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            <title>Caritas Oberösterreich News</title>
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            <language>de-DE</language>
            
                <copyright>TYPO3 News</copyright>
            
            
            <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 15:54:36 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 12 Aug 2026 15:54:36 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Fri, 07 Aug 2026 11:37:44 +0200</pubDate>
                        <title>„Ich mache das, was mir mein Herz sagt“</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100527-ich-mache-das-was-mir-mein-herz-sagt/</link>
                        <description>Musik begleitet Arnold Medicus seit seiner Kindheit. Bis zu seiner Pensionierung unterrichtete der studierte Geiger an mehreren Gymnasien mit musikalischem Schwerpunkt. Heute bereitet er jenen Menschen mit seiner Geige besondere Freude, die er bei seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Mobilen Hospizteam der Caritas in Linz und Linz-Land begleitet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Musik begleitet Arnold Medicus seit seiner Kindheit. Bis zu seiner Pensionierung unterrichtete der studierte Geiger an mehreren Gymnasien mit musikalischem Schwerpunkt. Heute bereitet er jenen Menschen mit seiner Geige besondere Freude, die er bei seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Mobilen Hospizteam der Caritas in Linz und Linz-Land begleitet. „Musik ist für mich ein Riesengeschenk, weil ich in ihr so viel ausdrücken kann. Und ich kann sie jetzt dort weitergeben, wo sie gebraucht wird“, sagt der 69-jährige Trauner.</strong></p>
<p>Zur Hospizarbeit kam Arnold Medicus, als er 2012 gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin eine gute Freundin nach der Diagnose Gehirntumor bis zuletzt begleitete. „Ich habe gemerkt, wie viel Sinn diese Begleitung macht. Wir waren einfach da. Damals habe ich mir vorgenommen: Wenn ich in Pension bin, möchte ich das weiterführen.“ Bereits in der Altersteilzeit absolvierte er den Grundkurs für Leben-, Sterbe- und Trauerbegleitung bei der Caritas. Dieser Kurs bereitet angehende Hospizbegleiter auf diese Aufgabe theoretisch und mit Praktika vor. Seit seiner Pensionierung ist er ehrenamtlich im Mobilen Hospizteam der Caritas in Linz und Linz-Land tätig und hat bisher zehn Menschen begleitet. Manche Begleitungen dauerten nur wenige Wochen, andere mehrere Jahre. Jede Begleitung ist für ihn einzigartig.</p>
<p><strong>„Ich habe oft das Gefühl, dass ich durch diese Arbeit mehr belohnt werde, als ich selbst Energie hineinstecke.“</strong> Besonders berührt hat ihn der Satz einer 98-jährigen Patientin: „Jetzt weiß ich, warum ich so alt werden durfte und bettlägrig – um Sie kennenzulernen.“</p>
<p>Wie viel er dabei mit Musik bewirken kann, erlebt Arnold Medicus immer wieder. Eine Patientin, selbst begeisterte Chorsängerin und Klavierspielerin, hatte sich von der Caritas ausdrücklich eine musikalische Hospizbegleitung gewünscht. Trotz ihrer ALS-Erkrankung spielt sie mit der rechten Hand Keyboard, während Arnold Medicus sie auf der Geige begleitet. „Das motiviert sie, bis zum nächsten Treffen zu üben. Und ich habe tatsächlich den Eindruck, dass sie motorisch Fortschritte macht – was bei dieser Erkrankung eigentlich nicht zu erwarten ist.“ Nach seinem ersten Besuch erzählte sie ihm, dass sie mehrere Tage besonders entspannt gewesen sei.</p>
<p>Derzeit begleitet Arnold Medicus zwei Personen, mit denen er jede Woche jeweils etwa zwei Stunden verbringt. Dabei überlegt er stets, wie er ihnen Momente der Freude bereiten kann – auch ohne Geige. Gemeinsam werden Fotobücher angesehen, Reiseberichte betrachtet oder Geschichten vorgelesen, je nachdem was der jeweiligen Person gefallen könnte. Gerade bei Menschen mit Demenz erlebt er die besondere Kraft von Musik und Gedichten: „Eine demenzerkrankte Frau dirigierte mit dem Fuß mit und war plötzlich mit weit geöffneten Augen hellwach.“ Dabei achtet er – gerade bei Menschen, die sich nicht mehr so gut ausdrücken können – auf kleinste Signale, um zu erkennen, ob sein Angebot passt: „Meine Aufgabe ist, so feinfühlig wie möglich zu reagieren. Ich mache das, was mir mein Gefühl, mein Herz, sagt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Musik als Brücke</h3>
<p>„Ich hatte das Privileg, mein Leben lang von Musik umgeben gewesen zu sein und weiß um ihre Kraft“, so Arnold Medicus. Musik kann Ängste reduzieren, Schmerzen subjektiv lindern und Erinnerungen wecken, aber vor allem berührt sie das Herz. Gleichzeitig schafft sie Nähe und Verbundenheit, sowohl für Betroffene als auch ihre Angehörigen. Gerade bei Menschen mit Demenz gewinne Musik noch einmal an Bedeutung: „Dort, wo die Sprache zum Ausdruck von Gefühlen zu versiegen beginnt, wird Musik zu einer besonderen Form der empathischen Begegnung. Sie kann Geborgenheit und inneren Frieden schenken.“</p>
<p>Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm die Begleitung von Frau M. Sie liebte Musik, Gedichte und die Schönheit der Natur. Arnold Medicus spielte ihr auf der Geige vor, las Balladen von Schiller und Goethe und betrachtete mit ihr Bilder und Reisefotos. Als ihre Tochter ihm eines Tages schrieb, dass Frau M. im Sterben liege und Unterstützung brauche, zögerte er nicht. Wieder wurde er von Frau M. mit leuchtenden Augen empfangen. Er spielte ihr alte Volkslieder auf der Geige vor und verbrachte die letzten Stunden still an ihrem Bett. „Sie bedankte sich bei mir auf eine Weise, die ich niemals vergessen werde. Das ging ganz tief ins Herz.“ Als er sich verabschiedete, wusste er, dass es ihr letzter Abschied sein würde. „Natürlich war da Trauer. Doch noch stärker war die Dankbarkeit, einen so wunderbaren Menschen auf seinem letzten Weg begleitet haben zu dürfen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ehrenamtliche Verstärkung gesucht</h3>
<p><strong>Das Mobile Hospizteam sucht engagierte Unterstützung</strong>. Im Grundkurs für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung werden Interessierte umfassend auf ihre Aufgabe vorbereitet. Die Anmeldung für den nächsten Kurs mit Beginn im Oktober ist bis 17.9.2026 möglich. Nähere Informationen unter <a href="tel:067687762466">0676 87 76 24 66</a>, <a href="http://www.hospiz-caritas.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.hospiz-caritas.at</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>SeniorInnen</category>
                            
                                <category>Pflege</category>
                            
                                <category>Hospiz / Palliative Care</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-100523</guid>
                        <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 13:37:46 +0200</pubDate>
                        <title>Erstes Austauschtreffen stärkt die Zusammenarbeit in der Palliative Care</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100523-erstes-austauschtreffen-staerkt-die-zusammenarbeit-in-der-palliative-care/</link>
                        <description>Wie kann die Betreuung schwerkranker Menschen beim Übergang vom Krankenhaus nach Hause noch besser gelingen? Mit dieser Frage beschäftigten sich kürzlich Expert*innen der Palliative Care aus dem Linzer Raum beim ersten gemeinsamen Austauschtreffen im Mobilen Hospiz Palliative Care der Caritas OÖ.
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie kann die Betreuung schwerkranker Menschen beim Übergang vom Krankenhaus nach Hause noch besser gelingen? Mit dieser Frage beschäftigten sich kürzlich Expert*innen der Palliative Care aus dem Linzer Raum beim ersten gemeinsamen Austauschtreffen im Mobilen Hospiz Palliative Care der Caritas OÖ.</strong></p>
<p>Bei sommerlichen Temperaturen kamen Palliativmediziner*innen der Krankenhäuser, Stationsleitungen, eine Vertreterin des Roten Kreuzes, Palliativkonsiliardienste sowie das Mobile Hospiz- und Palliativteam der Caritas OÖ erstmals in dieser Konstellation zusammen. Unter dem Motto „Ein zartes Pflänzchen wachsen lassen – Samen säen“ stand das persönliche Kennenlernen ebenso im Mittelpunkt wie die Verbesserung der Zusammenarbeit an der wichtigen Schnittstelle zwischen Krankenhaus und mobiler Palliativversorgung.</p>
<p>Gemeinsam wurden konkrete Maßnahmen vereinbart, um die Versorgung von Patient*innen weiter zu verbessern. So sollen künftig bei der Entlassung aus dem Krankenhaus notwendige Medikamente vorausschauend verordnet werden, damit die mobilen Palliativteams die Betreuung ohne Verzögerung übernehmen können. Außerdem wird ein einheitliches Überleitungsformular für Krankenhäuser entwickelt, das den standardisierten Informationsaustausch erleichtert. Auch telemedizinische Möglichkeiten sollen genutzt werden. Ergänzend werden die mobilen Palliativteams künftig strukturierte Rückmeldungen an die Palliativstationen geben, wenn eine stationäre Aufnahme bevorsteht.</p>
<h3 style="margin-left:0cm;">Von einer engen Zusammenarbeit profitieren alle Beteiligten</h3>
<p>Patient*innen erleben eine durchgängige Betreuung und eine bessere Symptomkontrolle, viele können länger in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und unnötige Krankenhausaufenthalte werden vermieden. Gleichzeitig erhalten Angehörige mehr Unterstützung und Beratung, während Krankenhäuser und mobile Teams ihre Expertise noch besser miteinander vernetzen können.</p>
<p>Das erste Austauschtreffen bildet den Auftakt für einen regelmäßigen fachlichen Dialog. Das nächste Treffen ist bereits für November im Kepler Universitätsklinikum unter der Leitung von OA Gerhard Hochreiner geplant. Ziel ist es, die Zusammenarbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln – zum Wohl der Patient*innen und ihrer Angehörigen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Pflege</category>
                            
                                <category>Hospiz / Palliative Care</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 11:55:34 +0200</pubDate>
                        <title>Eine Visite der besonderen Art im Seniorenwohnhaus St. Anna</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100522-eine-visite-der-besonderen-art-im-seniorenwohnhaus-st-anna/</link>
                        <description>Für viele überraschte Gesichter, herzhaftes Lachen und magische Momente sorgte am 22. Juli 2026 Dr. Paul Pümpel im Seniorenwohnhaus St. Anna. Der Clown aus Tirol stattete den Bewohner*innen eine ganz besondere Visite ab.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für viele überraschte Gesichter, herzhaftes Lachen und magische Momente sorgte am 22. Juli 2026 Dr. Paul Pümpel im Seniorenwohnhaus St. Anna. Der Clown aus Tirol stattete den Bewohner*innen eine ganz besondere Visite ab.</strong></p>
<p>Mit seinem überdimensionalen Plastik-Werkzeug führte er geräuschvolle Untersuchungen und spontane „Reparaturen“ durch und eilte dabei durch Räume und Gänge des Hauses. Kleine Zaubertricks und liebevolle Späßchen brachten die Bewohner*innen immer wieder zum Schmunzeln und Staunen. Besonders freuten sich die beiden Geburtstagskinder des Tages über die persönliche Aufwartung des ungewöhnlichen Doktors.</p>
<p>Auch bettlägerige Bewohner*innen wurden nicht vergessen. Bei seinen Einzelbesuchen nahm sich Dr. Paul Pümpel Zeit für Begegnungen, die zeigten, wie viel Freude und Nähe manchmal in kleinen Gesten liegen können.</p>
<h3 style="margin-left:0px;">Nach seiner Visite im Seniorenwohnhaus ging das Programm noch weiter:&nbsp;</h3>
<p>Im angrenzenden <a href="/hilfe-angebote/shops/cafe-carla/">Café Carla</a> begeisterte Dr. Paul Pümpel die Mitarbeiter*innen und integrativ Beschäftigten mit einer besonderen Fashion-Einlage und sorgte auch dort für zahlreiche lachende Gesichter.</p>
<p><strong>Ein Besuch, der einmal mehr gezeigt hat: Humor kennt kein Alter und kann den Alltag auf wunderbare Weise bereichern.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>SeniorInnen</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 09:14:13 +0200</pubDate>
                        <title>Seit 20 Jahren da, wenn das Leben Abschied nimmt</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100452-seit-20-jahren-da-wenn-das-leben-abschied-nimmt/</link>
                        <description>Seit mittlerweile 20 Jahren begleitet das Mobile Hospizteam der Caritas in Braunau schwerkranke Menschen und deren Angehörige in einer besonders sensiblen Lebensphase. Dieses besondere Jubiläum wurde kürzlich unter dem Motto „20 Jahre Hospizarbeit. Wir feiern das Leben.“ im Rahmen der Sozialmesse in Braunau gefeiert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit mittlerweile 20 Jahren begleitet das Mobile Hospizteam der Caritas in Braunau schwerkranke Menschen und deren Angehörige in einer besonders sensiblen Lebensphase. Dieses besondere Jubiläum wurde kürzlich unter dem Motto „20 Jahre Hospizarbeit.</strong> <strong>Wir feiern das Leben.“ im Rahmen der Sozialmesse in Braunau gefeiert. </strong>Derzeit engagieren sich acht Personen im Mobilen Hospizteam. Weitere Ehrenamtliche werden gesucht.</p>
<p>„Das Mobile Hospizteam begleitet Menschen zu Hause, hört zu, schenkt Nähe und entlastet Angehörige in oft herausfordernden Situationen“, erzählt Hospizteamkoordinatorin Regina Leimer. „Im Mittelpunkt stehen dabei Menschlichkeit, Zeit und Zuwendung.“ Die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen unterstützen durch Gespräche, gemeinsames Dasein und kleine Gesten, die für Betroffene oft von großer Bedeutung sind. Was oft unterschätzt wird sei, wie bereichernd diese ehrenamtliche Aufgabe nicht nur für die schwerkranken Menschen und ihre Angehörigen ist, sondern auch für einen selbst, so Regina Leimer. Es entstehen Beziehungen. Lachen und Dankbarkeit sind häufige Begleiter – und man geht mit einem zufriedenen Gefühl nach Hause. „Die Ehrenamtlichen werden durch den Grundkurs für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung gut auf ihre Aufgabe vorbereitet und erleben im Team einen starken Zusammenhalt“, erklärt Regina Leimer. Darüber hinaus gibt es verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten, etwa für die Leitung von „Letzte Hilfe Kursen“ oder für das Projekt „Hospiz macht Schule“.</p>
<p>Aktuell sucht das Mobile Hospizteam Braunau engagierte Menschen, die sich ehrenamtlich einbringen möchten. Gesucht werden sowohl Personen für die direkte Begleitung von Betroffenen als auch Menschen, die organisatorisch unterstützen – etwa bei Veranstaltungen oder im Büro. Im Grundkurs für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung werden Interessierte umfassend auf ihre Aufgabe in der Hospizbegleitung vorbereitet. Die Anmeldung für den nächsten Kurs mit Beginn im Oktober ist bis 17.9.2026 möglich. Nähere Informationen unter <a href="/hilfe-angebote/hospiz/" target="_top">www.hospiz-caritas.at</a></p>
<p>Wer Unterstützung durch das Mobile Hospizteam benötigt kann sich direkt an Caritas-Mitarbeiterin Regina Leimer wenden: E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="pdlowr-krvslc1eudxqdxCfdulwdv0rrh1dw" data-mailto-vector="3" title="E-Mail an Regina Leimer vom Mobilen Hospiz Team Braunau">hospiz.braunau(at)caritas-ooe.at</a>, Telefon: <a href="tel:067687762498" title="Anruf bei Regina Leimer, Mobiles Hospizteam Braunau">0676 87 76 24 98</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Hospiz / Palliative Care</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 11:08:43 +0200</pubDate>
                        <title>Pflegefall Fachkräftemangel: Ausbildung ist die beste Therapie</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100447-pflegefall-fachkraeftemangel-ausbildung-ist-die-beste-therapie/</link>
                        <description>Der Fachkräftemangel in der Pflege und Betreuung zählt zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre. An unseren Schulen haben heuer 244 Personen ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. 87 von ihnen erwarben zusätzlich den Berufsabschluss als Pflegeassistenz und stehen damit künftig auch dem Gesundheitsbereich als dringend benötigte Fachkräfte zur Verfügung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Fachkräftemangel in der Pflege und Betreuung zählt zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre. Mit ihren drei Schulen für Sozialbetreuungsberufe leistet die Caritas Oberösterreich einen wichtigen Beitrag, um diesem entgegenzuwirken: </strong>Heuer haben 244 Personen ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. 87 von ihnen erwarben zusätzlich den Berufsabschluss als Pflegeassistenz und stehen damit künftig auch dem Gesundheitsbereich als dringend benötigte Fachkräfte zur Verfügung.</p>
<p>„Jede Absolventin und jeder Absolvent ist ein Gewinn – für die Menschen, die auf professionelle Unterstützung angewiesen sind, und für unsere Gesellschaft insgesamt. Pflege- und Sozialbetreuungsberufe gehören zu den wichtigsten Zukunftsberufen überhaupt. Dass die Zahl unserer Absolventinnen und Absolventen in den vergangenen drei Jahren um knapp elf Prozent gestiegen ist, ist ein starkes Signal. Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst für einen Beruf mit Sinn und Zukunft“, sagt Martin Gruber, Vorstand der Caritas Oberösterreich. Konsequente Investitionen in Ausbildung nötig</p>
<h3>In Ausbildung investieren</h3>
<p>Wie groß der Bedarf bereits heute ist, zeigt ein Blick auf die Caritas Oberösterreich: Allein in den Seniorenwohnhäusern sowie den Mobilen Familien- und Pflegediensten arbeiten rund 400 Fach- und Diplom-Sozialbetreuer*innen. Gleichzeitig wird rund ein Drittel dieser Fachkräfte innerhalb der nächsten 15 Jahre das Pensionsalter erreichen. „Diese Entwicklung zeigt, wie wichtig jede erfolgreich abgeschlossene Ausbildung ist. Wenn wir auch künftig eine hochwertige Pflege und Betreuung sicherstellen wollen, müssen wir heute konsequent in Ausbildung investieren. Unsere Absolventinnen und Absolventen sind ein wesentlicher Teil der Lösung gegen den Fachkräftemangel“, so Martin Gruber.</p>
<h3>Gute Perspektive bei Quereinstieg</h3>
<p>Viele Beschäftigte finden ihren Weg erst im zweiten Bildungsweg in die Pflege und Sozialbetreuung. „Gerade Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger bringen wertvolle Lebens- und Berufserfahrung mit. Sie entscheiden sich ganz bewusst für diesen Beruf und bereichern mit ihrer Motivation“, sagt Martin Gruber.</p>
<p>Die Caritas qualifiziert in ihren Schulen nicht nur Fachkräfte für den externen Arbeitsmarkt, sondern auch Mitarbeiter*innen für die eigenen Seniorenwohnhäuser, Mobilen Dienste sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Dass daraus oft langfristige Berufswege entstehen, zeigt die Belegschaft: Ein Viertel der Sozialbetreuer*innen in der Pflege und den Familiendiensten arbeitet bereits seit mindestens 15 Jahren bei der Caritas Oberösterreich, jede*r Achte seit mehr als 20 Jahren. Die dienstälteste Mitarbeiterin begann bereits 1984 in den Mobilen Familiendiensten und ist seit 42 Jahren im Einsatz.</p>
<h3>Ausbildung stärkt die soziale Infrastruktur in Oberösterreich</h3>
<p>„Unsere Schulen sind mehr als Ausbildungsstätten. Sie sind Lern- und Lebensräume, in denen Menschen fachlich und persönlich wachsen. Wir vermitteln nicht nur Wissen, sondern stärken Haltung, Selbstvertrauen und Verantwortungsbewusstsein. So bilden wir Fachkräfte aus, die die Pflege und Sozialbetreuung der Zukunft aktiv mitgestalten. Die Menschen, die heute ihre Ausbildung abschließen, sichern morgen die Lebensqualität vieler anderer. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und sind eine zentrale Säule der sozialen Infrastruktur in Oberösterreich“, erklärt Martin Gruber.</p>
<h6>Information für eine <a href="/jobs-bildung/ausbildung/" target="_blank">Ausbildung</a> oder einen <a href="/jobs-bildung/" target="_blank">Job, Praktikum, FSJ</a> in der Caritas OÖ.</h6>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>SeniorInnen</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 09:18:52 +0200</pubDate>
                        <title>Olympische Stimmung im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100446-olympische-stimmung-im-seniorenwohnhaus-karl-borromaeus/</link>
                        <description>Sportlich ging es diese Woche im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus zu. Die Bewohner*innen stellten bei der Seniorenolympiade ihr Geschick und ihren Ehrgeiz unter Beweis.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sportlich ging es diese Woche im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus zu. Die Bewohner*innen stellten bei der Seniorenolympiade ihr Geschick und ihren Ehrgeiz in vier außergewöhnlichen Disziplinen unter Beweis: Crocs-Weitwurf, Kegelscheiben, Entenfischen und Turbo-Wollewickeln.</p>
<p>Anfangs war die Zurückhaltung noch spürbar, doch die Begeisterung sprang schnell auf alle über. Immer mehr Senior*innen machten mit, feuerten einander an und sorgten für eine mitreißende Atmosphäre. Bei Fingerfood und erfrischenden Mocktails wuchsen viele über sich hinaus und zeigten vollen Einsatz.</p>
<p>Am Ende gab es nur Gewinner: Alle, die mitgemacht hatten, wurden mit einer Schoko-Medaille ausgezeichnet – und nahmen schöne Erinnerungen an einen sportlichen und fröhlichen Nachmittag mit.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>SeniorInnen</category>
                            
