob verstecken, fangen oder schaukeln – Spielen hat etwas Magisches und gehört zu einer schönen, erfüllten Kindheit. Es bedeutet Leichtigkeit, Unbeschwertheit, die Welt zu erkunden und die kindliche Phantasie und Neugierde auszuleben. All das in sicherer Umgebung. 

Millionen von Kinder weltweit verbringen ihre Kindheit jedoch weder in Sicherheit noch in Unbeschwertheit. Sie leben in Situationen, in denen sie nicht verstecken spielen, sondern tatsächlich Zuflucht vor Krieg und Gewalt suchen müssen. In denen es keine Puppenküche und auch kein Essen am Abend für sie gibt. In denen sie nicht Kind sein dürfen, sondern ganz plötzlich erwachsen werden müssen. Denn: Not ist kein Kinderspiel, sondern bittere Realität.

150

Millionen Kinder

zusätzlich erleben Armut durch die Auswirkungen der Pandemie

77

Millionen Kinder

wurden pandemiebedingt vom Schulunterricht ausgeschlossen

35,5

Millionen Kinder

waren im Jahr 2020 gezwungen ihr Heimatland zu verlassen

Ihre Spende lindert das Leid von Kindern in Krisensituationen!

Hilfe für Kinder in Krisenregionen

Menschen in Not in Osteuropa

Daniel: Nach Krieg endlich in Sicherheit

Daniel musste wegen des Krieges in Bergkarabach fliehen. Die Familie ist nun in Sicherheit und findet durch die Caritas Armenien Unterstützung.

Die Caritas hilft Kinder in Krisensituationen mit Unterkunft, Nahrung, Hygieneartikel und psychologischer Betreuung.

Libanon: Aufwachsen im Krisengebiet

Im Libanon im Nahen Osten etwa sind aufgrund der katastrophalen Wirtschaftslage und Hyperinflation die Preise des täglichen Lebens um das Zehnfache gestiegen.

75 Prozent der Bevölkerung lebt in Armut. Zudem hat die Explosion im August 2020 in der Hauptstadt Beirut, wo ein Drittel der Libanes*innen leben, viele Häuser zerstört. Zehntausende Menschen wurden dadurch obdachlos. In Konflikten und Katastrophen sind Kinder die ersten und die am meisten Leidtragenden. Häufig leben sie in prekären Verhältnissen. Wenn nicht auf der Straße, dann zu mehrt in kleinen, halb zerfallenen Häusern mit unbeheizten Räumen, ohne Betten und Strom. 

Krieg und Flucht als traumatische Erfahrung

Die zunehmenden globalen humanitären Krisen – etwa in Afghanistan, Äthiopien und Syrien – schlagen sich auch in Zahlen nieder: Noch nie zuvor waren so viele Kinder gezwungen, ihr Heimatland zu verlassen. Im Jahr 2020 waren von den 281 Millionen geflüchteten Menschen weltweit 35,5 Millionen Kinder.

Aufgrund von Konflikten, Kriegen und schlechten wirtschaftlichen Bedingungen müssen Eltern immer wieder ihre Kinder allein auf die Flucht schicken oder – wie etwa in Osteuropa – schweren Herzens zurücklassen, um im Westen Geld zu verdienen. Die Caritas ist in diesen Situationen oft die einzige Stütze. Die Trennung von den Eltern gräbt oft tiefe Narben. Flucht, Armut und Not prägen bis ins Erwachsenenleben. Kinder verlieren durch die Erlebnisse ihre Kindheit und eine Chance auf eine glückliche Zukunft.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Patenschaft!

Als Patin oder Pate unterstützen Sie Kinderpatenschaftsprojekte in Afrika, Asien, Südamerika und Europa. Sie geben den Kindern Geborgenheit, sorgen für ihre Gesundheit und Ausbildung.

Mit Ihrer langfristigen Unterstützung können wir Kindern in Armutssituationen das geben, was sie am dringendsten brauchen: ein sicheres Zuhause, liebevolle Betreuung, Bildung und genügend zu essen. 

