Am Foto v. li.: Ursula Postlmayr (Flüchtlingshilfe), Kerstin Ramsebner (Mobile Pflege), Magdalena Brandstötter (Familienhilfe), Sanela Dzafic (ICE), Tamara Geyer (Reki), Herbert Altmann (Regional Caritas)

Neues Caritas-Zentrum in Kirchdorf

Ab Mitte Dezember sind die Angebote der Caritas in Kirchdorf zentral unter einem Dach vereint: Am Samhaberweg 4 sind nun neben den Mobilen Pflegediensten und Mobilen Familiendiensten künftig auch die Sozialberatung, die RegionalCaritas, die Flüchtlingshilfe sowie die Integrations-Projekte ICE und ReKI stationiert.

Die Caritas-Angebote in Kirchdorf waren bisher an verschiedenen Standorten wie dem Pfarrhof in der Kalvarienbergstraße 1 und dem Pfarrheim in der Hausmanningerstraße 3 verstreut. Nun bietet das ehemalige Notariatshaus, in dem auch ein Augenarzt und ein Vermessungsbüro untergebracht sind, genug Platz, dass die Mitarbeiter*innen von allen Caritas-Angeboten in Kirchdorf näher zusammenrücken können. Die Mobilen Familien- und Pflegedienste der Caritas haben schon seit November 2019 die Einsatzzentralen im ersten Stock des Gebäudes. Nun sind im Erdgeschoss die weiteren Caritas-Angebote vertreten wie u.a. die Caritas-Sozialberatung, bei der Menschen in Notlagen nach telefonischer Terminvereinbarung unter 0676 8776 8101 Beratung und Unterstützung erhalten. Die Flüchtlingshilfe bietet Asylwerber*innen, die Anspruch auf Grundversorgung haben, Orientierung und Hilfe in sozialen und rechtlichen Fragen. Flüchtlingen wird nach Erhalt eines positiven Asylbescheids vom ICE (Integrations-Caritas-Express) beim Start in ein eigenständiges Leben geholfen. Das ReKI (Regionales Kompetenzzentrum für Integration und Diversität) der Caritas unterstützt Gemeinden bei der aktiven Gestaltung des Zusammenlebens von Einheimischen und Menschen mit Migrationshintergrund. Caritas-Mitarbeiter Herbert Altmann hat als Regionalkoordinator der Caritas in Kirchdorf ebenfalls sein Büro im Haus und ist erste Anlaufstelle zu allen Fragen zu Caritas-Einrichtungen, Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements und regionalen Kooperationen:

„Ein großer Vorteil des Standorts am Samhaberweg ist nicht nur, dass wir nun alle an einem Ort sind, sondern auch die Nähe zu Bus und Bahn, so dass wir auch für Menschen ohne Auto aus dem Umland gut erreichbar sind.“