                                <category>News</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Jul 2026 12:08:42 +0200</pubDate>
                        <title>Hilfe bei Sommerhitze: Sozial-Landesrat Dörfel besucht Help-Mobil am Domplatz</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100444-hilfe-bei-sommerhitze-sozial-landesrat-doerfel-besucht-help-mobil-am-domplatz/</link>
                        <description>Niederschwellige medizinische Versorgung für obdachlose Menschen dank Help-Mobil und Krankenzimmer.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Niederschwellige medizinische Versorgung für obdachlose Menschen dank Help-Mobil und Krankenzimmer.</strong></p>
<p>Die derzeit hohen Temperaturen stellen für obdachlose oder nicht krankenversicherte Menschen ein Gesundheitsrisiko dar. Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel besuchte deshalb das Help-Mobil in Linz, um sich ein Bild vom medizinischen Versorgungsangebot zu machen. Gemeinsam mit dem Krankenzimmer bildet das Help-Mobil einen wichtigen Baustein der medizinischen Versorgung für wohnungslose Personen. Das Krankenzimmer wird vom Land Oberösterreich mitfinanziert.</p>
<p>„Gerade an Hitzetagen zeigt sich, wie wichtig niederschwellige Hilfsangebote sind. Das Help-Mobil leistet hier wertvolle Arbeit und bringt Hilfe direkt zu den Menschen – rasch, unbürokratisch und mit großem persönlichem Engagement. Gemeinsam mit dem vom Land Oberösterreich mitfinanzierten Krankenzimmer bildet es ein medizinisches Netz für Menschen in Notlagen“, sagt Sozial-Landesrat Christian Dörfl.</p>
<p>Marion Huber, Vorstandsmitglied der Caritas Oberösterreich ergänzt: „Wer arm ist, hat oft die geringsten Möglichkeiten, sich vor extremer Hitze zu schützen. Die Klimakrise ist deshalb längst auch eine soziale Krise. Sie trifft jene Menschen am härtesten, die am wenigsten zu ihr beitragen und gleichzeitig die wenigsten Möglichkeiten haben, sich zu schützen. Besonders betroffen sind obdachlose Menschen, Menschen in Armut, ältere Personen, Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen sowie Kinder.“</p>
<h3>Über das Help-Mobil</h3>
<p>Das Help-Mobil bietet niederschwellige und unbürokratische medizinische Hilfe - von der kostenlosen medizinischen Erstversorgung über Wundbehandlungen bis hin zur Weitervermittlung in das reguläre Gesundheits- und Sozialsystem. Getragen wird das Projekt von der Caritas, dem Samariterbund Oberösterreich, den Barmherzigen Schwestern Linz, dem Roten Kreuz Linz und dem Lazarus-Orden Hilfsdienst Oberösterreich.</p>
<h3>Über das Krankenzimmer</h3>
<p>Das Krankenzimmer Linz ist ein niederschwelliges medizinisches Versorgungsangebot für obdachlose Menschen und Personen ohne Versicherungsschutz, die aufgrund einer Erkrankung oder nach einem Krankenhausaufenthalt vorübergehend pflegerische Betreuung benötigen. Es schließt eine wichtige Versorgungslücke zwischen Krankenhaus und Straße und wird vom Land Oberösterreich mitfinanziert.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 23 Jul 2026 09:52:56 +0200</pubDate>
                        <title>„Die Freude kehrt dabei ins eigene Herz zurück“</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100419-die-freude-kehrt-dabei-ins-eigene-herz-zurueck/</link>
                        <description>Annemarie Neudorfer (73) aus Steyr engagiert sich seit 25 Jahren im Mobilen Hospizteam der Caritas in Steyr und Steyr-Land. &quot;Da sein, Abwechslung und Freude in den Alltag bringen, beim Leben begleiten – das sind unsere Aufgaben“, erklärt die lebenslustige Frau. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Annemarie Neudorfer (73) aus Steyr engagiert sich seit 25 Jahren im Mobilen Hospizteam der Caritas in Steyr und Steyr-Land. "Da sein, Abwechslung und Freude in den Alltag bringen, beim Leben begleiten – das sind unsere Aufgaben“, erklärt die lebenslustige Frau. Dabei werde sie mindestens genauso beschenkt wie die Menschen, die sie besucht. Menschen wie Ottilie Steiner (87) aus Steyr-Gleink.</p>
<h3>Ein Vierteljahrhundert mit Begeisterung</h3>
<p>1999 musste sich Annemarie Neudorfer drei Schädeloperationen unterziehen. Danach lag sie unbeweglich im Krankenhausbett und bemerkte, dass ihre Zimmernachbarin im Sterben lag. Sie klingelte nach dem Personal, das sie selbst daraufhin mit ihrem Bett aus dem Zimmer schob. „Da dachte ich mir: ‚Das kann doch nicht sein, dass jemand alleine sterben muss. Wenn ich wieder gesund werde, dann werde ich mich hier engagieren.‘“</p>
<p>Ein Jahr später absolvierte sie neben ihrem Beruf als radiologische Assistentin den Grundkurs für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung der Caritas in Linz. „Das hat mir persönlich sehr viel gegeben“, erinnert sich die heute 73-Jährige.</p>
<p>Gleich nach dem Kurs begann sie ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Mobilen Hospizteam der Caritas in Steyr und Steyr-Land. Auch nach einem Vierteljahrhundert erfüllt sie ihr Engagement mit Begeisterung: „Die Freude kehrt dabei ins eigene Herz zurück.“</p>
<h3>Spazieren &amp; Kartenspielen</h3>
<p>Jeden Montag freut sie sich auf den rund zweistündigen Besuch bei Ottilie Steiner. Wenn das Wetter passt, gehen die beiden gemeinsam eine Runde spazieren, denn die 87-Jährige verlässt wegen ihrem Schwindel und der Sturzgefahr nicht mehr alleine das Haus. Wenn das Wetter nicht zum Sparziergang einlädt, spielen sie Karten, trinken Kaffee und reden. Ottilie Steiner betont: „An einem Montag geht es mir immer gut, weil ich immer diesen fixen Besuch habe.“ Der Schmäh läuft zwischen den beiden: „Die Hitze der vergangenen Wochen war schlimm – da sind wir nicht spazieren gewesen – da wären wir gestorben“, bemerkt Annemarie Neudorfer. Ottilie Steiner ergänzt augenzwinkernd: „Da würden wir heute nicht mehr hier sitzen.“ Und beide lachen.</p>
<h3>Darüber reden hilft</h3>
<p>Dass Ottilie Steiners Tochter das Mobile Hospiz Palliative Care der Caritas um Unterstützung bat, hat einen ernsten Hintergrund. Nach einer Krebsdiagnose musste Ottilie Steiner vier Chemotherapiezyklen über sich ergehen lassen. Die letzten beiden setzten ihr besonders zu. Deshalb kam Caritas-Mitarbeiterin Jovita Hall vom Mobilen Palliativteam hinzu, um Ottilie Steiner und ihre Familie zu unterstützen und Symptome zu lindern. „Sie hat mir wirklich geholfen – auch psychisch. Ich erinnere mich noch heute, dass sie sagte: ‚Niemand weiß, wohin die Reise geht.‘ Sie ermutigte meine Kinder und mich, darüber zu reden. Diese Frau hat mir so viel gegeben, das kann ich nicht in Worte fassen.“</p>
<p>Nach den Chemozyklen stabilisierten sich glücklicherweise die Werte. Doch Ottilie Steiner erlitt bei einem Sturz einen schweren Bruch und war daraufhin auf einen Rollator angewiesen. „Jeden Tag bin ich den Gang im Haus auf und ab gegangen – und habe dann immer versucht, ein paar Schritte ohne Rollator zu gehen“, erinnert sich die 87-Jährige. Mit Erfolg. Im Haus kann sie das meiste wieder selbst erledigen. Unterstützung bekommt sie von ihren drei Kindern. „Dass ich auch noch die Hochzeiten meiner Enkel sowie das Aufwachsen meiner Urenkerl erleben darf, ist ein Geschenk“, sagt Ottilie Steiner. Seit dem Tod ihres Mannes vor fünf Jahren spendet ihr dieser Gedanke Trost. Trotz der regelmäßigen Besuche von ihrer Familie fühlt sie sich seither einsam. „Wir waren ja immer beisammen. Die Trauer, so einen wichtigen Menschen verloren zu haben, ist groß. Aber nun ist er mein Schutzengerl. Das gibt mir Zuversicht.“</p>
<h3>Der Tod gehört zum Leben</h3>
<p>Ottilie Steiner und Annemarie Neudorfer sind sich einig: Der Tod gehört zum Leben. Deshalb möchte auch die ehrenamtliche Hospizbegleiterin ihr Engagement nicht missen: „Viele sagen: ‚Das würden sie nicht können.‘ Aber wenn man Menschen liebt, ihnen offen begegnet, dann ist diese Aufgabe eine echte Bereicherung. Mit Ottilie verbindet mich mittlerweile eine Freundschaft.“</p>
<p>Doch nicht nur die Hospizbegleitung selbst schätzt Annemarie Neudorfer. Die Gemeinschaft der Ehrenamtlichen und die regelmäßigen Treffen sind für sie ein wichtiger Rückhalt: „Es ist alles so herzlich und bereichernd.“</p>
<h5>Information:</h5>
<p>Wer Unterstützung durch das Mobile Hospiz- oder Palliativteam benötigt, oder wer sich im ehrenamtlichen Hospizteam engagieren möchte, kann sich unter Tel.: 0676 87 76 24 88 melden. Im Grundkurs für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung werden Interessierte umfassend auf ihre Aufgabe in der Hospizbegleitung vorbereitet. Die Anmeldung für den nächsten Kurs mit Beginn im Oktober ist bis 17.9.2026 möglich. Nähere Informationen unter <a href="/hilfe-angebote/hospiz/">www.hospiz-caritas.at&nbsp;</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Hospiz / Palliative Care</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 13:06:22 +0200</pubDate>
                        <title>Eine Stunde, die Mut macht</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100417-eine-stunde-die-mut-macht/</link>
                        <description>Ingrid Lang wollte ihre freie Zeit nicht einfach verstreichen lassen. Sie wollte sie jemandem schenken, der sie braucht: Frauen, die einen Neuanfang wagen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ingrid Lang wollte ihre freie Zeit nicht einfach verstreichen lassen. Sie wollte sie jemandem schenken, der sie braucht: Frauen, die einen Neuanfang wagen.</strong></p>
<p>Als sich ihre Arbeitszeit in einer Ordination vor vier Jahren reduzierte, stand für Ingrid Lang schnell fest: Die gewonnene Zeit wollte sie sinnvoll einsetzen. Sie wollte etwas bewirken. Auf der Suche nach einer passenden freiwilligen Tätigkeit stieß sie auf das Haus für Mutter und Kind in Linz-Urfahr. Ein Klick auf die Website genügte – und kurze Zeit später war ihr neues Engagement gefunden.</p>
<p>Seitdem kommt die gebürtige Eferdingerin jede Woche für eine Stunde ins Haus. Dort unterstützt sie Frauen dabei, Deutsch zu lernen und sich auf Prüfungen vorzubereiten. Für viele Bewohnerinnen ist die Sprache der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Ingrid Lang begleitet sie auf diesem Weg.&nbsp;„Ich freue mich sehr, wenn ich sehe, wie sie es Schritt für Schritt schaffen das Vergangene hinter sich zu lassen und ihr Leben selbstständig in den Griff zu bekommen“, erzählt die 61-Jährige.</p>
<p>Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr die Zeit mit einer jungen Syrerin, die sie eineinhalb Jahre lang begleitete. Aus den gemeinsamen Lernstunden entstand weit mehr als reine Sprachförderung. Als Unterstützung bei Behördenwegen nötig war, fuhr Ingrid Lang sogar mit ihr und deren vierjähriger Tochter nach Wien zur Botschaft. „Wir waren einfach auf einer Wellenlänge“, sagt sie rückblickend.</p>
<p>Was sie antreibt, ist ein einfacher Wunsch: „Ich wünsche mir, dass die Frauen einen Weg finden, zufrieden und sorgenfrei zu leben.“ Dafür brauche es Anlaufstellen, an die sie sich wenden können, und Menschen, die zuhören, begleiten und da sind. Menschen, die zeigen: Du musst deinen Weg nicht allein gehen.</p>
<p>Für Ingrid Lang selbst ist das freiwillige Engagement längst zu einer Bereicherung geworden. Die Begegnungen mit Frauen in herausfordernden Lebenssituationen haben ihren Blick verändert. „Sie haben mich nachdenklich und dankbar für mein eigenes Leben gemacht.&nbsp;Für die Frauen sind viele Schritte notwendig, um wieder zu einem erfüllten Leben zu kommen.“</p>
<p>Gerade deshalb hält sie freiwilliges Engagement heute für wichtiger denn je. „Mit vergleichsweise wenig Zeit kann man unglaublich viel bewirken. Man gibt anderen Hoffnung und bekommt selbst sehr viel zurück.“</p>
<p>Ihre eigene Wirkung verdoppelt sie sogar: Neben ihrem Einsatz im Haus für Mutter und Kind unterstützt sie auch Kinder und Jugendliche im Lerncafé Auwiesen bei den Hausaufgaben. Für sie ist klar: Wer sich engagiert, verändert Leben. Oft nicht nur das Leben anderer, sondern auch das eigene.</p>
<h5>Lesen Sie mehr darüber über neue Projekte und Ideen, was Menschen gelingt, wenn sie Unterstützung bekommen, und aktuelle Infos aus der Caritas in der neuen Ausgabe unseres Magazins„<a href="https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/publikationen/nah-dran/" target="_blank"><u>nah dran</u></a>“. Kostenlos abonnieren bei der Caritas Information, Tel. 0732/7610-2020, <a href="https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/publikationen/nah-dran/detailseite-news/news/98283-wenn-der-boden-unter-den-fuessen-bricht-und-viele-haende-ein-dach-bauen//#" target="_blank"><u>information(at)caritas-ooe.at</u></a></h5>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Geschichten</category>
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 10:05:13 +0200</pubDate>
                        <title>Glockenläuten für eine Zukunft ohne Hunger</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100415-glockenlaeuten-fuer-eine-zukunft-ohne-hunger-1/</link>
                        <description>Am Freitag, 31. Juli, läuten in ganz Österreich zur Sterbestunde Jesu um 15 Uhr mehr als 3.000 Kirchenglocken fünf Minuten lang. Sie setzen damit ein weithin hörbares Zeichen gegen den Hunger in der Welt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Freitag, 31. Juli, läuten in ganz Österreich zur Sterbestunde Jesu um 15 Uhr mehr als 3.000 Kirchenglocken fünf Minuten lang. Sie setzen damit ein weithin hörbares Zeichen gegen den Hunger in der Welt.</strong> Bischof Manfred Scheuer und Caritas OÖ-Direktor Stefan Pimmingstorfer rufen zu Solidarität und Engagement für eine Zukunft ohne Hunger auf.</p>
<h3>Klimakrise verschärft Hunger</h3>
<p>Weltweit leiden noch immer 673 Millionen Menschen an Hunger. Kriege und wirtschaftliche Krisen verschärfen die Lage, doch einer der größten Treiber ist die Klimakrise. Extreme Hitze, Dürren, Überschwemmungen und Stürme zerstören Ernten, machen fruchtbare Böden unfruchtbar und lassen Wasserquellen versiegen. Millionen Menschen verlieren dadurch ihre Lebensgrundlage – besonders in Ländern des globalen Südens.</p>
<p>Bischof Manfred Scheuer: „Es ist wichtig, dass wir uns als Christinnen und Christen für eine gerechte Verteilung der Güter auf der Welt einsetzen. Das Glockenläuten gegen den Hunger soll uns an unsere ganz persönliche Verantwortung erinnern.“</p>
<h3>Unterstützung rettet Leben</h3>
<p>Caritas OÖ-Direktor Stefan Pimmingstorfer ergänzt: „Angesichts des großen Leids dürfen wir eines nicht übersehen: Hilfe kommt an und verändert Leben. Gemeinsam können wir Hunger bekämpfen. Wir sehen jeden Tag, dass unsere Unterstützung Leben rettet und den Menschen eine Zukunft gibt.“ Die Caritas OÖ ist seit über 25 Jahren in der Demokratischen Republik Kongo aktiv – einem der Länder mit der höchsten Armutsquote weltweit. „Im Vorjahr retteten wir mit Nahrung und Medikamenten das Leben 3.120 mangelernährten Kindern. Ältere Kinder erhalten in den Schulen täglich eine warme Mahlzeit.“ Darüber hinaus unterstützt die Caritas OÖ Kleinbauernfamilien dabei, ihre Landwirtschaft an die Folgen der Klimakrise anzupassen. Im Vorjahr verteilte die Caritas OÖ mehr als zwei Tonnen lokal angepasstes Saatgut.</p>
<p>Jede Spende wirkt: Mit 18 Euro können Sie einer geflüchteten Familie im Südsudan Nahrungsmittelpakete für einen Monat zukommen lassen. 30 Euro helfen, den Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen. 42 Euro sichern einem Kind drei Monate lang nahrhafte Mahlzeiten und medizinische Versorgung. Mit 52 Euro erhält eine Familie Gemüsesaatgut für ein Jahr.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:28:23 +0200</pubDate>
                        <title>Stürze vermeiden, Sicherheit gewinnen</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100413-stuerze-vermeiden-sicherheit-gewinnen/</link>
                        <description>Wer in die Kurse zur Sturzprävention von Harald Jansenberger kommt, zehrt davon noch 12 Monate später. Im Interview spricht er über die Freude am Sport in der Gruppe und wo es anzusetzen gilt, um Selbstsicherheit im Alltag zu erlangen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer in die Kurse zur Sturzprävention von Harald Jansenberger kommt, zehrt davon noch 12 Monate später. Im Interview spricht er über die Freude am Sport in der Gruppe und wo es anzusetzen gilt, um Selbstsicherheit im Alltag zu erlangen.</strong></p>
<p><strong>Bereits jede vierte Person zwischen 45 und 64 Jahren stürzt im Alltag. Woran liegt das?&nbsp;</strong></p>
<p class="text-justify"><strong>Jansenberger:</strong> „Im Alltag stolpert man schnell über Türschwellen oder Teppichkanten. Aber es braucht manchmal nicht einmal ein Hindernis: Man rutscht aus. Man ist abgelenkt. Und der Fußhub verringert sich im Alter. Ist man in Bewegung plötzlich mit einer Störung konfrontiert, wird die Bewegung unsicherer.“</p>
<p class="text-justify"><strong>Viele denken bei Gleichgewicht sofort ans „Stehen auf einem Bein“. Warum reicht das nicht aus?</strong></p>
<p><strong>Jansenberger:</strong> „Zwei Drittel aller Stürze passieren in der Fortbewegung. Wichtig ist es daher, die Balance zusammen mit Gewichtsverlagerungen zu trainieren. Tai Chi und Tanzen haben einen sehr hohen sturzpräventiven Effekt. Insbesondere Tai Chi, da es hier langsame, fortlaufende Bewegungen gibt, in denen das Gleichgewicht trainiert wird. Auch der Wiegeschritt beim Tanzen geht in diese Richtung. Balance und Gewichtsverlagerung trainiert man beispielsweise indem man einen ‚Zeitlupenschritt‘ ausführt - einen übertrieben langsamen Schritt.“</p>
<p><strong>Was passiert bei den Sturzpräventions-Workshops konkret?</strong></p>
<p><strong>Jansenberger:</strong> „Es beginnt mit einer Einstiegstestung, um Stärken und Schwächen festzustellen. Auf dieser Basis setzen wir individuelle Schwerpunkte und geben von Woche zu Woche Hausaufgaben. Wir behandeln Sturzangst, arbeiten an der Selbsteinschätzung und der Schnellkraft und simulieren Stürze. Im Zeitraum von zehn Wochen sieht man eine merkbare Verbesserung des Reflexsystems.“</p>
<p><strong>Wie gut werden die Workshops angenommen?</strong></p>
<p><strong>Jansenberger:</strong> „Anfangs gibt es Hemmungen teilzunehmen, weil Stürze sehr angstbesetzt sind. Viele fürchten, Vorschriften zu bekommen, was sie alles nicht tun dürfen. Sehr stark merkt man auch die Angst vor dem Verlust der Selbstständigkeit. Wir arbeiten aber im Gegenteil an dem Erhalt und der Erweiterung der Selbstständigkeit. In den Workshops sind die Menschen dann sehr motiviert. Vor allem das Arbeiten in der Gruppe bestärkt.“</p>
<p><strong>Mit all dem Wissen aus den Workshops: Wie oft soll man zuhause trainieren?</strong></p>
<p><strong>Jansenberger:</strong> „Gleichgewicht am besten täglich.&nbsp;Dabei zählt schon jede Minute. Als Orientierungswert kann man 10-15 Minuten sehen. Wichtig: Dabei mit Fokus arbeiten, nicht nebenbei beim Zähneputzen. Generell gilt das für alle Tätigkeiten: Wenn ich koche, koche ich. Wenn ich staubsauge, staubsauge ich. Jegliche Ablenkung behandle ich erst, nachdem ich eine Tätigkeit beendet habe.</p>
<p>Für das Krafttraining sollte man zweimal wöchentlich mit 30 bis 45 Minuten beginnen - nach oben hin ausbaubar.</p>
<p>Ich empfehle, vorhandene Gruppenangebote zu nutzen. Alleine zu üben ist oft langweilig. Auch mediale Angebote - Mitmach-Sendungen im Fernsehen - sind empfehlenswert und motivieren zum regelmäßigen Training. Es zahlt sich aus: Lebenslang aktive Personen stürzen im Alter um ein Drittel seltener.“</p>
<p><strong>Welchen Effekt haben die Workshops?</strong></p>
<p><strong>Jansenberger:</strong> „Ein Drittel der Teilnehmenden macht die Übungen auch weiterhin zuhause. Die Workshops selbst wirken zwölf Monate lang nach. Nach unseren Befragungsdaten ist die Sturzreduktion mit bis zu 80 Prozent sehr hoch.</p>
<p>Der wichtigste Effekt ist aber, dass die Menschen mit mehr Sensibilität und Sicherheitsgefühl in den Alltag gehen. Sie hinterfragen sich und verwerfen zum Teil lebenslange Gewohnheiten. Statt etwas ‚schnell schnell‘ zu machen, konzentrieren sie sich auf eine einzige Tätigkeit. Eine Dame hat für sich die Lösung gefunden, sich vor einer Treppe immer laut ‚Pass auf‘ zu sagen.“</p>
<p><strong>Wenn Sie Senior*innen einen einzigen Bewegungs-Tipp geben könnten, welcher wäre das?</strong></p>
<p><strong>Jansenberger:</strong> „Viele Stürze sind durch ein Kraftdefizit in den Beinen bedingt. Daher: Wenn ich mich hinsetze oder aufstehe, egal wo, es ohne Kraft der Hände zu versuchen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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                                <category>Geschichten</category>
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-100412</guid>
                        <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:01:29 +0200</pubDate>
                        <title>Mit 41 Jahren die Berufung gefunden</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100412-mit-41-jahren-die-berufung-gefunden/</link>
                        <description>Vor zwei Jahren wagte Evelyn Neumayr aus Straßwalchen einen beruflichen Neustart – heute arbeitet sie bei den Mobilen Pflegediensten der Caritas Mondseeland und hat ihre Berufung gefunden. Sie steht älteren Menschen zur Seite, die Unterstützung im Alltag benötigen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor zwei Jahren wagte Evelyn Neumayr aus Straßwalchen einen beruflichen Neustart – heute arbeitet sie bei den Mobilen Pflegediensten der Caritas Mondseeland und hat ihre Berufung gefunden.</strong> Sie steht älteren Menschen zur Seite, die Unterstützung im Alltag benötigen. „Ich bin nun beruflich dort angekommen, wo ich immer hinwollte. Ich habe einen sinnstiftenden, krisensicheren Beruf, der Freude bereitet und für den ich viel Dankbarkeit zurückbekomme.“</p>
<p>Erika Reichl aus Mondsee feiert am 3. September ihren 90. Geburtstag. Seit März dieses Jahres wird sie täglich von den Mobilen Pflegediensten der Caritas betreut. „Da alles schon etwas schwieriger wird mit bald 90, bekomme ich nun Unterstützung“, sagt sie.</p>
<p>Die Unterstützung ermöglicht ihr, weiterhin in den eigenen vier Wänden zu leben – ein großer Wunsch der rüstigen Seniorin. Einmal täglich kommt eine Mitarbeiterin von der Caritas vorbei. Geholfen wird dort, wo Unterstützung notwendig ist: beim Duschen, Bettenmachen oder auch einmal beim Abwasch. „Ich bin sehr dankbar für diese Hilfe“, sagt Erika Reichl. Besonders freut sie sich, wenn Evelyn Neumayr bei ihr vorbeikommt. „Wir mögen uns sehr und sind schon aneinander gewöhnt. Evelyn ist immer freundlich und gut gelaunt. Das gefällt mir. Aber auch alle anderen im Team sind nett und lieb.“ „Frau Reichl sagt oft, dass die Sonne aufgeht, wenn ich hereinkomme“, erzählt Evelyn Neumayr lächelnd. „Das freut mich natürlich sehr.“</p>
<h3>Berufung statt bloß Beruf</h3>
<p>2024 entschied sie sich für die Ausbildung zur Fach-Sozialbetreuerin Altenarbeit, die durch das Pflegestipendium des Bundes finanziell abgesichert wurde. Bereits während ihres ersten Praktikums bei den Mobilen Pflegediensten der Caritas wusste sie, dass sie ihren Platz gefunden hatte: „Mir gefällt besonders, dass ich immer nur für einen Menschen da bin und ihm meine volle Aufmerksamkeit schenken kann. Zwischen den Hausbesuchen habe ich Zeit, mich auf die nächste Person einzustellen. Außerdem wurde ich im Team von Anfang an herzlich aufgenommen.“</p>
<h3>Verantwortung und Menschlichkeit</h3>
<p>Die Arbeit in der Mobilen Pflege verlangt neben Einfühlungsvermögen auch viel Fachwissen und Eigenverantwortung. Gleichzeitig entstehen enge Beziehungen zu den betreuten Menschen. Die Mitarbeiter*innen müssen Veränderungen im Gesundheitszustand der von ihnen betreuten Menschen frühzeitig erkennen und im Ernstfall rasch handeln.</p>
<p>„Als ich zum ersten Mal die Rettung rufen musste, wusste ich, warum wir in der Ausbildung so viel medizinisches Wissen gelernt haben“, erzählt Evelyn Neumayr. „Wir sind oft die einzigen Personen vor Ort. Da müssen wir erkennen, wenn etwas nicht stimmt.“</p>
<p>Trotz der Verantwortung und auch schwieriger Momente, etwa wenn betreute Personen sterben, überwiegt für sie das Positive. „Zu wissen, dass ich den Menschen durch meine Unterstützung, mein Zuhören und einfach durch mein Dasein den Tag verschönern kann, macht meinen Beruf so sinnstiftend.“</p>
<p>Für Erika Reichl steht jedenfalls fest, dass die Unterstützung ihren Alltag erleichtert. Und wenn Evelyn Neumayr zur Tür hereinkommt, ist die Freude groß – denn dann, wie sie selbst sagt, „geht die Sonne auf“.</p>
<p>Nähere Informationen zu den <a href="https://www.caritas-pflege.at/oberoesterreich/pflege-zuhause/mobile-pflegedienste/" target="_top">Angeboten der Mobilen Pflegedienste</a> und zu <a href="https://www.caritas-pflege.at/oberoesterreich/aktuelles/stellenangebote-im-pflegebereich/" target="_top">freien Stellen</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>SeniorInnen</category>
                            