Patenschaft für Kinder

So hilft die Caritas Kindern in Not:

Als Caritas arbeiten wir in Krisengebieten dafür, dass Kinder gut aufwachsen können, dass sie die Versorgung erhalten, die sie brauchen und das Rüstzeug, um eines Tages der Armut zu entkommen.

  • Schon seit über 20 Jahren betreibt die Caritas Oberösterreich Kinderzentren in Osteuropa. In Rumänien, Weißrussland und Russland erhalten Schüler*innen dort nach der Schule ein warmes Mittagessen. Für viele ist dies die einzige Möglichkeit, täglich eine warme Mahlzeit zu bekommen.
  • Zusätzlich werden in Caritas-Armenküchen z.B. in Serbien (Schul)Kinder aus armen Familien in verschiedenen Ausgabestellen und Schulausspeisungen zumindest einmal am Tag mit einer ausgewogenen und ausreichenden Mahlzeit versorgt.
  • In Aleppo in Syrien betreibt die Caritas seit 2018 das regionale, ganzheitliche Bildungsprogramm RHEP, dass jährlich rund 3.330 syrischen Kindern Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung ermöglicht. Die Kinder werden fortlaufend auch psychisch und mental betreut, um mit den Erlebnissen und Erfahrungen der Flucht umgehen zu lernen.
  • In den Caritas-Kinderzentren erhalten Kinder Unterstützung bei den Hausaufgaben, Lernunterlagen und finden Hilfe und ein offenes Ohr bei den Betreuer*innen, wenn sie Probleme haben. Seit der Pandemie besuchen die Mitarbeiter*innen der Kinderzentren die Schüler*innen während der Ausgangssperren zuhause, bringen Lernunterlagen mit und führen mit den Eltern Gespräche über Schule und Erziehung. Dort wo es möglich ist werden die Kinder auch mit Online-Lernbetreuung unterstützt.
  • In Beth Aleph in Beirut, Libanon, einer Schule speziell für Kinder von Migrant*innen, bietet psychologisches Personal Hilfe für die Kinder.
  • In unseren Kinderprojekten legen wir großen Wert auf die medizinische Versorgung der Kinder. In Jordanien etwa erhalten Kinder durch ein Schulprojekt Medikamente, gratis Untersuchungen, einschließlich zahnärztlicher, vor- und nachgeburtlicher Betreuung sowie Impfkontrollen.
  • In Weißrussland werden im Kinderdorf Gomel und dem dazugehörigen Integrativen Bildungs- und Therapiezentrum Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen in Therapien sowie Bildungs- und Beschäftigungsangeboten gefördert. In St. Lukas in der Hauptstadt Minsk erhalten krebskranke Kinder und ihre Begleitpersonen eine kostenlose Wohnmöglichkeit, damit sie die Behandlungen in der Kinderkrebsklinik in Anspruch nehmen können. Zusätzlich werden sie auch psychologisch begleitet und unterstützt.
  • In Bosnien-Herzegowina finden Jugendliche und Erwachsene mit Beeinträchtigungen in drei Tageszentren der Caritas Mostar einen Arbeitsplatz. Dies ermöglicht den Betroffenen und ihren Familien ein selbstbestimmtes Leben und hilft ihnen aus der Armutsfalle.

Helfen Sie jetzt Kindern in Not!

€ 30,–

Lebensmittel, warme Kleidung, Schuhe, Heizmaterial

€ 50,–

Lernmaterialien und Unterlagen

€ 100,–

Stärkende Mahlzeiten im ganzen Schulsemester

Ksenija will wieder gesund werden

Unterkunft & Unterstützung für krebskranke Kinder

Im Caritas-Zentrum St. Lukas in Minsk, Weißrussland können krebskranke Kinder mit ihrer Begleitperson kostenlos wohnen und werden psychologisch betreut. So können die Mütter ihre Kinder während ihrer Behandlung in der Kinderkrebsklinik begleiten.