                                <category>Pflege</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>Mobile Pflegedienste</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-100406</guid>
                        <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 12:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>40 Grad, 28 Medaillen: Hitze konnte St. Pius nicht bremsen</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100406-40-grad-28-medaillen-hitze-konnte-st-pius-nicht-bremsen/</link>
                        <description>Tosender Applaus, strahlende Gesichter und große Emotionen: Eine Woche nach ihrer erfolgreichen Rückkehr von den Nationalen Sommerspielen der Special Olympics in Wien wurden die 31 Sportler*innen des Caritas-Standorts St. Pius offiziell in Peuerbach empfangen. Mit insgesamt 28 Medaillen im Gepäck nahmen sie die Glückwünsche von Bürgermeister Roland Schauer entgegen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tosender Applaus, strahlende Gesichter und große Emotionen: Eine Woche nach ihrer erfolgreichen Rückkehr von den Nationalen Sommerspielen der Special Olympics in Wien wurden die 31 Sportler*innen des Caritas-Standorts St. Pius offiziell in Peuerbach empfangen. Mit insgesamt 28 Medaillen im Gepäck nahmen sie die Glückwünsche von Bürgermeister Roland Schauer entgegen.</strong></p>
<p>Die größte Herausforderung für die rund 1.900 Sportler*innen aus ganz Österreich war die Hitze von fast 40 Grad. Etliche Outdoor-Wettkämpfe wurden deshalb abgesagt. Als auch der Tennisbewerb abgesagt werden sollte, brach für Sonja Königseder eine Welt zusammen. Monatelang hatte sie auf diesen Moment hingearbeitet. Schon vor der Abreise hatte sie gesagt: „Wenn ich keine Medaille mache, ist das auch in Ordnung. Das Wichtigste ist, dabei zu sein und zu zeigen, was ich kann.“ Nun schien alles vorbei, bevor es überhaupt begonnen hatte.</p>
<h3>Tennishalle wie Sauna</h3>
<p>Am frühen Nachmittag kam für die niedergeschlagene Sportlerin die erlösende Nachricht: Es konnte eine Tennishalle organisiert werden. Obwohl die Halle durch die Hitze einer Sauna glich und manche mit dem Kreislauf kämpften, war plötzlich nur noch eines wichtig: Endlich dürfen sie spielen. „Das war der schönste Moment“, sagt Caritas-Mitarbeiter Patrick Oriold, der die Delegation aus St. Pius leitete. „Nach dieser großen Enttäuschung doch noch auf den Platz zu gehen und zu sehen, mit welchem Eifer und welcher Freude sie gespielt haben. Das war unglaublich. Es geht nicht um Medaillen, sondern darum, zeigen zu können, was in ihnen steckt – und für einen Moment im Mittelpunkt zu stehen.“ Dass am Ende dennoch 28 Medaillen zu Buche standen, war umso bemerkenswerter.</p>
<h3>6 Gold, 9 Silber und 13 Bronze-Medaillen</h3>
<p>Besonders erfolgreich war Friederike Altreiter. Die Schwimmerin gewann zwei Gold- und eine Bronzemedaille – obwohl ihr Start aufgrund gesundheitlicher Probleme lange ungewiss gewesen war. Insgesamt errang das Team sechs Gold-, neun Silber- und 13 Bronzemedaillen „Wir sind sehr stolz auf die Ergebnisse unserer Sportler*innen, die sich vier Jahre lang gut vorbereitet haben. Obwohl wir diesmal mit vielen Neulingen und keinen haushohen Favorit*innen angetreten sind, haben wir sehr gut abgeschnitten“, freut sich Patrick Oriold.</p>
<p>Eine goldene und vier Bronze-Medaillen errangen die Athlet*innen von St. Pius beim <strong>Boccia</strong>. Über Gold durfte sich das Doppel Angela Schmidleithner und Heidi Jellinger freuen. Zudem gewann Johanna Weber zwei Bronze-Medaillen im Einzel-Bewerb und im Doppel mit Michael Luftensteiner.</p>
<p>Das <strong>Schwimm</strong>-Team zwei Gold-, drei Silber- und fünf Bronzemedaillen. Neben Friderike Altreiter gab es für Jana Razenberger, Patrick Seifriedsberger und Susanne Kramer jeweils Silber und Bronze.</p>
<p>2x Gold, 4x Silber und 1x Bronze lautete die Bilanz der <strong>Tischtennis</strong>-Mannschaft, wobei sich Jakob Wilfingseder und Stefan Haslinger über Edelmetall in Gold freuen durften.</p>
<p>Außergewöhnlich war auch der allerletzte Bewerb der <strong>Stockschützen</strong> – beim Unified-Wettkampf an dem je ein Sportler und ein Trainer teilnahmen – schrammte das Team aus St. Pius nur knapp an der Goldmedaille vorbei. Aber auch die Freude über Silber ist riesengroß. Gold gab es im Einzel für Peter Brandstetter, jeweils Bronze für Ronald Falkner und Franz Röbl.</p>
<h3>Gänsehaut-Moment und Überraschungsbesuch</h3>
<p>Für einen weiteren Gänsehautmoment sorgte die Eröffnungsfeier: Pius-Sportsprecher Michael Wilhelm sprach gemeinsam mit Snowboard-Weltmeister Arvid Auner den Olympischen Eid. Als schließlich bei den Wettkämpfen noch der nachgereiste Peuerbacher Fanclub rund um Caritas OÖ-Direktor Stefan Pimmingstorfer auftauchte, war die Freude bei den Sportler*innen und Betreuer*innen riesig. Es waren genau diese Momente der Anerkennung und Gemeinschaft, die die Nationalen Sommerspiele 2026 für viele unvergesslich machten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Menschen mit Behinderung</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-100396</guid>
                        <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 13:20:25 +0200</pubDate>
                        <title>Caritas-Schule: Am Ball mit einem Sozialbetreuungsberuf</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100396-caritas-schule-am-ball-mit-einem-sozialbetreuungsberuf/</link>
                        <description>Während die laufende Fußball-WM Millionen Menschen weltweit begeistert, zeigt Marco Weissengruber aus St. Veit im Mühlkreis, dass Fußball auch abseits der großen Stadien Menschen verbindet und gesellschaftliche Teilhabe im Alltag fördern kann</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während die laufende Fußball-WM Millionen Menschen weltweit begeistert, zeigt Marco Weissengruber aus St. Veit im Mühlkreis, dass Fußball auch abseits der großen Stadien Menschen verbindet und gesellschaftliche Teilhabe im Alltag fördern kann.</strong> Der 23-Jährige hat seine Ausbildung zum Fach-Sozialbetreuer Behindertenarbeit an der Caritas-Schule für Sozialbetreuungsberufe am Linzer Salesianumweg erfolgreich abgeschlossen und mit seinem Abschlussprojekt ein starkes Zeichen für Inklusion gesetzt.</p>
<h3>Viel zurück bekommen</h3>
<p>Für den HAK-Maturanten stand nach seinem Zivildienst fest, dass er einen Beruf mit Sinn ergreifen möchte. „Damals habe ich erlebt, wie wichtig Unterstützung im Alltag sein kann und wie viel Freude es bereitet, anderen Menschen zu helfen. Besonders motiviert mich, dass man durch diese Arbeit sehr viel zurückbekommt – sei es in Form von Dankbarkeit, Vertrauen oder schönen Begegnungen“, erzählt Marco Weissengruber. Seine Begeisterung für Fußball brachte er mit seinem zukünftigen Beruf zusammen.&nbsp;</p>
<p>Als langjähriger Vereinsspieler und ehemaliger Nachwuchstrainer organisierte er ein inklusives Fußballspiel, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auf dem Platz standen. Im Mittelpunkt standen dabei nicht sportliche Leistung oder Wettbewerb, sondern Gemeinschaft, gegenseitiger Respekt und die Freude an der Bewegung. Im Zuge seines Projekts lernte Marco Weissengruber den Behindertensportverein kennen und gestaltete über mehrere Wochen Trainingseinheiten mit. Dabei wurde ihm deutlich, welche Bedeutung Sport für Menschen mit Behinderungen hat. „Der Verein ist weit mehr als ein Ort für sportliche Aktivitäten. Er bietet Gemeinschaft, soziale Kontakte und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Besonders beeindruckt haben mich die gegenseitige Unterstützung und die Begeisterung, mit der alle gemeinsam trainieren.“&nbsp;</p>
<h3>Prägende Erfahrung</h3>
<p>Das inklusive Fußballspiel fand kürzlich als Vorspiel der Kampfmannschaft der Union St. Veit statt und brachte Menschen mit und ohne Behinderung auf selbstverständliche Weise zusammen. Für Marco Weissengruber war das Projekt eine prägende Erfahrung: „Es war schön zu erleben, wie Sport Menschen unabhängig von ihren persönlichen Voraussetzungen verbindet. Die gemeinsamen Trainings und das Fußballspiel haben mir gezeigt, wie wichtig Inklusion ist und dass bereits kleine Ideen viel Positives bewirken können.“</p>
<h3>Sozialbetreuungsberufe machen den Unterschied</h3>
<p>Das Projekt zeigt beispielhaft, welche Kompetenzen die Ausbildung an den Caritas-Schulen für Sozialbetreuungsberufe vermittelt. Neben fachlichem Wissen erwerben die angehenden Sozialbetreuer*innen <strong>pädagogische, soziale und organisatorische Fähigkeiten</strong> sowie die Kompetenz, Projekte zu entwickeln und Menschen individuell zu begleiten. Sozialbetreuungsberufe werden angesichts des demografischen Wandels und der steigenden gesellschaftlichen Herausforderungen immer wichtiger. Sie bieten nicht nur <strong>hervorragende Berufsperspektiven</strong>, sondern auch die Möglichkeit,<strong> das Leben anderer Menschen nachhaltig positiv zu beeinflussen</strong>. Für Marco Weissengruber ist klar, dass sein Weg im Sozialbereich weitergeht: Im Oktober beginnt er das Studium Sozial-, Public- und Non-Profit-Management an der FH Oberösterreich. Bis dahin engagiert er sich weiterhin ehrenamtlich als Teil des Trainerteams des Behindertensportvereins.</p>
<p>Wer einen Beruf mit Sinn sucht und Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten möchte, findet an den Caritas-Schulen für Sozialbetreuungsberufe eine praxisnahe Ausbildung mit besten Zukunftsperspektiven: <a href="/jobs-bildung/ausbildung/">www.ausbildung-sozialberufe.at&nbsp;</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Aus - / Weiterbildung</category>
                            
                                <category>Menschen mit Behinderung</category>
                            
                                <category>News caritas-schulen.at</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>Schulen</category>
                            
                                <category>News Salesianumweg</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 12:25:08 +0200</pubDate>
                        <title>Mit Herz, Engagement und Weitblick – ein Abschied</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100384-mit-herz-engagement-und-weitblick-ein-abschied/</link>
                        <description>Schulleiterin Conny Zefferer wird mit Anfang September ein einjähriges Sabbatical und danach ihren Ruhestand antreten. Ihr Einsatz für eine qualitätsvolle Ausbildung, ihre Wertschätzung gegenüber Studierenden und Mitarbeitenden sowie ihr unermüdliches Bemühen, Menschen für soziale Berufe zu begeistern, haben die Entwicklung der Schule nachhaltig geprägt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>2012 betrat Conny Zefferer zum ersten Mal die Schule für Sozialbetreuungsberufe am Salesianumweg 3. „Die damals frisch gebackene Direktorin Illi de Verrette faszinierte und inspirierte mich mit ihrem pädagogischen Weitblick von Beginn an“, verrät die heutige Schulleiterin.</strong></p>
<p>Nach ihrer Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin und nach Jahrzehnten im psychosozialen Bereich wollte sie den Schritt in die Lehre wagen und bekam an dieser Schule die Chance dazu. „Im Laufe der Jahre konnte ich drei Lehramtsstudien absolvieren und zusätzlich verschiedene Funktionen übernehmen: pädagogische Assistenz, Klassenvorständin, Qualitätsmanagementbeauftragte sowie Lehrgangsleitung Sozialpsychiatrie“, so Conny Zefferer.</p>
<p>2023 übernahm sie schließlich die Schulleitung: „Mein Credo ‚Bildung braucht Beziehung‘ konnte ich in dieser Funktion noch intensiver leben. Eine Schule mitgestalten zu dürfen, bereitete mir große Freude.“ So wurden unter anderem Schulveranstaltungen sowie Freigegenstände wie ‚Glück‘ und ‚Gebärdensprache‘ eingeführt.</p>
<p>Im letzten Jahr ihrer Leitung wurde das 40-jährige Bestehen der Schule groß gefeiert. „Aus diesem Anlass veröffentlichten wir gemeinsam das Buch ‘Sozialbetreuung in Theorie und Praxis’ – wohl mein letzter großer Meilenstein vor dem Ruhestand“, sagt Conny Zefferer. „Nun darf ich nach einigen intensiven und erfüllenden Jahren die Leitung an meinen Kollegen Martin Böhm übergeben.“</p>
<p>Conny Zefferer wird mit Anfang September ein einjähriges Sabbatical und danach ihren Ruhestand antreten.</p>
<p>Wir verabschieden uns von einer Schulleiterin, die die <a href="https://www.sob-linz.at/" target="_blank">Schule für Sozialbetreuungsberufe am Salesianumweg</a> über viele Jahre mit großem Engagement, Weitblick und Herz geprägt hat. Ihr Einsatz für eine qualitätsvolle Ausbildung, ihre Wertschätzung gegenüber Studierenden und Mitarbeitenden sowie ihr unermüdliches Bemühen, Menschen für soziale Berufe zu begeistern, haben die Entwicklung der Schule nachhaltig geprägt. <strong>Dafür danken wir ihr von Herzen und wünschen ihr für den neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Freude und viele bereichernde Momente.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Aus - / Weiterbildung</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>Schulen</category>
                            
                                <category>News Salesianumweg</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 13:40:54 +0200</pubDate>
                        <title>Ein Fest, das Menschen verbindet</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100372-ein-fest-das-menschen-verbindet/</link>
                        <description>Rund 140 Gäste von invita-Standorten aus ganz Oberösterreich folgten der Einladung zum traditionellen Sommerfest von invita am Caritas-Standort in Engelhartszell. invita begleitet Menschen mit psychosozialen Beeinträchtigungen auf ihrem Weg zu mehr Selbstständigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Im Schatten der alten Bäume wurde getanzt, gefeiert und geplaudert. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rund 140 Gäste von invita-Standorten aus ganz Oberösterreich folgten der Einladung zum traditionellen Sommerfest von invita am Caritas-Standort in Engelhartszell. invita begleitet Menschen mit psychosozialen Beeinträchtigungen auf ihrem Weg zu mehr Selbstständigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe.</strong> <strong>Im Schatten der alten Bäume wurde getanzt, gefeiert und geplaudert.&nbsp;</strong></p>
<p>Bei hochsommerlichen Temperaturen sorgten kreative Ideen für willkommene Abkühlung: Getränke wurden im Bach gekühlt, Wasserspritzen und Planschbecken brachten Jung und Alt zum Lachen. Das Duo Sepp &amp; Sepp sorgte dafür, dass sich die Tanzfläche nicht leerte.</p>
<h3>Einfach gute Laune</h3>
<p>„Ich habe mich heuer besonders auf das Sommerfest gefreut, weil es letztes Jahr ins Wasser gefallen ist. Ich tanze gern und mag einfach die gute Laune hier“, erzählt Romana Jungwirth, die in einer teilbetreuten Wohnung in Engelhartszell lebt. Auch für Gabi Fischer, Bewohnerin in Eschenau, ist das Fest längst ein Fixpunkt im Kalender: „Es ist jedes Jahr großartig. Man trifft Freundinnen und Freunde von anderen invita-Standorten wieder. Genau dafür ist dieses Fest wichtig.“</p>
<h3>Geburtstag am Sommerfest</h3>
<p>Seit 2012 bringt das Sommerfest Menschen aus den unterschiedlichen invita-Angeboten zusammen. „Aus einer Idee ist eine Tradition geworden, auf die sich die invita-Familie jedes Jahr freut“, sagt Claudia Vierlinger, Leiterin des invita-Betreuungsprogramms H.A.B.I. (<strong>H</strong>aushaltstraining, <strong>B</strong>egleitung und <strong>I</strong>nklusion). Für Roland Lehner, der im invita-Angebot H.A.B.I. begleitet wird, wurde das Sommerfest heuer zu einem ganz besonderen Tag: Er feierte seinen 60. Geburtstag. Gemeinsam mit allen Gästen wurde für ihn „Happy Birthday“ gesungen. „Schöner kann ein Geburtstag kaum sein“, freute er sich.</p>
<h3>Theater zum Abschluss</h3>
<p>Den stimmungsvollen Abschluss bildete die letzte Aufführung der inklusiven Theaterproduktion „Die andere Seite" nach Alfred Kubin im Klosterhof. Das Publikum dankte den rund 70 Mitwirkenden vom Theater INNklusiv mit lang anhaltendem Applaus. „Das Theater ist für viele Mitwirkende weit mehr als ein Kulturprojekt“, betont August Hinterberger, Leiter invita-Wohnen. „Es stärkt das Selbstvertrauen der Mitwirkenden nachhaltig. Diese positive Entwicklung erleben wir auch im Betreuungsalltag", betont August Hinterberger, Leiter invita-Wohnen.</p>
<p>Das Sommerfest zeigte einmal mehr, wie wichtig gemeinsame Erlebnisse für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung sind. Es schafft Begegnungen, stärkt Freundschaften und macht Inklusion auf ganz selbstverständliche Weise erlebbar.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Menschen mit psychischen Problemen / Suchterkrankungen</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 12:24:32 +0200</pubDate>
                        <title>Sommerfest in St. Anna: Spiel, Genuss und gute Laune</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100369-sommerfest-in-st-anna-spiel-genuss-und-gute-laune/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei angenehmen Sommertemperaturen wurde der Garten von St. Anna zur Festbühne: Beim diesjährigen Sommerfest erwartete die Bewohner*innen ein abwechslungsreicher Nachmittag mit Spiel, Musik und kulinarischen Köstlichkeiten.</p>
<p>An verschiedenen Spielestationen – darunter Dosenwerfen, Dart, Federball und Entenjagd – konnten die Senior*innen ihr Geschick unter Beweis stellen und fleißig Stempel sammeln. Für viel Spaß sorgte außerdem eine 2D-Urlaubsfoto-Ecke, die für originelle Erinnerungsfotos einlud.</p>
<p>Auch kulinarisch blieben keine Wünsche offen: Frisch gegrillte Hendl mit knusprigen Pommes, selbst gemixte Cocktails und eine liebevoll gestaltete Dekoration sorgten für echtes Sommerfest-Flair. Für die passende musikalische Unterhaltung spielte Unterhaltungskünstler Mario auf und brachte viele Gäste zum Mitsingen und Schunkeln.<br>Das Ergebnis war ein rundum gelungenes Fest mit bester Stimmung. Oder, wie es eine Bewohnerin treffend zusammenfasste: „Es hat mir voll getaugt.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>SeniorInnen</category>
                            
                                <category>Pflege</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 10:54:00 +0200</pubDate>
                        <title>Mit Herz und Zange: Müllsammelaktion der Wärmestube</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100367-mit-herz-und-zange-muellsammelaktion-der-waermestube/</link>
                        <description>Bei der Müllsammelaktion der Caritas-Wärmestube, dem Tageszentrum für wohnungslose Menschen, setzten die Besucher*innen und Mitarbeiter*innen gemeinsam ein sichtbares Zeichen – für ein sauberes Linz und gegen ein Klischee.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bei der Müllsammelaktion der Caritas-Wärmestube, dem Tageszentrum für wohnungslose Menschen, setzten die Besucher*innen und Mitarbeiter*innen gemeinsam ein sichtbares Zeichen – für ein sauberes Linz und gegen ein Klischee.</strong></p>
<p>„Endlich konnten wir etwas zurückgeben!“ Mit diesen Worten bringt Marie, Besucherin der <a href="/hilfe-angebote/menschen-in-not/wohnungslosigkeit/waermestube-tageszentrum/">Caritas-Wärmestube</a> in Linz, auf den Punkt, worum es bei der Müllsammelaktion ging. Gemeinsam mit Mitarbeiter*innen aus der Wärmestube sammelten die Besucher*innen trotz hochsommerlicher Hitze Abfälle im öffentlichen Raum und leisteten damit einen sichtbaren Beitrag für ein sauberes Linz. Auch Caritas-Vorstandsmitglied Marion Huber packte mit an: „Nachhaltigkeit ist in der Caritas wichtig. Mit der Aktion wollten wir uns bewusst auch mit dem Klischee auseinandersetzen, dass wohnungslose Menschen den öffentlichen Raum verschmutzen. Die Müllsammelaktion machte sichtbar, dass die Besucher*innen Verantwortung übernehmen und sich aktiv für ihre Stadt engagieren.“&nbsp;</p>
<p>Sonja Naderer, Mitarbeiterin in der Wärmestube, ergänzt: „Für die Teilnehmerinnen bedeutete die Aktion weit mehr als nur das Einsammeln von Abfällen. Sie brachte Abwechslung in den Alltag, stärkte das Gemeinschaftsgefühl und zeigte den Besucher*innen, dass ihr Einsatz gesehen und wertgeschätzt wird. Ein herzliches Dankeschön gilt dabei den Sponsor*innen, die allen Beteiligten kleine Anerkennungen zur Verfügung gestellt haben.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 10:02:53 +0200</pubDate>
                        <title>Invita-Wandersteine erklimmen „Stoderer Dolomitensteig“</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100353-invita-wandersteine-erklimmen-stoderer-dolomitensteig/</link>
                        <description>Darauf, wie wichtig es ist, auf seine psychische Gesundheit zu achten, will Caritas invita 2026 mit einer Steine-Aktion aufmerksam machen. Steine, die an Flussufern gesammelt wurden, sind in vielen Stunden von Kund*innen und Mitarbeiter*innen bemalt worden. Die ersten haben bereits ihre Mission als Wandersteine angetreten. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Darauf, wie wichtig es ist, auf seine psychische Gesundheit zu achten, will Caritas invita 2026 mit einer Steine-Aktion aufmerksam machen. Steine, die an <a href="https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/99915-was-bunte-steine-mit-der-psyche-machen/" target="invita" title="Steine sammeln">Flussufern gesammelt wurden</a>, sind in vielen Stunden von Kund*innen und Mitarbeiter*innen <a href="https://www.caritas-ooe.at/hilfe-angebote/menschen-mit-psychischen-problemen/detailansicht-aktuelles-invita/news/100262-minion-spiegelei-oder-donald-duck-invita-verwandelt-steine-in-kunstwerke/" target="invita Steineaktion" title="Steine bemalen">bemalt worden</a>. Die ersten haben bereits ihre Mission als Wandersteine angetreten.&nbsp;</p>
<p>Bettina Leitner vom invita Controlling hat ein besonders Händchen für das Bemalen von Wandersteinen. Ihre Werke gab sie Kolleg*innen auf den Betriebsausflug mit. 13 Mitarbeiter*innen hatten sich dafür den „Stoderer Dolomitensteig“ in Hinterstoder vorgenommen.</p>
<p>„Seine mächtigen Kalksteinformationen erinnern an die Südtiroler Dolomiten, zudem hat die Tour wunderschöne Aussichten ins Steyrtal, Wasserfälle und den märchenhaften Steyr-Ursprung zu bieten“, schwärmt Volker Hofer, Bereichsleiter Verbund Pamingerhof. Rund 4,5 Stunden war die Gruppe für die neun Kilometer Distanz, bei der 830 Höhenmeter überwunden wurden, unterwegs und hielten Ausschau nach geeigneten Punkten für das Auslegen der bunten Steine.&nbsp;</p>
<h3>„Piep Show“ bei der Hochsteinalm-Hütte</h3>
<p>Natalie Ratzenböck vom Verbund Engelhartszell und Karl Heinz Fuchs von invita Eschenau legten den Stein „Guck mich nicht in diesem Ton an!“ auf dem Hochstein in 1.100 Meter Seehöhe aus. Lisa Jäger vom invita Verbund Engelhartszell und Johannes Paschl vom Moserhof deponierten die kecke „Piep Show“ bei den Ruinen der Hochsteinalm-Hütte auf 1.360 Metern Seehöhe.</p>
<p>Und Isabella Zauner von invita Pfaffing wählte für die steinerne „Blaue Blume“ eine Insel mitten in der Karstquelle beim Steyr-Ursprung. Von dort sollen sie von anderen Naturliebhabern aufgegriffen werden und weiterreisen.</p>
<p>Um die Wandersteine nachverfolgen zu können, haben sie auf der Rückseite eine spezielle Kennung: Postleitzahl der jeweiligen Einrichtung, das Wort „invita“ und die Homepage www.invita.or.at. Mit der Aufschrift „#stoaroas f bitte posten“, soll dazu animiert werden, den Ort, wo der Stein abgelegt wird, auf Facebook zu posten. So mancher Stein ist dadurch in der Zwischenzeit auch schon aufgetaucht. Die „Blaue Blume“ ist zum Beispiel bis nach Island gereist.</p>
<h3>Psychische Gesundheit ist extrem wichtig&nbsp;</h3>
<p>„Unser Ziel ist es, mit der Steine-Aktion möglichst vielen Menschen mitzuteilen, wie wichtig die psychische Gesundheit ist. Wir wollen ihnen bewusst machen, dass sie gut auf sich achten sollen“, sagt Barbara Schiller, Abteilungsleiterin Fähigkeitsorientierte Aktivität. Caritas invita bietet an mehreren Standorten in Oberösterreich Wohn- und Beschäftigungsangebote für Menschen mit unterschiedlichsten psychischen Beeinträchtigungen an.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Menschen mit psychischen Problemen / Suchterkrankungen</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 15:42:07 +0200</pubDate>
                        <title>Wasserspaß zum Schulschluss</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100340-wasserspass-zum-schulschluss/</link>
                        <description>Zum Schulschluss gehört am Caritas-Standort St. Isidor traditionell die schon legendäre Poolparty dazu. Rund 120 Kinder und Jugendliche mit ihren Betreuer*innen genossen den Nachmittag, auch wenn das Wetter diesmal nicht ganz so strahlend schön war. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Schulschluss gehört am Caritas-Standort St. Isidor traditionell die schon legendäre Poolparty dazu. Rund 120 Kinder und Jugendliche mit ihren Betreuer*innen genossen den Nachmittag, auch wenn das Wetter diesmal nicht ganz so strahlend schön war. Drei Stunden lang wurde im Freibad geschwommen, geplantscht und nach Gegenständen getaucht. Wer Lust hatte, konnte auch eine Runde Tischtennis und Federball spielen</p>
<p>DJ Joky, von der Villa Kunterbunt, sorgte mit Songs der aktuellen Hitparade für den musikalischen Rahmen. Das Eis-Highlight war auch heuer wieder die Sorte Twinni.„Die Poolparty ist auch immer ein Anlass, um die neuen Bewohner*‘innen in St. Isidor zu begrüßen. Für 12 Kinder und Jugendliche gab es als Willkommensgeschenk eine Tasse gefüllt mit Süßigkeiten. Die Begeisterung bei ihnen war natürlich groß“, erzählt Daniel Punz, Leiter des Freizeitbereichs Villa Kunterbunt. Bei einem gemeinsamen Abendessen mit Bratwürstel vom Grill klang die Party aus.</p>
<h5>Viel vom kühlen Nass</h5>
<p>Einen ebenso lustigen Wasserspaß gab es bereits ein paar Tage zuvor bei einer „Wasserspritz-Action“. Zahlreiche Kinder tummelten sich rund um den Spielplatz auf dem Caritas-Gelände in Leonding. Bei hochsommerlichen Temperaturen sorgten einige Wassersprinkler für echte Erfrischung. Angesichts der Hitze ging es den Kids diesmal nicht darum, geschickt den Wassertropfen zu entkommen, sondern ganz im Gegenteil möglichst viel vom kühlen Nass abzubekommen.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Menschen mit Behinderung</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 07:56:00 +0200</pubDate>
                        <title>Das war die Jubiläumsfeier 75 Jahre Mobile Familiendienste</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100327-das-war-die-jubilaeumsfeier-75-jahre-mobile-familiendienste/</link>
                        <description>Mit einem Festakt feierte die Caritas Oberösterreich am 25.6.2026 das 75-jährige Bestehen der Familienhilfe sowie das 35- jährige Jubiläum der Langzeithilfe für Familien. Rund 170 Mitarbeiter*innen unterstützen heute jährlich bis zu 900 Familien in ganz Oberösterreich – mit Herz, Kompetenz und dem Ziel, Familien in schwierigen Lebenssituationen zu stärken.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Festakt feierte die Caritas Oberösterreich am 25.6.2026 das 75-jährige Bestehen der Familienhilfe sowie das 35- jährige Jubiläum der Langzeithilfe für Familien. Rund 170 Mitarbeiter*innen unterstützen heute jährlich bis zu 900 Familien in ganz Oberösterreich – mit Herz, Kompetenz und dem Ziel, Familien in schwierigen Lebenssituationen zu stärken.</p>
<p>Musikalisch eröffnet wurde die Feier vom Ensemble Der Atterseeklang mit dem eigens für die Familienhilfe geschriebenen Lied „Zuversicht ist uns Begleiter“. Caritasdirektor Stefan Pimmingstorfer erinnerte in seiner Begrüßung an die Anfänge der Familienhilfe: Was vor 75 Jahren mit zwei Mitarbeiterinnen begann, ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil des oberösterreichischen Sozialsystems. „Familien stehen heute vor immer komplexeren Herausforderungen. Genau hier setzt die Familienhilfe an: Sie gibt Halt, Orientierung und unterstützt Familien dabei, wieder selbstständig ihren Alltag zu bewältigen“, betonte Pimmingstorfer. Sein Dank galt den Mitarbeiter*innen, die täglich mit großem Engagement Familien begleiten.</p>
<p>Auch Landesrat Dr. Christian Dörfel würdigte die Arbeit der Familienhilfe. Sie erreiche Menschen dort, wo Krisen entstehen – in den Familien – und helfe rasch, unbürokratisch und nachhaltig. „Jeder Euro, der in Familien investiert wird, ist gut investiert. Es geht darum, Familien zu stärken und Zukunft zu sichern“, sagte Dörfel.</p>
<h3>Familien stärken – heute und morgen</h3>
<p>In einer Podiumsrunde gaben Teamleiterin Karin Zainzinger-Redl, Geschäftsleiterin Doris Wurm, Bezirkshauptfrau Elisabeth Leitner und Landesrat Christian Dörfel Einblicke in die aktuelle Situation von Familien. Die Bandbreite der Einsätze reicht von der Unterstützung nach der Geburt eines Kindes über Krankenhaus- oder Rehaaufenthalte bis hin zur Begleitung nach schweren Schicksalsschlägen.</p>
<p>Die Gesprächspartner*innen waren sich einig: Gesellschaftliche Veränderungen, kleinere familiäre Netzwerke und zunehmend komplexe Lebenssituationen machen professionelle Unterstützung wichtiger denn je. Gleichzeitig wurde die präventive Wirkung der Familienhilfe hervorgehoben: Frühzeitige Hilfe stabilisiert Familien, stärkt Kinder und verhindert oftmals größere Krisen.</p>
<h3>Bewegende Einblicke aus der Praxis</h3>
<p>Besonders berührend war das Erzählcafé mit langjährigen Mitarbeiterinnen der Familienhilfe. Sie berichteten von den Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte, aber auch von dem, was geblieben ist: Vertrauen aufzubauen, Familien individuell zu begleiten und in schwierigen Zeiten einfach da zu sein. Ein vorgelesener Dankesbrief einer betreuten Familie machte deutlich, welche Bedeutung diese Unterstützung für Betroffene hat.</p>
<p>Ein Film mit Mitarbeiter*innen der Mobilen Familiendienste gewährte den Gästen zudem authentische Einblicke in den abwechslungsreichen Arbeitsalltag der Familienhilfe.</p>
<h3>Beziehungen geben Halt</h3>
<p>Einen fachlichen Impuls setzte Prim. Dr.in Ellen Auer-Welsbach, MBA mit ihrem Vortrag „Die Seele wächst im Gegenüber“. Sie zeigte eindrucksvoll auf, wie wichtig verlässliche Beziehungen für die seelische Entwicklung von Kindern sind. Aktives Zuhören, Aufmerksamkeit und das Wahrnehmen des Gegenübers seien oft genauso wertvoll wie praktische Unterstützung – genau hier leisten die Familienhelfer*innen einen unverzichtbaren Beitrag.</p>
<p>Zum Abschluss blickte Vorstand Martin Gruber in die Zukunft der Familienhilfe. Auch künftig werde die Caritas auf menschliche Nähe, qualifizierte Unterstützung und präventive Angebote setzen. Familien in Krisensituationen verlässlich zu begleiten, bleibe ein zentraler Auftrag der Caritas.</p>
<p>Den feierlichen Schlusspunkt setzte Bischof Manfred Scheuer mit dem Segen für alle Familien sowie die Mitarbeiter*innen der Familienhilfe. Er dankte ihnen für ihren täglichen Einsatz und ihre Hoffnung stiftende Arbeit. Sein Zuspruch brachte den Auftrag der Familienhilfe auf den Punkt: Menschen in schwierigen Zeiten zu begleiten und ihnen Zuversicht zu schenken.</p>
<p>75 Jahre Familienhilfe zeigen eindrucksvoll, wie eine gute Idee über Generationen hinweg Wirkung entfalten kann – und wie wichtig es ist, Familien auch in Zukunft verlässlich zur Seite zu stehen.</p>
<p>Wir danken allen Mitwirkenden für ihren Beitrag zum Gelingen der Feier! Ein herzliches Danke auch an die Firmen XTention und KickData sowie an Landesrat Dr. Christian Dörfel für die finanzielle Unterstützung sowie an Blumen Nussbaumer für den Blumenschmuck.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Familien</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>Mobile Familiendienste</category>
                            
                                <category>Mobile Pflegedienste</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-100303</guid>
                        <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 16:50:58 +0200</pubDate>
                        <title>Herzlich, tatkräftig und verbindend</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100303-herzlich-tatkraeftig-und-verbindend/</link>
                        <description>Was verbindet Mitarbeiter*innen und Kund*innen der Wäscherei und die Beschäftigten einer Werkstätte der Caritas in Engelhartszell? Ein sechsteiliges Kunstwerk, das unter der Leitung von Diplomkrankenpflegerin Silvia Laukotter entstand, gibt Antwort. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was verbindet Mitarbeiter*innen und Kund*innen der Wäscherei und die Beschäftigten einer Werkstätte der Caritas in Engelhartszell? Ein mehrteiliges Werk, bei dem sich die Künstler*innen mit dem Grundsatz „Wir handeln tatkräftig, herausfordernd und herzlich“ auseinandergesetzt haben. Entstanden ist unter der Leitung von Diplomkrankenpflegerin Silvia Laukotter ein Kunstwerk, das aus sechs rund 50 mal 50 Zentimeter großen Bildern besteht.</p>
<p>Links wurde der Alltag in der Wäscherei mit Aquarell und Pastellkreide auf Pappe festgehalten, rechts was sich in der Beschäftigung 2 so tut. Die gemeinsame Klammer bilden drei 40 Zentimeter lange Schnüre, die die beiden „Welten“ miteinander verbinden. Darauf baumeln allerlei Wäschestücke wie ein BH, Socken und ein Höschen. Je nach Lust und Laune können die Gegenstände auch umgehängt oder, wenn ein mit einer Wäscheklammer befestigtes Stück „verloren“ geht, nachbestückt werden.&nbsp;</p>
<h3>Hoppalas dürfen nicht fehlen</h3>
<p>„Damit die Betrachter*innen auch Schmunzeln können, wird das eine oder andere Hoppala dargestellt“, schildert Laukotter. Etwa schäumt die Waschmaschine über oder die Wäsche brennt.&nbsp;</p>
<p>Das bunte, kreative Werk entstand in zwei halbtägigen Workshops. Zunächst besprach Silvia Laukotter mit den rund 20 Künstler*innen, davon zwölf Kund*innen, wie sie den Caritas-Leitsatz konkret umsetzen möchten. Es kristallisierte sich heraus, dass eine Frau mit Hut und Wintermantel ebenso auf das Kunstwerk muss, wie ein Herr im Rollstuhl. Ein Hund, der mehr einem Löwen gleicht, ziert einen Bildteil. Natürlich darf das Aufhängen der Wäsche nicht fehlen. Aber auch bei einem Tänzchen geht es lustig zu.&nbsp;</p>
<p>Gemeinsam mit den Kolleginnen Melanie Rauchegger und Madlen Litzlbauer zeichnete Silvia Laukotter das Geschehen mit Bleistift vor, bei den Workshops kam dann richtig Farbe ins Leben. „Es war eine wunderbare Stimmung, alle derart auf ihre Arbeit konzentriert“, erzählt die Diplomkrankenpflegerin.</p>
<h3>Es musste passgenau gemalt werden &nbsp;</h3>
<p>„Es war aufregend und interessant, was alles in der Wäscherei passiert und auch herumliegt – zum Beispiel Socken oder Höschen. Der Gegensatz zur Beschäftigung 2 war krass – dort ist es ganz anders“, sagt Künstlerin Gabi Fischer: „Trotz der großen Gruppe war es richtig spaßig.“ Auch Markus Reisinger hat die Abwechslung gefallen. „Es war spannend einmal nicht am Pamingerhof zu zeichnen mit anderen Kund*innen, die man nicht kennt und dabei kennengelernt hat. Wir mussten bei dem sechsteiligen Werk sehr aufpassen, dass am Ende alles zusammenpasst.“&nbsp;</p>
<h3>Konturen für jedes noch so kleine Detail</h3>
<p>Zum Schluss folgt der Feinschliff, mit schwarzer Tusche, Permanent- und Fineliner. „Bei jeder Figur, jeder Pupille und jedem noch so kleinen Detail müssen die Konturen nachgezeichnet werden. Da fließen noch viele Stunden hinein“, weiß Laukotter. Nach der anschließenden Fixierung ist das Werk fertig.&nbsp;</p>
<p>Das Kunstwerk ist das zweite einer Serie. Insgesamt werden alle fünf Grundsätze der Caritas kreativ umgesetzt. <a href="https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/98389-kraeftige-farben-fuer-das-leben-auf-dem-moserhof/" target="Grundauftrag-Bilder " title="1. Bild Moserhof">Bild eins </a>stellt das Leben auf dem Moserhof dar, das von zwölf Kund*innen und Mitarbeiter*innen der invita-Standorte in Waldkirchen, St. Aegidi und Engelhartszell geschaffen wurde.</p>
<p>In den nächsten Workshops gehen Künstler*innen der Dragonerhöfe in Wels und der FA Buchkirchen sowie der FA und Wohnen am Pamingerhof ans Werk, auch die Führungskräfte der invita-Standorte müssen ihre Kreativität unter Beweis stellen. Im nächsten Frühjahr sollen die Bilder in einer Ausstellung gezeigt werden.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Menschen mit psychischen Problemen / Suchterkrankungen</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-100269</guid>
                        <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 12:09:59 +0200</pubDate>
                        <title>Seit 75 Jahren ist die Caritas an der Seite von Familien</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100269-seit-75-jahren-ist-die-caritas-an-der-seite-von-familien/</link>
                        <description>Vor 75 Jahren brachte die Caritas Oberösterreich die Idee der Familienhilfe von den Niederlanden nach Oberösterreich. Was damals mit zwei Mitarbeiterinnen begann, ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil der sozialen Unterstützung im Land: Rund 170 Familienhelferinnen begleiten jährlich bis zu 900 Familien. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor 75 Jahren brachte die Caritas Oberösterreich die Idee der Familienhilfe von den Niederlanden nach Oberösterreich. Was damals mit zwei Mitarbeiterinnen begann, ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil der sozialen Unterstützung im Land: Rund 170 Familienhelferinnen begleiten jährlich bis zu 900 Familien. Der Auftrag ist dabei seit 1951 derselbe geblieben – Familien dann zu unterstützen, wenn sie vor besonderen Herausforderungen stehen und Hilfe benötigen.</strong></p>
<p>Ein Meilenstein in der Geschichte der Familienhilfe war die Anerkennung der Dienstleistung durch das Land Oberösterreich im Jahr 1973. Seither wird ein Teil der Kosten von der öffentlichen Hand getragen. Die Eigenbeiträge der Familien sind sozial gestaffelt. Ein attraktiver Einstiegstarif von 5 Euro pro Stunde soll Familien ermutigen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Caritas-Vorstand Martin Gruber betont: „Wer Familien stärkt, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Familienhilfe der Caritas unterstützt Menschen in herausfordernden Lebenssituationen und hilft, Krisen frühzeitig abzufedern. Damit solche Hilfen rechtzeitig genutzt werden können, müssen sie für Familien gut erreichbar und leistbar sein. Dass dies in Oberösterreich möglich ist, trägt wesentlich dazu bei, dass Kinder und Eltern auch in schwierigen Zeiten die Unterstützung erhalten, die sie brauchen.“</p>
<h3>Stabile Familie auch in Krisen</h3>
<p>Die Familienhelfer*innen der Caritas betreuen Kinder in ihrem Zuhause, organisieren den Alltag und sorgen dafür, dass das Familienleben auch in Krisenzeiten möglichst stabil bleibt. Sozial-Landesrat Christian Dörfel betonte bei der kürzlich stattgefundenen Jubiläumsfeier: „‚Überbrücken – Brücken bauen‘ beschreibt treffend, was die Mobilen Familiendienste seit 75 Jahren leisten: Sie helfen Familien, schwierige Zeiten zu überbrücken, und bauen Brücken zu neuer Stabilität. Damit geben sie Unterstützung, Zuversicht und neue Perspektiven. Die Mobilen Familiendienste sind ein wichtiger Teil des sozialen Oberösterreichs.“</p>
<p>Bischof Manfred Scheuer ergänzt: „Dort helfen, wo es gerade nottut – das ist ein Kernauftrag der Kirche und der Caritas. Es sind oft unvorhersehbare Umstände, die eine schwierige Lebenssituation verursachen – auch Familien machen diese Erfahrung. Die Mobilen Dienste der Caritas leisten hier kompetente Unterstützung und tragen dazu bei, das familiäre Umfeld zu stabilisieren. Heute wie vor 75 Jahren sind sie ein unverzichtbarer Ausdruck gelebter christlicher Nächstenliebe. Mein herzlicher Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Mobilen Dienste für ihren großartigen Einsatz.“</p>
<h3>Belastungen von Familien haben sich verändert</h3>
<p>Die Anfänge der Familienhilfe waren jedoch von ganz anderen Rahmenbedingungen geprägt als heute. Die Mitarbeiterinnen, damals noch „Schwestern“ genannt und an ihren weißen Häubchen erkennbar, legten oft weite Wege mit Bahn und Bus zurück oder erreichten ihre Einsatzorte nach langen Fußmärschen. Übernachtet wurde nicht selten im Pfarrhof. In den 1950er- und 1960er-Jahren bestand die große Herausforderung häufig darin, kinderreiche Familien im Alltag zu versorgen und ausreichend Lebensmittel für alle auf den Tisch zu bringen.</p>
<h3>Veränderte Familienstruktur</h3>
<p>Heute haben sich die Lebensrealitäten von Familien stark verändert. Großeltern wohnen oft nicht mehr in unmittelbarer Nähe oder sind selbst noch berufstätig. In vielen Familien arbeiten beide Elternteile, Mütter legen keine lange „Familienpause“ mehr ein und Alleinerziehende bewältigen den Alltag häufig völlig auf sich gestellt. Kommen dann akute oder chronische Erkrankungen eines Familienmitglieds, ein Unfall oder eine besondere Belastung hinzu, geraten Familien rasch an ihre Grenzen. Gerade in schwierigen Lebenssituationen ist es für Kinder besonders wichtig, in ihrem vertrauten Umfeld bleiben zu können und dort Stabilität und Sicherheit zu erfahren. Zunehmend sind es auch psychische Belastungen wie Burnout, Depressionen oder andere Krisen, die Familien vor große Herausforderungen stellen. Die Familienhelfer*innen unterstützen in solchen Situationen nicht nur im Alltag, sondern begleiten Familien dabei, neue Strukturen zu entwickeln und langfristig tragfähige Lösungen zu finden.&nbsp;</p>
<p>Nähere Informationen unter: <a href="/hilfe-angebote/familien/mobile-familiendienste/">www.mobiledienste.or.at&nbsp;</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Familien</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>Mobile Familiendienste</category>
                            
                                <category>Mobile Pflegedienste</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 13:06:00 +0200</pubDate>
                        <title>Auszeichnung beim „Fest der Pflege“</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100273-auszeichnung-beim-fest-der-pflege/</link>
                        <description>Große Freude bei den Mobilen Pflegediensten der Caritas: Unsere langjährige Mitarbeiterin Christa Kurzwernhart wurde beim „Fest der Pflege“ der Zeitschrift Die Oberösterreicherin ausgezeichnet. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Große Freude bei den Mobilen Pflegediensten der Caritas: Unsere langjährige Mitarbeiterin Christa Kurzwernhart wurde beim „Fest der Pflege“ der Zeitschrift Die Oberösterreicherin ausgezeichnet. Sie schaffte es beim Publikumsvoting zur Wahl „Pflegerin &amp; Pfleger des Jahres 2026“ unter die Top 10 und erhielt als Anerkennung für ihren außergewöhnlichen Einsatz eine wohlverdiente Auszeit im Wellnesshotel Winzer in St. Georgen im Attergau.</p>
<p>Die Ehrung fand im feierlichen Rahmen des „Festes der Pflege“ in Feldkirchen an der Donau statt. Gemeinsam mit ihrer Tochter, langjährigen Kolleg*innen und ihren Vorgesetzten feierte Christa diesen besonderen Moment. Die große Wertschätzung und Unterstützung ihres beruflichen Umfelds machten die Auszeichnung zu einem emotionalen Erlebnis.<br>Christa Kurzwernhart war 33 Jahre bei den Mobilen Pflegediensten der Caritas tätig. Auch nach ihrer Pensionierung begleitete die Fach-Sozialbetreuerin für Altenarbeit weiterhin ältere Menschen in ihrem Zuhause – aus Überzeugung und mit großer Leidenschaft für ihren Beruf. Mit ihrer Herzlichkeit, ihrem Fachwissen und ihrem unermüdlichen Engagement ermöglichte sie vielen Menschen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden. Seit Mai 2026 ist sie nun endgültig in Pension.</p>
<p>Bereits die Nominierung für die Wahl zur „Pflegerin des Jahres“ war eine besondere Anerkennung für ihren jahrzehntelangen Einsatz. Dass sie nun zu den zehn meistgewählten Pflegekräften Oberösterreichs zählt, zeigt eindrucksvoll, welchen Stellenwert sie bei Kund*innen, Angehörigen und Kolleg*innen genoss.</p>
<p>Wir gratulieren Christa herzlich zu dieser Auszeichnung und bedanken uns für ihren langjährigen Einsatz, ihre Menschlichkeit und ihre Begeisterung für die Pflege. Sie ist ein wertvolles Vorbild für viele Kolleg*innen und ein lebendiges Beispiel dafür, wie Pflege mit Herz gelebt wird.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Führung</category>
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>SeniorInnen</category>
                            
                                <category>Pflege</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>Mobile Pflegedienste</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 20:44:55 +0200</pubDate>
                        <title>Liebe zu Pferden vertiefte die Freundschaft </title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100237-liebe-zu-pferden-vertiefte-die-freundschaft/</link>
                        <description>Seit zweieinhalb Jahren haben drei Janas aus Oberösterreich auf die Special Olympics in Wien hintrainiert. Morgen ist es so weit: Die Spiele, die bis 30. Juni dauern, werden eröffnet. Aufgeregt sind die drei Reiterinnen mehr wegen des Rahmenprogramms als den Bewerben. Denn ihr Können haben die Freundinnen schon mehrfach unter Beweis gestellt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit zweieinhalb Jahren haben drei Janas aus Oberösterreich auf die Special Olympics in Wien hintrainiert. Morgen ist es so weit: Die Spiele, die bis 30. Juni dauern, werden eröffnet. Aufgeregt sind die drei Reiterinnen mehr wegen des Rahmenprogramms als den Bewerben. Denn ihr Können haben sie schon mehrfach unter Beweis gestellt. Alle drei gehen beim „Working Trail“ ins Rennen, zudem tritt Jana Lengauer in der Dressur Klasse A an, Jana Engleder in der Dressur Klasse B und Jana Reisinger in der Dressurklasse C. &nbsp;&nbsp;</p>
<p>Kennen gelernt haben sich Jana Lengauer (19), Jana Engleder (21) und Jana Reisinger (20) vor drei Jahren bei der Beruflichen Qualifizierung der Caritas Oberösterreich und sofort Freundschaft geschlossen. Jana Lengauer macht in der Zwischenzeit eine verlängerte Ausbildung bei der Caritas in der Schneiderei, ihre Namenskolleginnen sind als Kindergartenstützkraft bzw. im Revital-Shop beschäftigt.&nbsp;</p>
<h5>Springender Punkt</h5>
<p>Alle drei verbindet eine Leidenschaft zu Pferden. „Das war auch der springende Punkt“, erzählt Jana Lengauers Pflegemutter Doris Hohenwallner. „Die drei Mädels, die eine kognitive Beeinträchtigung haben, wussten nicht so Recht wie man eine Freundschaft pflegt. Da kam mir die Idee, dass sie gemeinsam auf die Special Olympics hintrainieren könnten“, schildert Hohenwallner, die selbst am Linzerberg in Gallneukirchen heilpädagogische und therapeutische Förderung mit dem Pferd anbietet. Daher hat Jana L. schon mit fünf Jahren, als sie in die sogenannte IN-Betreuung zur Familie Hohenwallner kam, mit dem Reiten begonnen. Mit 17 Jahren bestritt sie ihr erstes Reitturnier, seither hat sie schon eine Reihe von Medaillen eingeheimst.</p>
<h5>Regelmäßiges Training in Wien</h5>
<p>Wussten die drei Mädchen früher nicht, was sie zusammen unternehmen könnten, dreht sich heute vieles um Pferde. Drei Mal im Monat steht ein gemeinsames Training an, dazu fahren die drei mittlerweile auch selbstständig zu einer Trainingseinheit nach Wien. Christina Hufnagl von den Equo Hoppers, Verein für therapeutisches Reiten, hat sie für die Nationalen Spiele in Wien intensiv vorbereitet. &nbsp;</p>
<h5>Auch bei Alltagsherausforderungen sattelfest</h5>
<p>„In diesen zweieinhalb Jahren ist nicht nur eine gute Freundschaft entstanden, sondern die Janas haben ihre Reitkünste perfektioniert und darüber hinaus sehr viel für den Alltag gelernt“, erzählt Hohenwallner. Für die Jugendlichen war es etwa eine Herausforderung die Zugfahrt allein zu managen oder ein U-Bahn-Ticket zu erwerben – mittlerweile sind sie auch in solchen Dingen sattelfest. Eine Zugfahrt bietet zudem ausreichend Gelegenheit miteinander zu plaudern und die Freundschaft zu vertiefen. „Die Mädchen haben durch den Sport ihr Selbstbewusstsein gestärkt und ihre Selbstwirksamkeit erkannt“, so die Pflegemutter: „Und es gibt kein Konkurrenzdenken, im Gegenteil sie freuen sich mit den Leistungen der anderen mit.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Menschen mit Behinderung</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-100224</guid>
                        <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 11:01:55 +0200</pubDate>
                        <title>„Solidarität statt Ausgrenzung und Schutz statt Abschreckung“</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100224-solidaritaet-statt-ausgrenzung-und-schutz-statt-abschreckung/</link>
                        <description>Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni 2026 rufen Volkshilfe OÖ, Caritas OÖ und der Verein migrare zu Solidarität mit Menschen auf der Flucht auf und fordern eine europäische und nationale Flüchtlingspolitik, die sich konsequent an Menschenrechten orientiert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni 2026 rufen Volkshilfe OÖ, Caritas OÖ und der Verein migrare zu Solidarität mit Menschen auf der Flucht auf und fordern eine europäische und nationale Flüchtlingspolitik, die sich konsequent an Menschenrechten orientiert.</strong></p>
<p>Angesichts zunehmender Abschottungstendenzen und geplanter Verschärfungen im Asylbereich warnen die drei Organisationen vor einer schleichenden Aushöhlung des Asylrechts und appellieren an politische Entscheidungsträger*innen, ihren menschenrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen.</p>
<p>Weltweit seien Millionen Menschen gezwungen, vor Krieg, Verfolgung, Gewalt, Menschenrechtsverletzungen und den Folgen von Krisen zu fliehen. Hinter jeder Flucht stehe ein individuelles Schicksal, verbunden mit dem Wunsch nach Sicherheit, Schutz und einer menschenwürdigen Zukunft. „Der Weltflüchtlingstag erinnert daran, dass Schutzsuchende nicht als Bedrohung, sondern als Menschen mit Rechten wahrgenommen werden müssen. Solidarität mit Geflüchteten bedeutet, Menschenrechte nicht von Herkunft, Status oder politischen Stimmungen abhängig zu machen. Wer Schutz sucht, hat Anspruch auf ein faires Verfahren und menschenwürdige Behandlung“, betont Ekber Gercek, Bereichsleiter bei der Volkshilfe Flüchtlings- und MigrantInnenbetreuung GmbH.</p>
<h3>Zugang zu fairen Asylverfahren gefordert</h3>
<p>Die drei Organisationen fordern daher flächendeckend menschenrechtsbasierte Lösungen in der europäischen Flüchtlingspolitik. Dazu gehören insbesondere der Zugang zu fairen und rechtsstaatlichen Asylverfahren, menschenwürdige Aufnahmebedingungen sowie die Schaffung sicherer und legaler Fluchtwege. Humanitäre Aufnahmeprogramme, Resettlement-Maßnahmen,</p>
<p>Familienzusammenführungen und humanitäre Visa könnten dazu beitragen, gefährliche Fluchtrouten zu vermeiden und Menschenleben zu retten.</p>
<p>Mit Sorge beobachten Volkshilfe, Caritas und migrare die Diskussionen und Planungen auf EU-Ebene, Asylverfahren und Abschiebungen verstärkt in Drittstaaten auszulagern. Die geplanten Abschiebezentren außerhalb der Europäischen Union stehen aus Sicht der NGOs für eine weitere Verschärfung des Asylsystems und bergen erhebliche menschenrechtliche Risiken.</p>
<h3>Verantwortung nicht auslagern</h3>
<p>„Die Auslagerung von Asylverfahren und Schutzverantwortung in Drittstaaten birgt die Gefahr, dass zentrale rechtsstaatliche Garantien aus dem Blick geraten. Europa darf seine Verantwortung für den Schutz von Menschen auf der Flucht nicht auslagern. Erfahrungen mit vergleichbaren Modellen zeigen, wie schwer es ist, Transparenz, wirksamen Rechtsschutz und die Einhaltung menschenrechtlicher Standards dauerhaft sicherzustellen“, betont Caritas-Vorständin Marion Huber.</p>
<p>Die Organisationen erinnern zudem an die weiterhin lebensgefährlichen Fluchtrouten über das Mittelmeer, durch Wüstenregionen und entlang geschlossener Außengrenzen. „Tausende Menschen verlieren jedes Jahr auf der Suche nach Schutz ihr Leben oder werden Opfer von Gewalt, Ausbeutung und Menschenhandel. Abschreckungspolitik beendet Flucht nicht, sie macht Flucht lediglich gefährlicher“, erklärt migrare-Geschäftsführer Mümtaz Karakurt.</p>
<h3>Für Solidarität statt Ausgrenzung</h3>
<p>Die NGOs fordern die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten auf, die Verpflichtungen aus der Genfer Flüchtlingskonvention, der Europäischen Menschenrechtskonvention und weiteren internationalen Menschenrechtsinstrumenten uneingeschränkt einzuhalten. Das Recht auf Asyl und der Schutz vor Zurückweisung in Verfolgung oder Gefahr sind grundlegende Errungenschaften, die nicht zur Disposition stehen dürfen.</p>
<p>Zum Weltflüchtlingstag 2026 setzen die Organisationen ein klares Zeichen: Für Solidarität statt Ausgrenzung, für Schutz statt Abschreckung und für eine Flüchtlingspolitik, die Menschenwürde und Menschenrechte in den Mittelpunkt stellt.</p>
<h5>Zahlen und Fakten:</h5>
<p>Die weltweite Fluchtbewegung bleibt eine der größten humanitären Herausforderungen unserer Zeit. Nach aktuellen Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR waren Ende 2025 weltweit <strong>117,8 Millionen Menschen gezwungen, ihre Heimat </strong>aufgrund von Krieg, Verfolgung, Gewalt oder schweren Menschenrechtsverletzungen <strong>zu verlassen</strong>. Darunter befanden sich 42,5 Millionen Flüchtlinge, 67,8 Millionen Binnenvertriebene und 8,4 Millionen Asylsuchende. Damit ist heute etwa jeder 70. Mensch weltweit von Flucht und Vertreibung betroffen.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-100203</guid>
                        <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 10:37:40 +0200</pubDate>
                        <title>Kindergartensozialarbeit stärkt Familien und entlastet Pädagog*innen</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100203-kindergartensozialarbeit-staerkt-familien-und-entlastet-paedagoginnen/</link>
                        <description>Das Pilotprojekt MOSAIK (Mobile Sozialarbeit in Kinderbildungs- und -betreuungseinrich-tungen) der Caritas läuft im Sommer aus. Gleichzeitig bestätigt eine aktuelle Evaluierung des Sozialforschungsinstituts xsample die hohe Wirksamkeit des Angebots, das vom Sozialministerium in Auftrag gegeben wurde.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Pilotprojekt MOSAIK (Mobile Sozialarbeit in Kinderbildungs- und -betreuungseinrich-tungen) der Caritas läuft im Sommer aus. Gleichzeitig bestätigt eine aktuelle Evaluierung des Sozialforschungsinstituts xsample die hohe Wirksamkeit des Angebots, das vom Sozialministerium in Auftrag gegeben wurde: Familien erhalten niederschwellige Unterstützung, Kinder profitieren von besseren Chancen und Pädagog*innen werden entlastet. Aus Sicht der Caritas zeigen die Ergebnisse deutlich, dass Kindergartensozialarbeit dauerhaft verankert werden sollte.</strong></p>
<p>„Der frühe Ansatz hilft, die Weichen so zu stellen, dass Kinder bessere Startchancen erhalten und Benachteiligungen früh ausgeglichen werden können“, sagt Theresa Lackner, Leiterin von MOSAIK in Oberösterreich. „Die Evaluierung bestätigt, was wir in unserer täglichen Arbeit erleben: Wenn Unterstützung dort angeboten wird, wo Familien ohnehin sind, wird sie deutlich leichter angenommen.“ Die Wirkung zeigt sich auch in den Befragungen: Alle Eltern fühlten sich besser über Unterstützungsangebote informiert, 98 Prozent sehen ihre Möglichkeiten gestärkt, Herausforderungen selbst zu bewältigen.</p>
<p>Insgesamt wurden in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark 52 Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen in die Pilotprojekte der Caritas eingebunden. Die Berater*innen standen Eltern direkt in den Kindergärten für Gespräche zur Verfügung, vermittelten an spezialisierte Stellen und organisierten Elterncafés, Vorträge und Workshops. Das Angebot wurde an allen Standorten intensiv genutzt.</p>
<p>In Oberösterreich ist MOSAIK derzeit an neun Standorten in Linz, Wels, Freistadt, Sierning und Kremsmünster verankert. Bisher fanden mehr als 300 Beratungsgespräche mit über 80 Familien statt. „Bei den Beratungen ging es häufig um finanzielle Sorgen, psychische Belastungen oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, berichtet Lackner. „Aber auch Fragen zu Arbeitslosigkeit, Wiedereinstieg in den Beruf, Ausbildungsmöglichkeiten oder Erziehung spielten eine große Rolle.“ Oft sind es kleine Hinweise wie ausbleibende Essensbeiträge, fehlende Kleidung oder ein Rückzug aus gemeinschaftlichen Aktivitäten. „Der Kindergarten ist häufig die erste Bildungseinrichtung, mit der Familien regelmäßig in Kontakt kommen. Hier werden Herausforderungen oft erstmals sichtbar“, erklärt Lackner. „Wenn Sozialarbeit direkt vor Ort verfügbar ist, können wir rasch Familien helfen.“</p>
<h3>Eine Brücke zwischen Frühen Hilfen und Schule&nbsp;</h3>
<p>Die Evaluierung zeigt, dass Kindergartensozialarbeit eine bislang wenig beachtete Lücke im Unterstützungssystem schließt. Während es für Familien mit sehr jungen Kindern das Angebot der „Frühen Hilfen“ gibt und später die Schulsozialarbeit zur Verfügung steht, fehlt für die Altersgruppe der Drei- bis Sechsjährigen und ihre Eltern bislang vielfach ein entsprechendes Angebot. „Gerade diese Jahre sind für die Entwicklung von Kindern entscheidend“, betont Marion Huber, Vorständin der Caritas OÖ. „Problemlagen lassen sich hier oft noch gut auffangen. Wird erst später eingegriffen, haben sich Belastungen häufig bereits verfestigt.“ Auch die Pädagog*innen profitieren: Rund drei Viertel der Befragten erlebten die Kindergartensozialarbeit als wichtige Unterstützung – etwa in der Elternarbeit oder bei der Einschätzung möglicher Gefährdungen. Die Sozialarbeiterinnen schaffen Freiräume für die pädagogische Arbeit mit den Kindern. In den vergangenen zwei Jahren erreichte MOSAIK in Oberösterreich rund 1.000 Kinder und ihre Familien.</p>
<h3>Wirkung sichern und Chancen ermöglichen&nbsp;</h3>
<p>MOSAIK läuft im Sommer aus. Für die Caritas unterstreichen die Ergebnisse der Evaluierung die Notwendigkeit, Kindergartensozialarbeit langfristig abzusichern. „Die Evaluierung bestätigt, was wir in der Praxis erleben: Kindergartensozialarbeit stärkt Familien, entlastet Pädagog*innen und verbessert die Chancen von Kindern. Wer faire Bildungschancen von Anfang an will, muss genau dort investieren, wo Entwicklung beginnt“, so Marion Huber abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>News</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 13:44:04 +0200</pubDate>
                        <title>Wie inklusives Training Barrieren überwindet</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100199-wie-inklusives-training-barrieren-ueberwindet/</link>
                        <description>Ein Schnaufen, ein motivierendes „Noch zehn Sekunden!“ und schließlich Jubel mit Abklatschen: So klingt Inklusion in der Caritas-Werkstätte Andorf. Zweimal pro Woche treffen sich dort Menschen mit Behinderungen und Mitarbeiter*innen zu einem gemeinsamen Bewegungstraining.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Schnaufen, ein motivierendes „Noch zehn Sekunden!“ und schließlich Jubel mit Abklatschen: So klingt Inklusion in der Caritas-Werkstätte Andorf. Zweimal pro Woche treffen sich dort Menschen mit Behinderungen und Mitarbeiter*innen zu einem gemeinsamen Bewegungstraining.</p>
<h5>Es zählt was möglich ist</h5>
<p>Dabei zählt nicht, was jemand nicht kann, sondern was möglich ist. Jede und jeder trainiert nach den eigenen Fähigkeiten. Wer nicht selbstständig treten kann, nutzt ein Motomed, das Arme und Beine motorunterstützt bewegt. Andere radeln auf dem Hometrainer oder stärken mit Kleingeräten Kraft und Koordination. Rollstuhlfahrer*innen trainieren gezielt mit Therabändern.</p>
<h5>Begegnungen auf Augenhöhe</h5>
<p>Das Besondere: Auch das Betreuungsteam trainiert mit. So entstehen Begegnungen auf Augenhöhe. Aus Menschen, die im Alltag begleitet werden, und ihren Betreuer*innen werden Trainingspartner*innen, die sich gegenseitig motivieren und anfeuern. Vor allem aber entsteht ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Gemeinsam lachen, durchhalten und Erfolge feiern macht erlebbar: Ich gehöre dazu. Ich kann etwas leisten. Ich bin Teil der Gruppe.</p>
<h5>Freude an Bewegung in St. Pius</h5>
<p>Auch in den kreativen Werkstätten in St. Pius wird mit großer Freude an Bewegung und körperlichem Wohlbefinden gearbeitet. Ein breites Spektrum an Angeboten sorgt dafür, dass alle Kund*innen ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden fördern und gleichzeitig wertvolle Gemeinschaftserlebnisse teilen können. Täglich finden angepasste Bewegungsübungen statt. Regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft – in kleinen oder großen Runden – sind fester Bestandteil.</p>
<p>Darüber hinaus gehört das gemeinschaftliche Tanzen dazu, das viele mit Begeisterung ausüben. Übungen auf Matten werden mit Ballspielen kombiniert, auch die Nutzung von Hometrainern steht regelmäßig am Programm. Individuell angepasste therapeutische Angebote wie Physiotherapie und Ergotherapie unterstützen gezielt die Stärkung von Muskelkraft, Feinmotorik und Alltagsfähigkeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Menschen mit Behinderung</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 13:27:16 +0200</pubDate>
                        <title>Spannende Eindrücke von der Integra</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100198-spannende-eindruecke-von-der-integra/</link>
                        <description>Mit vielfältigen Erwartungen sind die Besucher*innen auf die Integra, die Fachmesse für Pflege, Reha und Therapie, nach Wels gekommen. Die Inklusive Redaktion hat sich umgehört. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen sind zur Integra nach Wels gekommen.<br>Die Integra fand von <strong>10. bis 12. Juni</strong> am Messegelände in Wels statt.</p>
<p>Die Integra ist eine große Fachmesse für:<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Pflege&nbsp;<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Rehabilitation (Reha)&nbsp;<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Therapie&nbsp;<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Inklusion&nbsp;<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Barrierefreiheit&nbsp;</p>
<p>Bei der Integra werden neue Hilfsmittel und technische Lösungen<br>für Menschen mit Behinderungen vorgestellt.<br>Auch für den Pflegebereich gibt es viele neue Produkte und Ideen.<br>Zusätzlich gibt es interessante Vorträge von Fachleuten.</p>
<h5>Die Caritas Oberösterreich auf der Integra</h5>
<p>Auch die Caritas Oberösterreich war auf der Integra vertreten.<br>Am Stand gab es:<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Informationen über die Angebote der Caritas&nbsp;<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Produkte aus den Werkstätten&nbsp;<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;ein Quiz für Besucher*innen&nbsp;</p>
<p>Viele Menschen besuchten den Stand und kamen<br>mit den Mitarbeiter*innen der Caritas ins Gespräch.<br>Die Redakteur*innen der Inklusiven Redaktion<br>haben auf der Messe viele Gespräche geführt.<br>Sie haben mit Verantwortlichen der Messe,<br>Aussteller*innen und Besucher*innen gesprochen.<br>Dabei konnten viele interessante Eindrücke gesammelt werden.</p>
<p>Manche Besucher*innen interessierten sich besonders<br>für neue technische Hilfsmittel.<br>Andere fanden die Fachvorträge spannend.<br>Viele freuten sich über die Möglichkeit,<br>neue Menschen kennenzulernen und sich auszutauschen.<br>Die Integra zeigte, wie wichtig Inklusion, Barrierefreiheit und Teilhabe ist.</p>
<h5>Redakteurin Celina Petermandl</h5>
<p>„Ich hab einen ganz guten Eindruck gehabt,<br>da kann man sich so viele Ideen holen und so viele Möglichkeiten gibt es.<br>Das finde ich so super!<br>Ich würde allen Leuten empfehlen,<br>dass sie sich die Integra anschauen, ich komme wieder!“</p>
<h5>Redakteuerin Cornelia Pfeiffer</h5>
<p>„Ich interviewte die Messeleiterin Petra Leingartner&nbsp;<br>und später noch einige Besucher.<br>Ich schaute mich auch in der Messehalle um,&nbsp;<br>entdeckte viel Interessantes und traf auch einige&nbsp;<br>bekannte Leute.<br>Ich konnte kurz auch bei einer Vorführung von&nbsp;<br>Assistenzhunden dabei sein.<br>Ich fand die Integra Messe super.“<br><br>Hier können sie die Interviews der Inklusiven Redaktion <a href="https://on.soundcloud.com/1RcZKAHPqHL7ZU6iSH" target="Audiobeitrag" title="Integra 2026" rel="noreferrer">anhören</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>&nbsp;</h5>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Menschen mit Behinderung</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>Inklusive Redaktion</category>
                            
                                <category>Hören</category>
                            
                                <category>Lesen</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 12:37:37 +0200</pubDate>
                        <title>Special Olympics: Countdown läuft, Aufregung in St. Pius steigt</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100183-special-olympics-countdown-laeuft-aufregung-in-st-pius-steigt/</link>
                        <description>Während der Countdown für die Nationalen Sommerspiele der Special Olympics in Wien läuft, steigt die Aufregung und Nervosität bei den 31 Teilnehmer*innen der Sportgruppe St. Pius. Auch die zwölf Trainer*innen haben alle Hände voll zu tun, um die letzten Vorbereitungen zu treffen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Während der Countdown für die Nationalen Sommerspiele der Special Olympics in Wien läuft, steigt die Aufregung und Nervosität bei den 31 Teilnehmer*innen der Sportgruppe St. Pius. Auch die zwölf Trainer*innen haben alle Hände voll zu tun, um die letzten Vorbereitungen zu treffen.</p>
<p>Am 25. Juni ist es dann so weit. Mit einer Eröffnungszeremonie wird das Ringen um Medaillen in 19 Sportarten eingeläutet. Etwa 1.900 Sportler*innen aus ganz Österreich, begleitet von 600 Trainer*innen und 800 freiwilligen Helfern, werden ihr Bestes geben. Die 31 Teilnehmer*innen der Caritas decken die Disziplinen Tennis, Tischtennis, Boccia, Stocksport und Schwimmen ab.</p>
<h3>Hohe Erwartungshaltung&nbsp;</h3>
<p>Weil die Athlet*innen von St. Pius traditionell bei Wettkämpfen sehr gut abschneiden, ist die Erwartungshaltung entsprechend groß. „Viele unserer Sportler*innen sind auch sehr ehrgeizig und wollen aufs Podest“, schildert Patrick Oriold. So treten Sonja Königseder und Silvia Hochmüller, die in St. Pius in eine teilbetreute Zweierwohnung gezogen sind, im Tennis an. Silvia kommt aufgrund ihrer Kleinwüchsigkeit nicht so rasch über das Spielfeld, aber mit der richtigen Technik ist sie trotzdem voll dabei. In ihrer Disziplin wird das Tennisfeld größenmäßig halbiert.</p>
<h3>Stockerlplatz im Visier</h3>
<p>„Sonja war früher begeisterte Tischtennis-Spielerin. Nach einem unglücklichen Vorfall – sie ist bei einer Siegerehrung vom Stockerl gestürzt –, hat sie auf Tennis umgesattelt. Ihr Ehrgeiz zu gewinnen, ist aber ungebrochen und mit Hilfe traut sie sich mittlerweile auch wieder aufs Stockerl“, erzählt Trainer Patrick Oriold. „Skills“ nennt sich der Bewerb, bei dem sich Sonja Chancen ausrechnet. Sie muss dabei verschiedenste Tennis-Übungen meistern. Noch nicht einschätzen lässt sich, welche Auswirkungen Wetter und Sandplatz auf die Ergebnisse haben werden. Die beiden Sportlerinnen sind jedenfalls nicht nur gute Freundinnen, sondern auch schon wettkampferprobt.&nbsp;</p>
<h3>Erste Challenge: Anreise mit dem Zug&nbsp;</h3>
<p>Erstmals reist das Team mit dem Zug zu den Special Olympics an. Das große Gepäck wird mit Kleintransportern angeliefert. „Wir bereiten uns seit August 2025 intensiv vor. Eine echte Challenge war, für jede Sportlerin und jeden Sportler den Bedürfnissen entsprechend die richtigen Einstiegshilfen und Tickets zu bekommen“, erzählt der Trainer. Zudem musste er für den Bewerb erstmals alle Anmeldungen für die Athleten*innen und Trainer*innen online vornehmen. Eine sportliche Herausforderung schon vor den Wettkämpfen, die bis 30. Juni an mehreren Standorten in der Bundeshauptstadt über die Bühne gehen. Umso mehr freut sich auch der Sportverantwortliche darüber, wenn es endlich los geht.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Menschen mit Behinderung</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 09:48:01 +0200</pubDate>
                        <title>Auf vier Rädern in die berufliche Zukunft</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100131-auf-vier-raedern-in-die-berufliche-zukunft/</link>
                        <description>Am Linzer Domplatz wird nicht nur gekocht und verkauft – hier entstehen Verbindungen. Zwischen Jugendlichen und Gästen, zwischen Unsicherheit und Selbstvertrauen, zwischen Jetzt und Zukunft. Beim Speisewagen der Caritas lernen Jugendliche, ein Rezept für ihr Leben zu finden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Linzer Domplatz wird nicht nur gekocht und verkauft – hier entstehen Verbindungen. Zwischen Jugendlichen und Gästen, zwischen Unsicherheit und Selbstvertrauen, zwischen Jetzt und Zukunft. Beim Speisewagen der Caritas lernen Jugendliche, ein Rezept für ihr Leben zu finden.</strong></p>
<p>Die Stammgäste erkennt man an den mitgebrachten Behältern. Drei Aluschalen stehen bereit, die Pia und Alex mit Chili sin Carne befüllen. Am Vormittag haben sie es selbst gekocht, jetzt geben sie Portion für Portion aus dem Speisewagen aus. Die Handgriffe sitzen, doch im Gespräch mit den Gästen braucht es manchmal Mut. „Wieviel kostet das Chili?“, fragt eine Kundin nach. Alex antwortet leise. Nicht immer laut genug, um gleich verstanden zu werden.</p>
<p>Hinter ihm steht Ausbildner Bernhard Fischer. Meist lässt er die Jugendlichen machen, beobachtet, greift nur ein, wenn nötig. Eine kleine Geste, ein kurzer Blick – oft reicht das, um Sicherheit zu geben.</p>
<p><strong>Aufgetischt fürs Leben</strong></p>
<p>Dreimal pro Woche fährt der Speisewagen durch Linz und bietet ein abwechslungsreiches Mittagsmenü. Immer dabei sind zwei Jugendliche und einer der drei Ausbildner des Projekts. Sie begleiten zehn junge Menschen zwei Jahre lang. Gekocht wird täglich: Käsespätzle, Lasagne, Salate. Doch es geht um mehr als Rezepte.</p>
<p>„In dieser Zeit sollen die Jugendlichen herausfinden, wo ihr Weg hingeht“, sagt Fischer: „Viele stehen noch am Anfang. Sie probieren aus, orientieren sich, verändern ihre Ziele.“</p>
<p>Der Speisewagen wird dabei zur Brücke hinaus in eine Arbeitswelt, die für viele zunächst fern wirkt. Hier erleben die Jugendlichen, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen, mit Kund*innen zu sprechen, selbstwirksam zu sein. Was sie in der Küche erarbeiten, steht wenig später als fertiges Gericht vor ihnen – inklusive direktem Feedback der Kund*innen.</p>
<p>In der Gruppe an Gleichgesinnten läuft es besser. Zwar unterscheiden sich bei zehn Jugendlichen die Berufswünsche - nur einer möchte Koch werden - doch im Grund wollen alle dasselbe: den Sprung ins Berufsleben schaffen.&nbsp;</p>
<p>Gelingt es einem der Jugendlichen, motiviert das den Rest der Gruppe, selbst dranzubleiben. Denn auch sie erleben immer wieder Rückschläge, bekommen Absagen, und müssen mit diesem Scheitern umgehen. „Wenn man nicht genommen wird, ist das nicht leicht zu verkraften“, sagt Fischer. Insbesondere für Jugendliche, die zuhause keinen sicheren Hafen haben, und die in ihrem Leben schon vieles alleine stemmen mussten. Für sie ist es umso wichtiger, jemanden an ihrer Seite zu haben, der stärkt, einordnet, ermutigt.</p>
<p><strong>Tapetenwechsel</strong></p>
<p>Das ist auch die Basis, auf der Bernhard Fischer arbeitet: Er möchte ihr Selbstvertrauen stärken und ihnen Strategien mitgeben, wie sie mit Niederlagen umgehen können.</p>
<p>Der gelernte Koch arbeitete über 20 Jahre in der Gastronomie. In der Corona-Zeit kam er ins Reflektieren und entschied, den Job nicht bis in die Pension so weiterführen zu wollen. Daher wechselte er in das Caritas-Ausbildungsprojekt. Statt Lehrlingen bringt er nun den Jugendlichen bei, worauf es im Berufsleben ankommt. Dabei kommt ihm zugute, dass die Küche sein zweites Zuhause ist: Alle Jugendlichen sind unterschiedlich - und die Küche hat ein breites Arbeitsspektrum. Hier findet er für jeden ein passendes Feld und kann sich flexibel anpassen. Manche sind feinmotorisch geschickt, andere können gut abschmecken. In seinem Fachgebiet kann er schnell herausfinden, was wem gut liegt.</p>
<p>Parallel zur Arbeit im Speisewagen schloss er die Ausbildung zum Behindertenbegleiter ab. Das gab ihm auch den fachlichen Hintergrund, um Diagnosen wie Autismus mit all seinen Ausprägungen wirklich zu verstehen.</p>
<p><strong>Wo Selbstvertrauen wächst</strong></p>
<p>Fehler dürfen passieren, ist das Credo des Ausbildungsprojekts. Ein umgestoßener Topf, zu viel Salz in der Suppe – das sind keine Katastrophen, sondern Lernmomente. „Die Jugendlichen haben in ihrem Leben oft genug gehört, was sie nicht können“, weiß Fischer: „Hier sollen sie erleben, was sie können.“</p>
<p>Ein vorurteilsfreies Miteinander ist es auch, das die Jugendlichen im direkten Kontakt mit den Gästen erleben. Die meisten kommen unvoreingenommen und einfach, weil sie schnelles, gutes Essen wollen, ohne zu wissen, dass der Speisewagen ein Caritas-Projekt für Jugendliche mit Behinderungen ist. Was entsteht, ist Begegnung auf Augenhöhe. Eine zweite Brücke: zur Gesellschaft.</p>
<p>Manche Jugendlichen blühen in diesen Momenten auf. Andere bleiben zurückhaltend. Doch mit jeder Ausgabe, mit jedem Gespräch wächst etwas: Selbstvertrauen.</p>
<p><strong>Zimt und Zuversicht</strong></p>
<p>Diese Entwicklung setzt sich in der Küche fort – bei Bernhard Fischer sowie auch in der „Süßen Küche“. Weitere zehn Jugendliche kreieren hier täglich bis zu hundert Kuchenstücke, bei Veranstaltungen sogar ein Vielfaches. Bananenschnitten, Müsliriegel, Kuchen.&nbsp;</p>
<p>Die Jugendlichen lernen, Rezepte zu lesen, Abläufe zu strukturieren, eigenständig zu arbeiten. Manchmal beginnt das ganz basal – mit Lesetraining. Manchmal geht es einen Schritt weiter: eigene Ideen umsetzen, kreativ dekorieren, Verantwortung übernehmen.</p>
<p>„Oft sind sie selbst überrascht, was sie schaffen“, sagt Franziska Kuschnik in der Süßen Küche.</p>
<p>Auch hier wird gebaut – an einer Brücke zum eigenen Können. Zur Erfahrung: Ich kann etwas. Ich schaffe etwas.</p>
<p><strong>Vom Praktikum ins Arbeitsleben</strong></p>
<p>Schon nach drei Monaten machen die Jugendlichen das erste Praktikum. Dann verlassen sie die geschützte Umgebung und tauchen ein in den Arbeitsalltag von Kantinen, Großküchen, Bäckereien oder Restaurants. Es sind erste Schritte in Richtung Arbeitsmarkt – und oft auch ein ehrlicher Realitätscheck. Hier zeigt sich deutlicher, wo Stärken liegen und wo es noch Unterstützung braucht. Die Jugendlichen erleben, wie sich ein Job tatsächlich anfühlt, und schärfen dabei ihre eigene Selbsteinschätzung.</p>
<p>Die Ausbildner*innen sind dabei eng eingebunden: Sie stehen in regelmäßigem Austausch mit den Betrieben und greifen die Rückmeldungen nach dem Praktikum auf. Gemeinsam mit den Jugendlichen arbeiten sie an den nächsten Entwicklungsschritten. Im besten Fall wird aus einem gelungenen Praktikum mehr: eine konkrete Jobchance.</p>
<p><strong>Kein Sprint, sondern ein Marathon</strong></p>
<p>Doch die zwei Jahre im Projekt sind oft knapp bemessen. „Eigentlich bräuchten viele mehr Zeit“, sagt Kuschnik. Zeit, um Sicherheit zu gewinnen. Um Rückschläge zu verarbeiten. Um ihren Weg zu finden.</p>
<p>Denn Entwicklung verläuft selten geradlinig. Manchmal braucht es Umwege. Pausen. Zweite Anläufe.</p>
<p>Wie bei jenem Jugendlichen, der mit 15 Jahren ins Projekt kam – und zunächst keinen Halt fand. Er hatte Autismus und noch keine Strategien entwickelt, um mit seinen Aggressionen umzugehen. Mit 25 Jahren probierte er es erneut. In dieser Zeit hatte er Fortschritte gemacht. Er hatte gelernt, mit seinen Gefühlen umzugehen. Nach einem Jahr konnte er eine Lehre beim Ausbildungsprojekt „Back MA’s“ starten.</p>
<p>Immer wieder kommen ehemalige Teilnehmer*innen zurück, um Danke zu sagen. Dann wird sichtbar, was hier entstanden ist, und welche Brücke erfolgreich gebaut wurde, Schritt für Schritt. Zur Arbeitswelt. Zur Gesellschaft. Und vor allem: zu sich selbst.</p>
<h5>Lesen Sie mehr darüber über neue Projekte und Ideen, was Menschen gelingt, wenn sie Unterstützung bekommen, und aktuelle Infos aus der Caritas in der neuen Ausgabe unserer Zeitung „<a href="https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/publikationen/nah-dran/" target="_blank"><u>nah dran</u></a>“. Kostenlos abonnieren bei der Caritas Information, Tel. 0732/7610-2020, <a href="https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/publikationen/nah-dran/detailseite-news/news/98283-wenn-der-boden-unter-den-fuessen-bricht-und-viele-haende-ein-dach-bauen//#" target="_blank"><u>information(at)caritas-ooe.at</u></a></h5>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Geschichten</category>
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 27 May 2026 14:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>20 Jahre Mobile Hospizarbeit in Braunau gefeiert</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100189-20-jahre-mobile-hospizarbeit-in-braunau-gefeiert/</link>
                        <description>Im Rahmen der Sozialmesse im Veranstaltungszentrum Braunau feierte das Mobile Hospizteam Braunau am 21. April sein 20-jähriges Bestehen unter der Trägerschaft der Caritas Oberösterreich.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Sozialmesse im Veranstaltungszentrum Braunau feierte das Mobile Hospizteam Braunau am 21. April sein 20-jähriges Bestehen unter der Trägerschaft der Caritas Oberösterreich. Unter dem Motto „20 Jahre Hospizarbeit: Wir feiern das Leben“ luden die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen Marion Prossinger, Ingrid Seilinger, Bernadette Bader und Klaus Täuber gemeinsam mit Hospizteamkoordinatorin Regina Leimer die Besucherinnen zum Austausch bei süßen und pikanten Köstlichkeiten ein.</p>
<p>Das engagierte Mobile Hospizteam begleitet schwerkranke Menschen und deren Angehörige in einer besonders sensiblen Lebensphase – zu Hause, mit Zeit, Gesprächen und einem offenen Ohr. Die Ehrenamtlichen schenken Nähe, hören zu und geben Halt in schwierigen Zeiten. Dabei erleben sie selbst immer wieder, wie wertvoll echte Begegnungen sein können.<br>Die Sozialmesse bot mit rund 50 Aussteller*innen aus den Bereichen Gesundheit, Familie, Kinder, Jugend, Wohnen, Arbeit und Zusammenleben ein vielfältiges Informationsangebot. Für einen besonderen Einstieg sorgte ein Theaterstück mit Alltagsszenen, bei dem die jeweiligen Ausstellerinnen anschließend aufzeigten, welche Unterstützung sie in unterschiedlichen Lebenssituationen anbieten können.</p>
<p>Hospizteamkoordinatorin Regina Leimer betonte die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements: „Die Ehrenamtlichen werden durch den Grundkurs für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung auf ihre Aufgabe vorbereitet und erleben im Team einen starken Zusammenhalt.“ Zudem gebe es Möglichkeiten zur Weiterbildung, etwa für die Leitung von „Letzte Hilfe Kursen“ oder „Hospiz macht Schule“. Gesucht werden nicht nur Menschen für die direkte Begleitung, sondern auch Freiwillige, die das Team organisatorisch unterstützen möchten – etwa im Büro oder bei Veranstaltungen.</p>
<p>Wer Unterstützung durch das Mobile Hospizteam benötigt oder sich selbst ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich direkt an Regina Leimer wenden: <a href="#" data-mailto-token="pdlowr-uhjlqd1ohlphuCfdulwdv0rrh1dw" data-mailto-vector="3" title="E-Mail an Regina Leimer, Kontakt Mobiles Hospiz Braunau">regina.leimer(at)caritas-ooe.at </a>oder telefonisch unter <a href="tel:067687762498" title="Anruf bei Regina Leimer, Kontakt Mobiles Hospiz Braunau">0676 8776 2498</a>.</p>
<p>Hier finden Sie Ansprechpersonen in allen Bezirken Oberösterreichs, in den <a href="/hilfe-angebote/hospiz/mobiles-hospiz-palliative-care/">Mobile Hospiz- und Palliativteams</a> tätig sind.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>SeniorInnen</category>
                            
                                <category>Hospiz / Palliative Care</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-100201</guid>
                        <pubDate>Wed, 20 May 2026 14:44:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wenn Sozialbetreuung Geschichten schreibt</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/100201-wenn-sozialbetreuung-geschichten-schreibt/</link>
                        <description>Die Studierenden der Diplomklasse der Caritas-Schule für Sozialbetreuungsberufe Josee in Ebensee laden zu einer eindrucksvollen literarischen Reise ein: Mit viel Einfühlungsvermögen und Kreativität haben sie ihre Erfahrungen in der Begleitung von Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen in berührende Kurzgeschichten verwandelt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Studierenden der Diplomklasse der Caritas-Schule für Sozialbetreuungsberufe Josee in Ebensee laden zu einer eindrucksvollen literarischen Reise ein: Mit viel Einfühlungsvermögen und Kreativität haben sie ihre Erfahrungen in der Begleitung von Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen in berührende Kurzgeschichten verwandelt. Unter der Leitung von Deutschlehrerin und Krimiautorin Ulrike Moshammer aus Vöcklabruck entstand so ein Buch mit dem Titel „Herz über Kopf im Betreuungsalltag“. Es ist im Verlag Story one Publishing erschienen.</p>
<p>Es sind Geschichten über die scheinbar kleinen Momente des Alltags: das Backen eines Kuchens, die Begeisterung für Kühe, die Gründung einer Band mit mitreißendem Auftritt, ein berührender Tanz eines Rollstuhlfahrers oder die letzten Worte einer an Demenz erkrankten Frau. Diese haben die Studierenden zu eindrucksvollen Erzählungen aus ihrem Betreuungsalltag inspiriert. „Menschen mit Unterstützungsbedarf werden in unserer Gesellschaft viel zu selten wahrgenommen“, erklärt Caritas-Lehrerin Ulrike Moshammer. „Um die Vielfältigkeit der Sozialbetreuung sichtbar zu machen, wollten wir deshalb nicht nur das Betreuungspersonal, sondern v.a. die begleiteten Menschen für den Moment des Lesens vor den Vorhang holen.“</p>
<p>Als erfahrene Autorin von Regionalkrimis bringt Moshammer ihre Kompetenzen in der Caritas-Schule in Ebensee ein, wo die Berufsausbildungen für Altenarbeit, Behindertenarbeit, Familienarbeit und Behindertenbegleitung angeboten werden. „Die Studierenden sollten aus ihrem Erfahrungsschatz Begebenheiten erzählen, die zeigen, wie abwechslungsreich, schön, aber auch herausfordernd der Betreuungsalltag sein kann. Außerdem sollten die Texte widerspiegeln, wie wichtig in der Sozialbetreuung nicht nur Kompetenz und Fachwissen sind, sondern welch große Rolle Respekt, Wertschätzung, Wohlwollen und Herzlichkeit spielen, selbst wenn nicht immer alles nach Plan läuft. So kam es auch zu unserem Titel ‚Herz über Kopf im Betreuungsalltag‘, “ verrät Ulrike Moshammer.</p>
<p>Die Studierenden David Renner und Samuel Pohn erzählen in ihrer Kurzgeschichte „Der Bus ins Nirgendwo“ von einer 90-jährigen Dame in einem Altenheim, die regelmäßig das Heim verließ, um auf einer der vier nahe gelegenen Bushaltestellen ‚auf ihren Bus zur Arbeit um Viertel nach sechs‘ zu warten. Als schließlich im Wohnbereich eine „Bushütte“ mit Fahrplan „6:15 Uhr“ aufgestellt wurde, saß die Dame sehr oft hier in der beruhigenden Gewissheit, den Bus nicht zu verpassen.</p>
<p>„Im Betreuungsalltag erlebt man oft Situationen, die Potenzial für ein Buch hätten“, so Samuel Pohn. „Aber schnell waren wir uns einig, dass es die Geschichte über die Bushaltestelle werden soll“, ergänzt David Renner. Diese Geschichte habe einen wertvollen Eindruck hinterlassen – und ihnen gefiel der kreativ-unkonventionelle Ansatz, um der Dame Sicherheit zu vermitteln, auf ihr Bedürfnis einzugehen, und ihr v.a. im Winter das Warten an der Bushaltestelle in der Kälte zu ersparen.</p>
<p>Das Schreiben fiel ihnen leicht. „Frau Moshammer hat uns mit ihrer langjährigen Erfahrung als Autorin geholfen, die Geschichte sprachlich zu optimieren“, verrät Samuel Pohn. Mit dem Ergebnis des Buches sind die angehenden Diplom-Sozialbetreuer sehr zufrieden. „Wir sind froh, dass wir diese Chance geboten bekommen haben. Die sehr schöne Realität der Sozialbetreuung sollte gesellschaftlich mehr gesehen werden“, sagt Samuel Pohn.</p>
<p>David Renner schätzt am Sozialbetreuungsberuf die Arbeit mit den Menschen, die einem so viel Dankbarkeit, Freude und gute Energie zurückgeben. Sein Studienkollege Samuel Pohn sieht es ähnlich und ergänzt: „Zudem ändern sich die eigenen Perspektiven. Man lernt viel über das Leben und den Umgang mit anderen und auch mit sich selbst.“ Dinge, die vormals selbstverständlich waren, werden plötzlich wertvoller.</p>
<p>Das Buch „Herz über Kopf im Betreuungsalltag“ ist im Online-Buchhandel bestellbar. Der Reinerlös kommt dem Caritas Wohnhaus invita in Ebensee zugute.</p>
<h5>Titel: Herz über Kopf im Betreuungsalltag</h5>
<p>Verlag: story.one<br>ISBN: 978-3-7118-0890-5<br>Preis: 18 Euro&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Aus - / Weiterbildung</category>
                            
                                <category>News caritas-schulen.at</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>Schulen</category>
                            
                                <category>News Josee</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 12:39:50 +0200</pubDate>
                        <title>Caritas-Familienhilfe gibt Halt im Trubel des Familienalltags</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/99907-caritas-familienhilfe-gibt-halt-im-trubel-des-familienalltags/</link>
                        <description>Seit fast 18 Jahren ist Pamela Mühlbachler Teil der Mobilen Familiendienste der Caritas. Sie ist in Wels, Steyr sowie in den Bezirken Wels-Land, Kirchdorf und Steyr-Land unterwegs, um Familien zu unterstützen. Die 52-Jährige weiß aus eigener Erfahrung als Mutter einer Patchworkfamilie mit vier Kindern, wie schnell familiäre Belastungen über den Kopf wachsen können. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit fast 18 Jahren ist Pamela Mühlbachler Teil der Mobilen Familiendienste der Caritas. Sie ist in Wels, Steyr sowie in den Bezirken Wels-Land, Kirchdorf und Steyr-Land unterwegs, um Familien zu unterstützen. Die 52-Jährige weiß aus eigener Erfahrung als Mutter einer Patchworkfamilie mit vier Kindern, wie schnell familiäre Belastungen über den Kopf wachsen können.</strong></p>
<p>Ihre Patchwork-Familie besteht aus einem Sohn (32), von dem sie zwei Enkerl hat, sowie drei Stieftöchtern. Die zwei jüngeren Stieftöchter im Alter von 18 und 20 Jahren leben noch zu Hause. Ihre leibliche Mutter war vor 18 Jahren verstorben. Die jüngere Stieftochter hat durch eine besonders schwierige Geburt Entwicklungsverzögerungen. „Dass das Familienleben vieles abverlangt und es Zeiten gibt, wo man auf unterstützende Hände zurückgreifen muss, ist ganz normal“, erzählt die Caritas-Mitarbeiterin. „Wenn die eigenen Eltern nicht greifbar sind, etwa, weil sie weiter weg wohnen oder selbst mitten im Berufsleben stehen, dann ist die Familienhilfe eine Möglichkeit, wie durch die Hilfe bei der Kinderbetreuung und im Haushalt der Familienalltag rasch wieder stabilisiert werden kann.“ Es braucht oft nicht viel: ein Beinbruch der Mutter, ein notwendiger Kur- oder Rehaufenthalt eines Elternteils, notwendige Arzt- und Therapiebesuche mit einem Kind, während die Geschwisterkinder versorgt werden müssen, oder eine Überforderung, weil viele Umstände zusammenkommen, und man merkt, dass ein Burnout bevorstehen könnte. In all diesen Situationen ist die Caritas-Familienhilfe zur Stelle.</p>
<h3>Von der Büroarbeit in den Sozialberuf</h3>
<p>Pamela Mühlbachler ist vom Grundberuf Bürokauffrau. „Als ich meinen Bub bekommen habe, war ich länger daheim“, erinnert sie sich. „Als ich dann wieder zu arbeiten begonnen habe, hat mir die Büroarbeit nicht mehr so gut gefallen. 2008 las ich zufällig, dass die Caritas für einen Langzeithilfeeinsatz eine Familienhelferin suchte. Es war das Richtige, denn ich wollte eine <strong>sinnstiftende Tätigkeit</strong> machen. Es tut einem selbst gut, wenn man jemandem helfen kann.“</p>
<h3>Vielfältige Aufgaben</h3>
<p>Momentan arbeitet die Caritas-Mitarbeiterin 25 Wochenstunden und begleitet zwischen drei und manchmal auch sechs Familien pro Woche. „Es gibt aber auch Familien, bei der ich zwei bis drei Mal pro Woche bin. Das hängt davon ab, was die Familien gerade brauchen“, erzählt die Familienhelferin. Die Aufgaben in der Kinderbetreuung richten sich nach dem Alter der Kinder: da gehört das Helfen bei oder das Kontrollieren von Hausübungen genauso dazu wie das Üben für die Schule oder die altersgerechte Beschäftigung, sowohl drinnen als auch draußen. Ein Kind zum Kinderarzt zu begleiten ergänzt bei Bedarf die Aufgaben.&nbsp;</p>
<p>Zusätzlich ist die Hilfe im Haushalt wesentlich: Kochen, Reinigungsarbeiten, Einkaufen – all das, was es braucht, damit die Kinder ein gutes Umfeld vorfinden. „Es ist komplett individuell. Manche Familien sind auch dankbar, wenn ich ihnen Tipps für den Alltag gebe, wenn ich ihnen erzähle, was ich bei meiner Familie in verschiedenen Situationen versucht habe“, verrät Pamela Mühlbachler. „Zu wissen, dass man mit den Herausforderungen nicht alleine ist, kann oft schon erleichtern. Auch helfe ich z.B. bei Anträgen. Oder bei der Wäsche – die Wäscheberge bei Zwillingen oder in einer Großfamilie türmen sich schnell. Da sind zwei unterstützende Hände einfach von Vorteil.“</p>
<h3>Besondere Einsätze</h3>
<p>Besonders herausfordernd sind Einsätze, wo schwere Erkrankungen bis hin zu Todesfällen von einem Elternteil das Familienleben herausfordern. „Auch in diesen Fällen ist die Caritas-</p>
<p>Familienhilfe zur Stelle“, sagt die 52-Jährige. „Wenn ich dann Jahre später von dem Sohn der Familie das Foto seines Lehrabschlusszeugnisses geschickt bekomme, dann ist das eine besondere Freude. Da weiß ich, dass ich an der richtigen Stelle bin.“</p>
<h3>Alle Familien dürfen sich an die Familienhilfe wenden</h3>
<p>Jede Familie kann sich an die Mobilen Familiendienste wenden. „Viele glauben, dass dies nur möglich ist, wenn ein Kind eine Behinderung hat, oder wenn man schwer krank ist“, weiß die Caritas-Mitarbeiterin. „Aber es müssen nicht die riesengroßen Probleme sein. Es können alltägliche Sachen sein, z.B. eine Erkältungswelle in der Familie oder wenn Zwillinge oder ein Schreibaby ausreichenden Schlaf verhindern. Oder wenn man merkt, dass ein Burnout bevorsteht. Denn ohne familiäres Netz kommt man schnell mal in eine Überforderung. Vor allem für Alleinerziehende wird der Alltag rasch zum Kraftakt.“</p>
<h3>Einfach mal ausprobieren</h3>
<p>Pamela Mühlbachler ermutigt dazu, die Familienhilfe einfach einmal auszuprobieren. Für den Einstieg steht ein günstiger Pauschaltarif von 105 Euro für die ersten 21 Stunden zur Verfügung. „Viele haben Bedenken, weil sie sich davor scheuen, jemand Fremden ins Haus zu lassen“, erzählt sie. „Aber wir kommen nicht, um zu beurteilen – sondern um zu entlasten. Unser Ziel ist es, dass Familien nach unserem Einsatz wieder besser zurechtkommen.“ Hilfe anzunehmen sei eine Stärke – und das Vertrauen zu den Elternteilen und zu den Kindern sei rasch aufgebaut.</p>
<h3>Ein von Herzen kommender Dank</h3>
<p>Besonders schön für die Caritas-Mitarbeiterin ist es, wenn sie merkt, dass die Familien nach ihrem Einsatz wieder besser zurechtkommen. „Das ist das Sinnstiftende in diesem Beruf, das ich immer gesucht habe. Hinzu kommt der von Herzen kommende Dank der Familien nach einem Einsatz. Manche Familien rufen sogar nochmals im Büro an und erzählen, dass du ihnen wirklich geholfen hast, wenn es nach einer schweren Zeit wieder wird. Das ist für mich besonders schön.“</p>
<h3>Kostenbeitrag ist sozial gestaffelt</h3>
<p>Die Familienhilfe der Caritas wird im Auftrag der Sozialhilfeverbände und Magistrate angeboten. Der vom Land OÖ geregelte Kostenbeitrag für Familien ist sozial gestaffelt – je nach Einkommenssituation. Die restlichen Kosten übernehmen die Sozialhilfeverbände/Magistrate mit Unterstützung des Sozialressorts des Landes Oberösterreich.</p>
<p>Ansprechpersonen und den Tarifkalkulator finden sich unter www.mobiledienste.or.at</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Familien</category>
                            
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                                <category>Mobile Familiendienste</category>
                            
                                <category>Mobile Pflegedienste</category>
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-99613</guid>
                        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 11:43:06 +0100</pubDate>
                        <title>Caritas bietet Raum für gute Ideen in Rohrbach</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/99613-caritas-bietet-raum-fuer-gute-ideen-in-rohrbach/</link>
                        <description>Im Caritas-Kompetenzzentrum Rohrbach, Gerberweg 6, wartet ein großzügiger Raum darauf, ehrenamtlich mit Leben, Ideen und Begegnung gefüllt zu werden. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Caritas-Kompetenzzentrum Rohrbach, Gerberweg 6, wartet ein großzügiger Raum darauf, ehrenamtlich mit Leben, Ideen und Begegnung gefüllt zu werden.&nbsp;</strong></p>
<p>Genau dazu lädt Katrin Mandl, Regionalkoordinatorin der Caritas, am Mittwoch, 11. März, um 18 Uhr alle Interessierten herzlich zu einem offenen Ideenaustausch ein.</p>
<h3>Was wir regional gebraucht?</h3>
<p>Caritas-Mitarbeiterin Katrin Mandl möchte gemeinsam mit Menschen aus der Region einen Ort gestalten, der sich an den Bedürfnissen vor Ort orientiert: „Was brauchen wir in Rohrbach? Was fehlt bei uns? Was würde uns guttun? Ich wünsche mir einen Raum, der von den Ideen der Menschen lebt und freue mich auf viele kreative Impulse bei diesem ersten, unverbindlichen Treffen.“ Der über 100 Quadratmeter große, helle Raum mit WC und Abstellfläche bietet Platz für Neues und ein gelebtes Miteinander, das keine kommerziellen Zwecke verfolgt und von der Caritas kostenlos zur Verfügung gestellt wird.&nbsp;</p>
<h3>Und was wird selbst auf die Beine gestellt?</h3>
<p>Denkbar wären ganz unterschiedliche Nutzungen: vom offenen Nachbarschaftstreff über ein Sprachcafé, einem Kostnix Laden, Reparatur- oder Kreativangebote bis hin zu Bewegungs- und Lernformaten. „Entscheidend ist nicht das fertige Konzept, sondern die Frage: Was brauchen die Menschen in Rohrbach und was möchten sie selbst auf die Beine stellen? Gibt es bereits ehrenamtliche Initiativen, denen aber Raum fehlt? Im Zentrum sollen Projekte stehen, die eine gelingende Gemeinschaft in der Region unterstützen“, so Katrin Mandl. Damit hier ein Ort voller Begegnung, Bewegung und Beteiligung entstehen kann, braucht es Menschen, die Lust haben, sich einzubringen: mit Zeit, mit Ideen, mit Organisationstalent, handwerklichem Geschick oder einfach mit Neugier und einem offenen Herzen.</p>
<p>Katrin Mandl, Regionalkoordinatorin der Caritas lädt am <strong>Mittwoch, 11. März,</strong> um 18 Uhr alle Interessierten herzlich zu einem <strong>offenen Ideenaustausch </strong>ein.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 07:39:00 +0100</pubDate>
                        <title>Vom Zahlenmensch zum Menschenbegleiter</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/99443-vom-zahlenmensch-zum-menschenbegleiter/</link>
                        <description>Peter Schneider (58) aus Linz wagte vor drei Jahren einen beruflichen Neustart: Nach gut dreißig Jahren im Controlling entschied er sich bewusst für einen neuen Weg und drückt an unserer SOB in Linz noch einmal die Schulbank.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Peter Schneider (58) aus Linz wagte vor drei Jahren einen beruflichen Neustart: Nach einem abgeschossenen Wirtschaftsstudium und gut dreißig Jahren im Controlling mittelgroßer Firmen und Konzerne entschied er sich bewusst für einen neuen Weg und drückt an der Caritas-Schule für Sozialbetreuungsberufe in Linz noch einmal die Schulbank: „Ich wollte weg von den Zahlen hin zur Unterstützung von Menschen. Diese Entscheidung habe ich noch keine Sekunde bereut.“</p>
<p>Bereits während seines Zivildienstes beim Samariterbund erlebte Peter Schneider sehr berührende und einprägsame Begegnungen mit Menschen aus verschiedenen Lebensumfeldern. Nach vielen Jahren im Rechnungswesen wollte er Menschen unterstützen, die in unterschiedlichen Bereichen Hilfe in ihrem Alltag benötigen. „In meiner Ausbildung an der Caritas-Schule habe ich sehr viele spannende Inhalte gelernt, die mir auch in der Praxis sehr zu Gute kommen“, so Schneider. Aktuell absolviert er die Ausbildung zum Diplom-Sozialbetreuer mit dem Schwerpunkt Behindertenbegleitung und spürt, dass er sowohl in der Schule, als auch im Praktikum bei der Mobilen Betreuung der Miteinander GmbH am richtigen Platz ist.</p>
<h5>“It's my life.”</h5>
<p>Bei seiner Betreuungstätigkeit lernte er Johnny kennen, einen 72-jährigen Mann mit einer leichten kognitiven Beeinträchtigung und einer bewegten Lebensgeschichte. Als Frühchen geboren, wuchs Johnny in verschiedenen Heimen auf, erlebte bereits in frühester Kindheit, aber auch später während seiner Jugend oft Ablehnung und Ausgrenzung. Er litt häufig unter dem Verlust bzw. dem Nicht-Vorhandensein von Bezugspersonen. Seine Vergangenheit war von Brüchen, Lücken und Unsicherheiten geprägt. Peter Schneider beschloss daher im Zuge des Abschlusses der Ausbildung zum Fach-Sozialbetreuer für Behindertenbegleitung in enger Zusammenarbeit mit Johnny, dessen Lebensgeschichte aufzuarbeiten und entwickelte daraus das Fachprojekt „It’s my life – das ist mein Leben“.&nbsp;</p>
<p>Das Ergebnis war ein persönliches Fotobuch, eine Reise zu Johnny‘s eigenen Wurzeln, festgehalten in Rückblicken, Erinnerungen und Erzählungen. Es verbindet für Johnny Vergangenes mit der Gegenwart, stiftet Identität und stärkt das Selbstwertgefühl. „Wir haben gemeinsam Orte seiner Vergangenheit besucht – etwa St. Isidor, wo er einen Großteil seiner Kindheit verbrachte, oder das Grab seiner mittlerweile leider bereits verstorbenen Kinderdorfmutter“, erzählt Peter Schneider. Besonders berührend war das Wiedersehen mit Johnnys über 90-jähriger Firmpatin. „Da wurde spürbar: Es gab Menschen die ihn mochten. Das hat ihn tief bewegt.“</p>
<h5>Anker Biografiearbeit</h5>
<p>Für Johnny wurde das Projekt zu einem kraftvollen Anker und für Peter Schneider zum Beweis, wie wertvoll Sozialbetreuung als Beruf ist: „Gerade für Menschen mit wenigen positiven Bezugspunkten im Leben kann Biografiearbeit eine wertvolle Ressource sein“, erklärt Peter Schneider. „Erinnerungen bekommen wieder einen Platz, Lebensstationen werden gewürdigt und erlebbar gemacht.“ Für Johnny war das Projekt eine Reise zu sich selbst. Eine Reise, die ihn gestärkt und sichtbar berührt hat.</p>
<p>Wer wie Peter Schneider einen zukunftssicheren Job mit Sinn sucht, der kann sich beim Infoabend am 5. März 2026 um 17 Uhr an der Caritas-Schule für Sozialbetreuungsberufe, Salesianumweg in Linz oder beim Tag der offenen Tür am 6. März 2026 zwischen 9 und 14 Uhr an der Caritas-Schule für Sozialbetreuungsberufe, Schiefersederweg, in Linz-Urfahr näher erkundigen. Infos: www.ausbildung-sozialberufe.at</p>
<h5>Weitere Infoabendtermine:</h5>
<p><strong>SOB Schiefersederweg </strong>in Linz-Urfahr für Altenarbeit (Fach- und Diplomausbildung), Familienarbeit &amp; Vorbereitungslehrgang als Bildungs- und Orientierungsjahr: 14.4.2026, 12.5.2026, jeweils 17 Uhr: www.ausbildungszentrum-linz.at</p>
<p><strong>SOB Salesianumweg</strong> in Linz, Behindertenarbeit, Behindertenbegleitung 12.6.2026, 17-19 Uhr: Diplommodul Behindertenarbeit und Behindertenbegleitung www.sob-linz.at</p>
<p><strong>SOB Josee in Ebensee </strong>für Altenarbeit, Behindertenarbeit, Behindertenbegleitung, Familienarbeit: 19. März 2026, 7. Mai 2026 und 11. Juni 2026, jeweils 18 Uhr, online: www.josee.at<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Aus - / Weiterbildung</category>
                            
                                <category>News caritas-schulen.at</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>Schulen</category>
                            
                                <category>News Salesianumweg</category>
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-99512</guid>
                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 13:54:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wie ein Amerikaner zum Zivildienst bei der Caritas kam</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/99512-wie-ein-amerikaner-zum-zivildienst-bei-der-caritas-kam/</link>
                        <description>Ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, sprang Nico Brandelmayr (27) aus Salt Lake City vor einem Jahr über den großen Teich und landete als Zivildiener im Caritas-Seniorenwohnhaus Karl Borromäus in Linz. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, sprang Nico Brandelmayr (27) aus Salt Lake City vor einem Jahr über den großen Teich und landete als Zivildiener im Caritas-Seniorenwohnhaus Karl Borromäus in Linz.</strong></p>
<p>Sein Vater war im Alter von 17 Jahren in die USA ausgewandert und gründete dort eine Familie. Die Verbindung nach Österreich riss dennoch nie ab: Nicos Großeltern lebten weiterhin in Linz. Doch durch die Corona-Pandemie wurde ein Besuch lange unmöglich. Dabei wuchs gerade in dieser Zeit die Sorge um die mittlerweile verwitwete, 84-jährige Großmutter. Als sie dann auch noch einen Schlaganfall erlitt, fasste Nico Brandelmayrs Vater einen beherzten Entschluss: Für einige Monate zurück nach Linz zu ziehen, um seine Mutter zu unterstützen.&nbsp;</p>
<p>Als Nico Brandelmayr 2024 seine Großmutter in Linz besuchte, wurde in ihm ein Wunsch geweckt: „Während des 13-stündigen Rückflugs nach Salt Lake City reifte der Entschluss: Ich ziehe zu meiner Oma nach Österreich!“</p>
<h3>Mit der Doppel-Staatsbürgerschaft kam die Stellung</h3>
<p>Kurzentschlossen packte der junge Mann sein Leben in zwei Koffer, beantragte die österreichische Staatsbürgerschaft und zog bei seiner Oma ein. Mit der Staatsbürgerschaft kam auch die Stellung. Die Entscheidung für den Zivildienst fiel ihm leicht: „Ohne Deutschkenntnisse wäre das Bundesheer schwierig gewesen. Und ich wusste, dass ich im Seniorenwohnhaus vieles lernen kann, das mir hilft, mich um meine Großmutter zu kümmern.“</p>
<h3>Soziale Stunde</h3>
<p>So begann er im Vorjahr seinen Dienst im Caritas-Seniorenwohnhaus Karl Borromäus mitten in Linz. Zu seinen Aufgaben als Zivildiener zählen Mahlzeiten vorbereiten, Bettenmachen, Aufräumen und den Nachmittagskaffee servieren: „Das ist am Schönsten. Da habe ich Zeit, mit den Bewohner*innen zu plaudern. Das ist meine soziale Stunde.“ Ganz nebenbei wird dabei sein Deutsch besser – wenn es auch ein anderes Deutsch ist, als er im WIFI-Kurs lernt. Während er dort „Ja, natürlich“ lernt, hört er im Caritas-Alltag vor allem eins: „Ja, freilich!“</p>
<h3>Wertschätzung aufgrund von Erfahrung</h3>
<p>Was Nico Brandelmayr besonders schätzt: Dass er den Zivildienst mit mehr Lebenserfahrung als seine Kollegen leisten darf. „Ich arbeite, seit ich 15 bin, hatte oft zwei Jobs gleichzeitig, um mir meine Wohnung zu finanzieren. Jetzt leiste ich einen sozialen Dienst. Ich spende meine Zeit. Hätte ich den Zivildienst gemacht, als ich jünger war, hätte ich ihn nicht so wertgeschätzt.“&nbsp;</p>
<p>Diese Wertschätzung ist auch durch den Perspektivenwechsel gewachsen: „In Österreich gibt es eine gute Infrastruktur. Man braucht nicht einmal ein Auto.“ Aber noch wichtiger ist für ihn der Gemeinschaftssinn. „Es tut gut, in einer Gesellschaft zu leben, in der Zusammenhalt mehr zählt als Konsum. Das spüre ich auch im Caritas-Seniorenwohnhaus: Wie wichtig es ist, die menschliche Beziehungen zu pflegen.“</p>
<p>Seine österreichischen Wurzeln begleiten ihn nun täglich. „Ich freue mich jedes Mal, wenn ich meinen Nachnamen irgendwo lese – als Straßenname oder an einer Türklingel.“</p>
<h3>Wie geht es weiter?</h3>
<p>Nach dem Zivildienst möchte Nico Brandelmayr in Wels Elektrotechnik studieren. Doch der Dienst im Seniorenwohnhaus hat auch Spuren hinterlassen: „Ich kann mir gut vorstellen, später einmal in der Altenpflege zu arbeiten. Nicht jetzt. Aber irgendwann.“</p>
<p>Informationen zu Zivildienststellen in der Caritas Oberösterreich: <a href="/jobs-bildung/zivildienst/">www.caritas-ooe.at/zivildienst&nbsp;</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>SeniorInnen</category>
                            
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                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 13:44:00 +0100</pubDate>
                        <title>Ein Knopfdruck, der mehr Selbstbestimmung bringt</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/99511-ein-knopfdruck-der-mehr-selbstbestimmung-bringt/</link>
                        <description>Melanie Gahleitner aus Neukirchen am Walde ist Ergotherapeutin aus Leidenschaft. Seit drei Jahren bringt sie ihre Expertise im Caritas-Team in Engelhartszell ein und bereichert dort das Team „Aktiv im Alter“ im invita-Wohnhaus und im Seniorenwohnhaus St. Bernhard.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Melanie Gahleitner aus Neukirchen am Walde ist Ergotherapeutin aus Leidenschaft. Seit drei Jahren bringt sie ihre Expertise im Caritas-Team in Engelhartszell ein und bereichert dort das Team „Aktiv im Alter“ im invita-Wohnhaus und im Seniorenwohnhaus St. Bernhard.&nbsp;</strong></p>
<p>Mit innovativen Methoden der unterstützten Kommunikation eröffnet sie nun älteren, beeinträchtigten Menschen mehr Lebensqualität und Selbstbestimmung.</p>
<h3>Freue bereiten</h3>
<p>„Es geht darum, den Menschen Freude zu bereiten“, sagt Melanie Gahleitner. Dieser Leitsatz zieht sich durch ihre gesamte Arbeit. Ob beim wöchentlichen „Aktiv im Alter“-Treff mit Backen und Basteln, beim spontanen Uno-Spiel in der Kleingruppe oder in persönlichen Einzeltherapien – stets steht das Miteinander und das individuelle Wohlbefinden im Vordergrund. Ergotherapeutische Maßnahmen fließen in die Aktivitäten ein, ohne sich aufzudrängen.&nbsp;</p>
<h3>Ein neues Gefühl von Selbstwirksamkeit</h3>
<p>Ein besonderes Anliegen ist der 38-Jährigen das Thema „Unterstützte Kommunikation“. 2007 kam sie erstmals damit in Kontakt und ihre Faszination hält bis heute an. In Engelhartszell hat sie durch ihre Initiative den Einsatz moderner Hilfsmittel vorangetrieben.&nbsp;<br>Geräte wie der Powerlink ermöglichen es, durch einfaches Drücken eines großen Tasters elektrische Geräte wie Saftpressen, Kaffeemühlen oder Küchenmaschinen selbst zu bedienen. Diese scheinbar kleinen Handlungen, zum Beispiel sich selbst einen Orangensaft zu pressen, schaffen ein neues Gefühl von Selbstwirksamkeit und fördern die Motivation zur aktiven Beteiligung. Für die Caritas-Mitarbeiterin war jedoch klar, dass der Powerlink nur der Anfang sein kann. Sie holte sich gezielt Beratung zu weiteren assistierenden Technologien und initiierte eine Testphase vor Ort.&nbsp;</p>
<h3>Individuell angepasste Geräte</h3>
<p>Heute nutzen mehrere Bewohner*innen individuell angepasste Geräte, die per Fingertipp oder sogar durch Augenbewegungen gesteuert werden. Die Kommunikationshilfen sind exakt auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Menschen abgestimmt – mit Symbolen, hinter denen sich einzelne Worte, Fragen, Wünsche oder auch Lieblingsspeisen verbergen. So kann ein Bewohner mit wenigen Blicken mitteilen, dass er sich ein Bratlschmalzbrot wünscht. Oder einfach nur sein Gegenüber fragen: „Was machst du heute noch?“</p>
<p>Norbert, einer der Bewohner, nutzt seine Kommunikationshilfe besonders aktiv: Der Rollstuhlfahrer ist gerne am Stiftsgelände unterwegs und sucht dabei auch das Gespräch mit Passant*innen. Nur hatte er bisher das Problem, oft nicht verstanden zu werden. Mit gezielt abgespeicherte Fragen wird ihm nun ermöglicht, ein Gespräch zu beginnen. Er kann aber genauso um Hilfe bitten, wenn sich sein Rollstuhl im Schotter festfährt. „Für ihn ist es ein Schritt in Richtung echter Teilhabe auch außerhalb des Wohnbereichs“, so die Caritas-Mitarbeiterin.</p>
<h3>Unterstützung auch für neue Mitarbeiter*innen</h3>
<p>Auch für neue Mitarbeiter*innen bringt der Einsatz unterstützter Kommunikation große Erleichterung. Während langjährige Kolleg*innen die individuelle Lautsprache der Bewohner*innen oft gut verstehen, stehen neue Teammitglieder anfangs vor einer Herausforderung. Die Kommunikationsgeräte helfen dabei, Missverständnisse zu vermeiden. „Das reduziert Frust auf beiden Seiten. Wenn man sich nicht verstanden fühlt, entstehen sonst leicht Spannungen“, weiß Melanie Gahleitner aus Erfahrung.&nbsp;</p>
<p>Damit diese Freiheit funktioniert, braucht es Training. Die Steuerung per Augenbewegung muss gelernt werden. Aber wer den Fernseher per Augensteuerung selbst ein- und ausschalten, Programme wechseln oder die Lautstärke regeln kann, gewinnt ein Stück Unabhängigkeit. Das motiviert die Bewohner*innen spürbar und macht deutlich, wieviel Lebensqualität durch passende Unterstützung möglich wird.</p>
<p>Wer die Caritas-Teams bereichern möchte, findet auf <a href="/jobs-bildung/stellenangebote/">www.caritas-ooe.at/jobs</a> offene Stellen.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>SeniorInnen</category>
                            
                                <category>Pflege</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 16:43:41 +0100</pubDate>
                        <title>Traditionelles Pius-Eisstock-Turnier</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/99448-traditionelles-pius-eisstock-turnier/</link>
                        <description>Geselligkeit und Zusammenhalt standen im Mittelpunkt des traditionellen Eisstock-Turniers vom Caritas-Standort St. Pius in der Eishalle in Peuerbach. Kund*innen und Mitarbeiter*innen legten aber auch viel sportlichen Ehrgeiz an den Tag. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Geselligkeit und der Zusammenhalt standen im Mittelpunkt des traditionellen Eisstock-Turniers vom Caritas-Standort St. Pius in Steegen/Peuerbach. „Werkstatt“ gegen „Wohnen“ lautete das erste Duell, das vor gut 28 Jahren über die Bühne ging. Heuer spielten zum dritten Mal auch Kund*innen mit. Hoch her ging es in der Eishalle in Peuerbach am Freitag, dem 30. Jänner, als elf Moarschaften zum Wettkampf antraten. In jeder Vierergruppe verstärkte ein Kunde oder eine Kundin das Team und war auch namensgebend.</p>
<h5>Jeder gegen jeden&nbsp;</h5>
<p>Jeder gegen jeden hieß es, wobei jeweils vier Kehren gespielt und dabei ein Sieger ermittelt wurde, erläutert Leopold Gfellner, Organisator des Turniers der ersten Stunde. Unter den 46 Stockschütz*innen hielten sich die Geschlechter die Waage. Am öftesten nahe zur Taube kam diesmal die Moarschaft von Johann Danner. Sie holte sich damit den Tagessieg.</p>
<p>Auch für Werner Scheichl, der mit seiner Moarschaft zweiter wurde, war es ein „schöner Abend und eine gutes Training für die Nationalen Sommerspiele“. Seit 2018 trainiert er jeden Montag – im Winter auf dem Eis, im Sommer auf Asphalt. „Ich habe einen wirklich guten Tag gehabt“, sagte er freudestrahlend. Nach rund vier Stunden vollem Einsatz am Eis ging der Abend um 22.30 Uhr zum gemütlichen Teil über. Die Stockschützen hatten sich eine Stärkung durch Speis und Trank redlich verdient.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Menschen mit Behinderung</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 12:21:01 +0100</pubDate>
                        <title>Vorpremiere im Schlosstheater Peuerbach: „Tartüff“</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/99441-vorpremiere-im-schlosstheater-peuerbach-tartueff/</link>
                        <description>Am 29. Jänner 2026 hatten Kund*innen, Ehrenamtliche und Mitarbeiter*innen von St. Pius die Möglichkeit, die Vorpremiere von „Tartüff“ im Schlosstheater Peuerbach zu besuchen. 
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>29. Jänner 2026</strong> hatten Kund*innen, Ehrenamtliche<br>und Mitarbeiter*innen von <strong>St. Pius</strong><br>die Möglichkeit, eine <strong>Theater-Vorpremiere</strong> zu besuchen.</p>
<p>Wir waren im <strong>Schlosstheater Peuerbach.</strong><br>Dort durften wir das neue Theaterstück<br>noch vor der offiziellen Premiere sehen.<br>Wir waren sozusagen bei der Generalprobe dabei.</p>
<p>Das Schlosstheater hat in der Vergangenheit<br>schon Gäste von St. Pius eingeladen.<br>Die Vorfreude auf den Theaterabend war sehr groß.</p>
<h5>Worum ging es im Theaterstück?</h5>
<p>Im Theaterstück geht es um einen <strong>Betrüger</strong>.<br>Der Betrüger heißt <strong>Tartüff</strong>.</p>
<p>Tartüff gibt sich als <strong>frommer Mann </strong>aus.<br>In Wirklichkeit täuscht und manipuliert er andere Menschen.<br>Er betrügt die Familie von <strong>Orgon</strong>.</p>
<p>Orgon vertraut Tartüff blind.<br>Er wendet sich sogar von seiner eigenen Familie ab.<br>Er möchte Tartüff seine Tochter zur Frau geben.</p>
<p>Erst durch eine List seiner Frau <strong>Elmire</strong><br>erkennt Orgon die Wahrheit.<br>Doch Tartüff hat da schon Schritte gesetzt,<br>um die Familie aus dem Haus zu vertreiben.</p>
<p>Das Stück handelt von <strong>Manipulation</strong>,<br><strong>Schwindel</strong> und <strong>Betrug</strong>.<br>Die Geschichte spielt im <strong>17. Jahrhundert</strong>.<br>Im Theaterstück wird die Geschichte aber auch in die <strong>heutige Zeit</strong> übertragen.</p>
<p>In einzelnen Szenen sieht man,<br>wie Menschen heute manipuliert werden.<br>Zum Beispiel durch:</p><ul><li data-list-item-id="e855dcc73e58abe505ce35f8536b3f05b">Social Media</li><li data-list-item-id="e991983fd2734cb946fe99f1cbc4cf7d8">Love-Scamming – Liebes Betrügereien</li><li data-list-item-id="ecd8c9cc621abeea1d8de0fb4f6905e6a">falsche Immobilien-Geschäfte</li></ul><h5>Unsere Meinung zum Theaterstück</h5>
<p>Das Theaterstück behandelt ein<br>Thema mit dem man leider immer in Kontakt ist.<br>Betrug und Manipulation.<br>Das Stück regt zum <strong>Nachdenken</strong> an.<br>Es zeigt, wie schnell Menschen<br>Betrügereien ausgeliefert sein können.</p>
<p>Direktor der Caritas OÖ Stefan Pimmingstorfer<br>spielte auch eine Rolle im Theaterstück.<br>Er spielte die Rolle von Orgon.<br>Es ist immer eine Freude,<br>vom Schlosstheater eingeladen zu werden.<br>Es war ein spannender Theaterabend<br>mit vielen Inhalten zum Nachdenken.</p>
<p>Bericht Michael Wilhelm<br>&nbsp;</p>
<p><a href="https://on.soundcloud.com/YZq0cshXGZZDLI3UDe" target="Audiobeitrag" title="Vorpremiere Tartüff Schlosstheater Peuerbach" rel="noreferrer">Reinhören</a> in den Audiobeitrag von der Vorpremiere.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Menschen mit Behinderung</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>Inklusive Redaktion</category>
                            
                                <category>Schauen</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 17:17:34 +0100</pubDate>
                        <title>Seidige Geschenke selbst gemacht</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/99418-seidige-geschenke-selbst-gemacht/</link>
                        <description>Großen Anklang fanden die selbstgemachten Geschenke, die sechs Kund*innen und zwei Mitarbeiter*innen der Fähigkeitsorientierten Aktivität (FA) am Pamingerhof in kurzer Zeit gefertigt haben. Bei einem Seidenmalkurs konnten sie ihre Kreativität richtig ausleben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Großen Anklang fanden die selbstgemachten Geschenke, die sechs Kund*innen und zwei Mitarbeiter*innen der Fähigkeitsorientierten Aktivität (FA) am Pamingerhof in kurzer Zeit gefertigt haben. Bei einem Seidenmalkurs konnten sie ihre Kreativität richtig ausleben. Aufgrund des Erfolgs wird bereits ein weiterer Kurs geplant.</p>
<p>„Es war wirklich erstaunlich, was innerhalb von zwei Stunden alles produziert wurde“, sagt Caritas-Mitarbeiterin Silvia Laukotter, die den Kurs gemeinsam mit Fachbetreuerin Melanie Rauchegger geleitet hat. Wertvolle Tipps kamen auch von Kursteilnehmerin Gabi Fischer, die schon einige praktische Erfahrung mitgebracht hatte: „Von Krawatten über Tücher, Seidenschals und Polsterbezüge bis hin zu Haargummis wurden schöne Geschenke gefertigt.“</p>
<h5>Verschiedenste Techniken erlernt</h5>
<p>Die Teilnehmer*innen haben gelernt, wie man die speziellen Farben auf die Seide aufbringt und was passiert, wenn sie den Stoff zusammenknüllen. Am Programm standen die Nass-Nass-Technik, Batik- und Salztechnik und die Abbindetechnik. Zudem wissen die Kund*innen jetzt, wie die Kunstwerke nach der Trocknungsphase dauerhaft fixiert werden. „Der Kurs war ganz fein“, erzählt Gabi Fischer, die in der FA am Pamingerhof tätig ist. Sie hat ein Tuch und zwei Schals produziert und dabei mit vielen kräftigen Farben gearbeitet. Und besonders schön war, dass die Materialien, die für die Kunstwerke benötigt wurden, gespendet wurden. Seide und Farben kamen von Sigrid Auinger, einer ehemaligen Hauptschullehrerin, der FA Wimm und auch FA-Abteilungsleiterin Barbara Schiller steuerte privat Farben und Seide bei.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Menschen mit psychischen Problemen / Suchterkrankungen</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 11:17:00 +0100</pubDate>
                        <title>Pflegestipendien</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/91556-pflegestipendien/</link>
                        <description>Seit September 2022 gibt es eine Ausbildungsprämie in der Höhe von 658,40 Euro in der Pflege und seit 1. Jänner 2023 erhalten Personen, die an AMS-Ausbildungen im Pflegebereich teilnehmen, mindestens 1.650 Euro monatlich.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Pflegestipendium des Bundes in Höhe von mind. 1.650 Euro monatlich sowie die monatliche Ausbildungsprämie von 658,40<strong> </strong>Euro gelten auch für alle Ausbildungsschwerpunkte der Sozialbetreuungsberufe, sowohl für die Fach- als auch für die Diplomausbildung. Dieser finanzielle Zuschuss ermöglicht allen, die eine Ausbildung absolvieren, einen Teil der Lebenserhaltungskosten zu decken. Sie ist zugleich eine Anerkennung für alle, die diese wertvolle Ausbildung in einem so bedeutenden Berufsfeld machen.</p>
<h3>Oö. Pflegestipendium: 658,40 Euro monatlich</h3>
<p>Seit September 2022 gibt es eine Ausbildungsprämie für Auszubildende in einem Pflegeberuf, die keine anderen existenzsichernden Maßnahmen nach dem Arbeitslosenversicherungs- oder Arbeitsmarktservicegesetztes beziehen.&nbsp;Die Ausbildungsprämie beträgt derzeit 658,40 Euro pro Monat (Stand 2026).</p>
<p>Gefördert werden alle Berufsbilder der Fach- und Diplomsozialbetreuung (Altenarbeit, Behindertenarbeit, Behindertenbegleitung und Familienarbeit) für die Dauer der Mindestzeit der Ausbildung. Der Antrag kann während einer laufenden Ausbildung jederzeit gestellt werden. <strong>Eine rückwirkende Auszahlung erfolgt jedoch nur für höchstens 6 Monate</strong>. Wird das oö. Pflegestipendium erst nach Abschluss der Ausbildung beantragt, ist keine Auszahlung mehr möglich. Es wird deshalb empfohlen, den Antrag sobald wie möglich zu stellen.</p>
<p>Nähere Informationen sowie der Antrag und die Richtlinie zum Download finden sich auf der Webseite des Landes Oberösterreich: <a href="https://www.land-oberoesterreich.gv.at/286557.htm" target="_blank" title="Webseite Land Oberösterreich" rel="noreferrer">https://www.land-oberoesterreich.gv.at/286557.htm</a> oder <a href="http://www.ooe-pflegestipendium.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.ooe-pflegestipendium.at</a></p>
<h3>Pflegestipendium des Bundes: mind. 1.650 Euro monatlich</h3>
<p>Für Bezieher*innen von AMS-Leistungen gilt seit 1. Jänner 2023 das <a href="https://www.ams.at/arbeitsuchende/aus-und-weiterbildung/so-foerdern-wir-ihre-aus--und-weiterbildung-/pflegestipendium" target="_blank" rel="noreferrer">Pflegestipendium des Bundes</a>. Erfasst sind davon u.a. alle Sozialbetreuungsberufe-Ausbildungen, die seit 1. September 2022 begonnen wurden.</p>
<p>Das Pflegestipendium des Bundes beträgt <strong>mindestens 1.650 Euro monatlich</strong> (mehr bei höheren Anspruch aus der Arbeitslosenversicherung). Die Voraussetzungen sind:</p><ul><li data-list-item-id="ea93b1e6621d420d356b3afd0a7b12233">Mindestalter 20 Jahre</li><li data-list-item-id="e38807ffed08504c9cbd177e3a10c8199">Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Schul- bzw. Studienabbruch oder AHS-Maturaabschluss vor mehr als zwei Jahren</li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="efebda52688f871e4a2cb4eb899ab0651"><strong>Die Genehmigung erfolgt im Rahmen der AMS-Beratung</strong></li><li data-list-item-id="efb518a32f465f52876b32b19cc84a523">Positives Ergebnis des Aufnahmeverfahrens der jeweiligen Ausbildungseinrichtung</li></ul><p>Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt werden, kann das Oö. Pflegestipendium in Anspruch genommen werden. Ein gleichzeitiger Bezug beider Stipendien ist nicht möglich.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Aus - / Weiterbildung</category>
                            
                                <category>News caritas-schulen.at</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 11:18:55 +0100</pubDate>
                        <title>Kindergartensozialarbeit stärkt Bildungsgerechtigkeit</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/99324-kindergartensozialarbeit-staerkt-bildungsgerechtigkeit/</link>
                        <description>Zum Welttag der Bildung fordert die Caritas mehr Aufmerksamkeit auf Bildungsgerechtigkeit. „Bildung wird in Österreich noch immer sehr stark vererbt. Wir brauchen hier mehr Anstrengungen, um Gerechtigkeit herzustellen“, so Caritas-Präsidentin Nora Tödtling-Musenbichler: Die Kindergartensozialarbeit der Caritas ist dafür ein starker Hebel.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Welttag der Bildung fordert die Caritas mehr Aufmerksamkeit auf Bildungsgerechtigkeit. „Bildung wird in Österreich noch immer sehr stark vererbt. Wir brauchen hier mehr Anstrengungen, um Gerechtigkeit herzustellen“, so Caritas-Präsidentin Nora Tödtling-Musenbichler: Die Kindergartensozialarbeit der Caritas ist dafür ein starker Hebel. „Der frühe Ansatz hilft, die Weichen so zu stellen, dass mehr Kinder bessere Startchancen haben und Benachteiligungen ausgeglichen werden.“ Die Erfahrungen aus den drei Pilotregionen Oberösterreich, Graz und Salzburg zeigen, dass Familien und Kindergartenpersonal profitierten.</p>
<h3>Prävention hilft Probleme abzufangen</h3>
<p>„Bildung ist der Schlüssel dafür, dass Kinder ihre Talente entdecken und entfalten können. Sie ist die wesentliche Voraussetzung, um das Leben nach eigenen Vorstellungen und Fähigkeiten gestalten zu können“, hält die Caritas-Präsidentin fest. Daher sei es wichtig, den Zugang zu Bildung für jedes Kind zu ermöglichen: „Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung und Teilhabe.“ Früh anzusetzen, helfe mehrfach und trage bei, Kosten zu sparen: „Kindergartensozialarbeit ist ein präventiver Ansatz, der hilft, Probleme abzufangen und frühzeitig Hilfe anzubieten, damit Menschen gar nicht erst in eine benachteiligte Situation geraten“, betont Tödtling-Musenbichler. „Damit haben wir einen starken Hebel für mehr Bildungsgerechtigkeit und für Armutsprävention.“ Insgesamt sind 52 Kinderbildungseinrichtungen in den drei Bundesländern an dem Projekt beteiligt.</p>
<h3>Mehr als 200 Beratungsgespräche in Oberösterreich</h3>
<p>In Oberösterreich ist die Mobile Kindergartensozialarbeit – MOSAIK – mitten im Leben vieler Familien angekommen. Drei erfahrene Sozialberaterinnen stehen in Kindergärten in Linz, Wels, Freistadt, Sierning und Kremsmünster zur Seite. Im vergangenen Jahr fanden über 200 Beratungsgespräche mit mehr als 60 Familien statt – begleitet von 25 Elterncafés und Vorträgen, die Raum für Austausch, Information und gegenseitige Stärkung boten. „Bei den Beratungen direkt in den Kindergärten ging es besonders häufig um psychische Belastungen, die viele Eltern im Alltag mit sich tragen – sei es durch Stress, Überforderung oder finanzielle Probleme“, erklärt Theresa Lackner, Leiterin von MOSAIK. Aber auch bei Themen wie Arbeitslosigkeit, dem Wiedereinstieg ins Berufsleben oder der Suche nach Ausbildungswegen für Kinder und auch Eltern konnten die Caritas-Mitarbeiterinnen gezielt weiterhelfen. Ebenso kamen verschiedene Erziehungsfragen zur Sprache.</p>
<h3>Bildungssystem wird als hilfreich erlebt</h3>
<p>„Der Kindergarten ist die erste Station im Bildungssystem, mit der Familien in Kontakt kommen. Hier können mögliche Schwierigkeiten von Kindern und Familien erstmals sichtbar werden, wie beispielsweise ein Förderbedarf bei Kindern oder finanzielle Probleme“, erklärt Theresa Lackner. Die Sozialberaterinnen von MOSAIK bieten an dieser Stelle qualifizierte Hilfe an und vermitteln bei sehr spezifischen Fragen auch an entsprechende Stellen weiter. „Mit MOSAIK gelingt es, dass das Bildungssystem von Familien als hilfreich erlebt wird“, so Theresa Lackner</p>
<h3>Weiterfinanzierung offen</h3>
<p>Bis Juli 2026 ist die Finanzierung durch eine Beauftragung vom Sozialministerium gesichert. Die drei Caritas-Organisationen Steiermark, Salzburg und Oberösterreich bemühen sich um die Weiterfinanzierung der Kindergartensozialarbeit, für die aktuell in den Bildungsplänen keine reguläre Finanzierung vorgesehen ist.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Kinder und Jugendliche</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 12:17:35 +0100</pubDate>
                        <title>Caritas-Hauben als Dankeschön</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/99126-caritas-hauben-als-dankeschoen/</link>
                        <description>Die 82 jährige Waltraud Warter wird seit knapp drei Jahren vom Team der Mobilen Pflegedienste vom Stützpunkt Vöcklabruck Mondsee betreut. Die Mitarbeiter*innen unterstützen die Seniorin im Alltag u.a. bei der Medikamentenversorgung. „Das Team bedeutet für mich wirklich eine sehr große Hilfe und Entlastung im Alltag“, erzählt Waltraud Warter.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die 82 jährige Waltraud Warter wird seit knapp drei Jahren vom Team der Mobilen Pflegedienste vom Stützpunkt Vöcklabruck Mondsee betreut. Die Mitarbeiter*innen unterstützen die Seniorin im Alltag u.a. bei der Medikamentenversorgung. „Das Team bedeutet für mich wirklich eine sehr große Hilfe und Entlastung im Alltag“, erzählt Waltraud Warter.</strong></p>
<p>Deshalb hat sie sich eine ganz besondere Weihnachtsüberraschung für das Team ausgedacht: sie strickte für jedes Teammitglied eine Haube in den passenden Farben zur Caritas-Dienstkleidung. Das Besondere dabei: In jede Haube hat sie ein anderes Muster reingestrickt. Nur Teamleiterin Anna Hupf-Pühringer bekam eine Haube mit einem andersfarbigen Rand. „Man muss ja sehen, wer die Chefin ist“, so die Erklärung von Waltraud Warter.</p>
<p>Das Team hat sich über dieses unerwartete Weihnachtsgeschenk sehr gefreut. Und Waltraud Warter freut sich, dass die Mitarbeiter*innen im Winter mit der neuen „hand-made Caritas-Haube“ zu ihr nach Hause kommen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Familien</category>
                            
                                <category>SeniorInnen</category>
                            
                                <category>Pflege</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>Mobile Pflegedienste</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 09:01:29 +0100</pubDate>
                        <title>Integrationsbox – ein Kompass für Asylwerber*innen</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/98877-integrationsbox-ein-kompass-fuer-asylwerberinnen/</link>
                        <description>Wie erklärt man einem Menschen, der gerade erst angekommen ist, ein ganzes Land? Die neue „Integrationsbox“ bietet ab sofort Asylwerber*innen Orientierung und informiert über Asylverfahren, Arbeit, Gesellschaft und vieles mehr. Mit Videos in sieben Sprachen und einfachen Bildern. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h5>Wie erklärt man einem Menschen, der gerade erst angekommen ist, ein ganzes Land?</h5>
<p>Ein neues digitales Angebot in Oberösterreich versucht genau das, mit Videos in sieben Sprachen und einfachen Bildern. Die neue „Integrationsbox“ bietet ab sofort Asylwerber*innen Orientierung und informiert über Asylverfahren, Arbeit, Gesellschaft und vieles mehr. Zusätzlich gibt es ein Kartenset mit Bildern und QR-Codes. Caritas, Rotes Kreuz, Volkshilfe, Arbeitersamariterbund und Diakonie haben die Integrationsbox im Auftrag vom Land OÖ entwickelt.</p>
<p>Für Menschen, die in Oberösterreich um Asyl ansuchen, ist der Start oft von Unsicherheit geprägt. Ein neues Land, eine fremde Sprache, <strong>viele offene Fragen:</strong>&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="e1f73531ab219bc61b70ab9713f99b655">Was mache ich, wenn ich krank bin?&nbsp;</li><li data-list-item-id="eff0fbef07b6b71c064f9657d7deaf5a8">Darf ich arbeiten?&nbsp;</li><li data-list-item-id="ebfdd2f11e59a6ad7dffb954520d36ba3">Welche Regeln gelten in Österreich?&nbsp;</li><li data-list-item-id="e8efd07cada31bcaeff4a7c7eb98a435f">Was ist wichtig für meine Kinder?&nbsp;</li><li data-list-item-id="eee3b9205f47a58c8f9d89e2e6ccbbafe">Und wie funktioniert das Asylverfahren?&nbsp;</li></ul><p>„Speziell Menschen, ohne ausreichende Deutsch- oder Englischkenntnisse bzw. Menschen mit geringer Schreib- und Lesekompetenz brauchen verlässliche und mehrsprachige Informationen. Genau hier setzt die neue Integrationsbox an, ein mehrsprachiger Wegweiser, der Orientierung schafft.“, erklärt Benita Fuchs von der Caritas OÖ, die das Projekt koordiniert hat. Das Tool bringt alle Informationen auf den Punkt - schnell, verständlich und direkt am Smartphone.&nbsp;</p>
<p>Auch Städte, Gemeinden, Deutschkursanbieter, Schulen, freiwillige Helfer*innen und Flüchtlings-Beratungsstellen profitieren von der Integrationsbox. Die 168 Kurz-Videos sind mit Hilfe von KI generiert worden. Ergänzend gibt es auch ein Kartenset mit Symbolbildern und QR-Codes, die ebenfalls direkt zu den Informationsvideos führen. Mit geringem Kostenaufwand haben die fünf Organisationen, die im Auftrag des Landes in Oberösterreich die Grundversorgung von Asylwerber*innen übernehmen, ein niederschwelliges Angebot geschaffen.&nbsp;</p>
<h5>Die Inhalte decken zentrale Lebensbereiche ab:&nbsp;</h5><ul><li data-list-item-id="e8e58f2f5b64a11a4443c140c413b58bd">Wohnen,&nbsp;</li><li data-list-item-id="e3e4917cc1b5aa94271843adaa6d4de72">Arbeit,&nbsp;</li><li data-list-item-id="e1839f5029b6eca39ee5a5218d6cf7ae3">Bildung,&nbsp;</li><li data-list-item-id="e33edae09664b7fc4c6e8595276b88539">Deutschlernen,&nbsp;</li><li data-list-item-id="eceb06314b723c280f55add6929915181">Gesetze,&nbsp;</li><li data-list-item-id="e6e389edda740d305f0c061fd3d8a98ec">Asylverfahren, g</li><li data-list-item-id="e3705c372129802e1a2f924d6f492dfd5">esellschaftliche Werte und das&nbsp;</li><li data-list-item-id="e3ba86b7f085a54abb8983fd0c55de102">Zusammenleben in Österreich.&nbsp;</li></ul><p>„Ziel ist es, die Selbständigkeit zu fördern und Menschen dabei zu unterstützen, sich schneller zurechtzufinden“, ergänzt die Caritas-Mitarbeiterin.&nbsp;</p>
<p>Die Integrationsbox mit den QR-Karten und Plakate sind bei allen fünf Grundversorgungs-Organisationen in Oberösterreich erhältlich.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 07:38:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wie Berührungen Brücken bauen</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/98747-wie-beruehrungen-bruecken-bauen/</link>
                        <description>Réka Kun aus Bad Ischl, Absolventin der Caritas-Schule, setzte sich in ihrem Praktikum intensiv mit der Wirkung von gezielten Berührungen auf Menschen mit schwerer Behinderung auseinander. Die sichtbaren Erfolge bestätigten die 37-Jährige.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h6>Réka Kun aus Bad Ischl, Absolventin der Caritas-Schule, setzte sich in ihrem Praktikum intensiv mit der Wirkung von gezielten Berührungen auf Menschen mit schwerer Behinderung auseinander. Die sichtbaren Erfolge bestätigten die 37-Jährige darin, ihre Berufung in der Sozialbetreuung gefunden zu haben.&nbsp;</h6>
<p>Für alle, die sich für diesen sinnstiftenden Beruf interessieren, bietet die Caritas-Schule für Sozialbetreuungsberufe Josee in Ebensee am Donnerstag, 20. November, 18 Uhr, einen Online-Infoabend und die Caritas-Schule Schiefersederweg in Linz am 2.12. um 17 Uhr einen Infoabend in Präsenz. Info: <a href="/jobs-bildung/ausbildung/" target="_top" title="Weitere Informationen zu Ausbildungen auf der Caritas OÖ Webseite">www.ausbildung-sozialberufe.at</a></p>
<p><strong>„Ich habe diesen Beruf nicht gesucht – er hat mich gefunden“,</strong> beschreibt Réka Kun ihren Weg in die Sozialbetreuung. Ursprünglich studierte sie in ihrem Heimatland Ungarn Literatur. Vor 11 Jahren kam sie nach Österreich und war im Gastgewerbe tätig. Ein Pflegefall in ihrem familiären Umfeld veränderte vieles und weckte ihr Interesse an der Arbeit mit älteren und beeinträchtigten Menschen. „Ich habe gemerkt, wie viel mir diese Arbeit bedeutet“, erzählt sie. Also arbeitete sie zunächst als Gedächtnistrainerin mit Senior*innen. „Weil ich mich weiterbilden wollte, war für mich sofort klar, dass die Caritas-Schule in Ebensee der richtige Ort für mich ist. Hier wird mit Herz, Fachwissen und Menschlichkeit ausgebildet.“</p>
<h3>Berührende Momente</h3>
<p>In ihrem Praktikum in einer Tageseinrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen probierte sie einfache, aber wirkungsvolle Methoden der basalen Stimulation aus. Ein Konzept, das über <strong>gezielte körperbezogene Reize</strong> Zugang zur Wahrnehmung und Kommunikation schaffen kann. Sie setzte zum einen Handmassagen zur Beruhigung bei innerer Unruhe und Anspannung ein.&nbsp;</p>
<p>Zum anderen förderte sie neben der Sinneserfahrung auch die Sprache und Aufmerksamkeit durch ein selbst entworfenes Fühlmemory-Spiel, bei dem Gegenstände ertastet und beschrieben werden. „Je tiefer ich mich mit dem Thema beschäftigte, desto klarer wurde mir, wie viele alltagstaugliche Möglichkeiten es gibt, Menschen mit schwerer Beeinträchtigung Nähe, Orientierung und Anregung zu schenken, ohne großen Zeit- oder Personalaufwand. Jeder Mensch möchte sowohl sein eigenes Leben erspüren als auch die Außenwelt erfahren, Beziehungen aufnehmen und Begegnungen erleben“, sagt Reka Kun.&nbsp;</p>
<h3>Mehr Lebensqualität</h3>
<p>In ihrem Fachprojekt dokumentierte sie die positiven Veränderungen, die durch die taktil-haptische Stimulation in der Tageseinrichtung für Menschen mit Behinderungen erreicht wurden. Ein mehrfach beeinträchtigter Mann, der oft aufgebracht und unruhig war, konnte durch die Handmassagen deutlich zur Ruhe kommen: „Es war gut zu beobachten, wie er sich Schritt für Schritt entspannte. Am Ende des Tages war er ausgeglichener, kontaktfreudiger und offener für gemeinsame Aktivitäten. Seine Stimmung war merklich verbessert.“ Auch bei einem 38-jährigen Klienten, der infolge eines Unfalls unter anderem eine Wortfindungsstörung hat, zeigte das Fühlmemory Wirkung: „Er war plötzlich ganz bei der Sache, versuchte die Gegenstände zu benennen, lachte, machte aktiv mit. Das Spiel wurde zum Gespräch und das Gespräch zur Begegnung.“ Besonders freute es Réka Kun, dass die Einrichtung das Spiel behalten und künftig weiterhin einsetzen möchte.&nbsp;</p>
<h5>Alle Infoabende:</h5>
<h6><strong>SOB Salesianumweg&nbsp;</strong></h6>
<p>www.sob-linz.at</p><ul><li data-list-item-id="e523ed66b9375cbec8a4a3f0c8987eccc">13.11.2025, 17 Uhr, Ergänzungsmodul Behindertenarbeit für FSB-BB (Pflegeassistenz)&nbsp;</li><li data-list-item-id="e210fdb3df4ef6e1ca2faf706477e46d0">15.01.2026 ab 17 Uhr: Alltagsbegleitung&nbsp;</li><li data-list-item-id="e7bb7a8d9176ce6b4fc5935039395827c">28.01.2026 ab 17 Uhr: Integrative Behindertenbegleitung&nbsp;</li></ul><h6><strong>SOB Josee</strong>&nbsp;</h6>
<p>für Altenarbeit, Behindertenarbeit, Behindertenbegleitung, Familienarbeit, Alltagsbegleitung, www.josee.at</p><ul><li data-list-item-id="eeb7b1b72c3032a33c039c2b33c6afe4f">20. November 2025, 18 Uhr, online</li><li data-list-item-id="eec93961129f96a9409c30dcb357b5e17">22. Jänner 2026, 18 Uhr, online</li></ul><h6><strong>SOB Schiefersederweg&nbsp;</strong></h6>
<p>für Altenarbeit (Fach- und Diplomausbildung), Familienarbeit &amp; Vorbereitungslehrgang als Bildungs- und Orientierungsjahr, www.ausbildungszentrum-linz.at</p><ul><li data-list-item-id="e382d1b000a57bafe1829761868bf6fad">2.12.2025, 17 Uhr</li><li data-list-item-id="ebf3ceae39d6e3d196b843bf7508cbf17">13.1.2026, 17 Uhr</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Aus - / Weiterbildung</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>Schulen</category>
                            
                                <category>News Josee</category>
                            
                                <category>News Salesianumweg</category>
                            
                                <category>News Schiefersederweg</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 10:51:53 +0100</pubDate>
                        <title>Freiwilliges Engagement auf Kalender gewürdigt</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/98798-freiwilliges-engagement-auf-kalender-gewuerdigt/</link>
                        <description>Zwei tolle Projekte der Caritas Oberösterreich finden sich auf dem Freiwilligenkalender 2026, den das Sozialministerium herausgibt: Mentor*innen Projekt Balu &amp; Du sowie das Projekt Herzensstunden, das Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammen bringt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zwei tolle Projekte der Caritas Oberösterreich finden sich auf dem Freiwilligenkalender 2026, den das Sozialministerium herausgibt. In der ersten April-Woche wird das <strong>Mentor*innenprojekt Balu &amp; Du</strong> aus St. Isidor vorgestellt. Dabei übernehmen junge Erwachsene (Balus) ein Jahr lang eine Patenschaft für ein Kind (Mogli). Die beiden unternehmen viel gemeinsam. In der ersten Juni-Woche geht es um die <strong>Herzensstunden</strong> in Peuerbach. Bei der Kalender-Präsentation im Rahmen der 13. Freiwilligenmesse im Wiener Rathaus Mitte Oktober wurde eine spezielle Herzensstunde gewürdigt.&nbsp;</p>
<p>Gemeinsam Zeit verbringen ist die Idee hinter den Herzensstunden, die von Sandra Emprechtinger, Teamleiterin Wohnen St. Pius in Steegen/Peuerbach, initiiert wurden. Das Projekt bringt Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammen. Wenn Familie Weinberger auf Urlaub fährt, ist Rosalinde Mitgutsch (53), die teilbetreut in Peuerbach wohnt, zur Stelle. Sie versorgt Kater Pangea – und das bereits seit drei Jahren. Mittlerweile ist aus der Nachbarschaftshilfe eine Freundschaft geworden. Manchmal näht Rosalinde auch gemeinsam mit Nora und Julius schöne Sachen.&nbsp;</p>
<h3>Feierliche Ehrung im Wiener Rathaus&nbsp;</h3>
<p>Für Margarete Kemptner, Projektleiterin der Herzensstunden in St. Pius „war es ein unvergessliches Erlebnis, in den Prunkräumen des Wiener Rathauses für die Freiwillige Tätigkeit vom Sozialministerium öffentlich gewürdigt zu werden. Durch diese Anerkennung wird die wichtige und oft unbemerkte Arbeit von Menschen mit Behinderung im Ehrenamt sichtbar. Menschen mit Behinderung sind nicht nur Empfänger von Leistungen, sondern auch wichtige Akteur*innen in der Gesellschaft.“ Rosalinde Mitgutsch ergänzt: „So schön, dass die Kinder dabei waren. Es war wie ein Familienausflug.“ Kleiner Wermutstropfen – Kater Pangea musste zu Hause bleiben.</p>
<p>Kalenderbestellungen können ab sofort unter der E- Mail-Adresse: <a href="#" data-mailto-token="pdlowr-iuhlzlooljhqzheCvrcldoplqlvwhulxp1jy1dw" data-mailto-vector="3" title="E-Mail zur Bestellung eines Freiwilligen Kalenders 2026">freiwilligenweb(at)sozialministerium.gv.at</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Freiwillige / Ehrenamtliche</category>
                            
                                <category>Menschen mit Behinderung</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 06:01:35 +0100</pubDate>
                        <title>Gemeinsam durch die Trauer: Caritas bietet Halt</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/98746-gemeinsam-durch-die-trauer-caritas-bietet-halt/</link>
                        <description>Der Tod gehört zum Leben. Das war von Kindesbeinen an die Erfahrung von Heide Putz (61) aus St. Ulrich bei Steyr. Seit 21 Jahren engagiert sich die zweifache Mutter und zweifache Oma im Mobilen Hospizteam der Caritas OÖ.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h6>Der Tod gehört zum Leben. Das war von Kindesbeinen an die Erfahrung von Heide Putz (62) aus St. Ulrich bei Steyr. Seit 21 Jahren engagiert sich die zweifache Mutter und zweifache Oma im Mobilen Hospizteam der Caritas OÖ.</h6>
<p>Sie bietet Menschen in den Bezirken Steyr und Steyr-Land Unterstützung in ihrer Trauer. Jeden dritten Donnerstag im Monat trifft sich die Gruppe von 18-19.30 Uhr in der Leopold-Werndl-Straße 11 in Steyr. Es braucht keine Anmeldung, jeder und jede kann einfach vorbeikommen. Es sind auch Einzelbetreuungen möglich. Informationen unter 0676 87 76 24 95 oder <a href="/hilfe-angebote/hospiz/">www.hospiz-caritas.at</a></p>
<h3>Der Tod als Selbstverständnis</h3>
<p>Als Kind erlebte sie den Tod als etwas Selbstverständliches. Ihre Mutter lebte es Heide Putz vor, dass man sich von den verstorbenen Menschen in der Totenhalle verabschiedet, genauso wie man nach der Geburt ein Kind begrüßt. Es war für ihre Eltern auch selbstverständlich, dass zuerst der Opa – als er zunehmende Pflege brauchte – zu ihnen zog. Er verstarb später im Krankenhaus. Die beiden Omas wurden ebenso bei ihnen zu Hause gepflegt und verstarben auch dort. In ihrem beruflichen Umfeld als Inklusive Elementarpädagogin war sie mit dem Thema Tod und Trauer regelmäßig konfrontiert.</p>
<p>„Die Umstände allerdings, wie mein Schwiegervater vor mehr als 20 Jahren im Krankenhaus verstorben ist, waren für mich damals erschreckend“, erinnert sich die 62-Jährige. „Ich wollte mehr über die Thematik Sterben, Tod und Trauer wissen.“ Heide Putz fand Hilfe im Grundkurs für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung, der regelmäßig von der Caritas OÖ angeboten wird. „Diesen Kurs kann ich jedem Menschen ans Herz legen“, sagt sie. „Mir hat er damals sehr geholfen.“</p>
<h3>“Sinnlehre” als ständiger Begleiter</h3>
<p>Im Kurs hat sie auch erfahren, dass es in Steyr und Steyr Land das Mobile Hospizteam der Caritas gibt. Hier schenken ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen Menschen, die am Ende ihres Lebensweges stehen, Zeit, Aufmerksamkeit und Menschlichkeit. Und sie unterstützen deren Angehörige in ihrem Trauerprozess. „Ich habe mir diese Arbeit angesehen, und nun bin ich selbst schon seit über 20 Jahren im Caritas-Team“, verrät Heide Putz, die später auch noch den Lehrgang für Trauerbegleitung der Caritas OÖ absolvierte. Der Lehrgang für Logopädagogik an der pädagogischen Hochschule der Diözese Linz war der Startschuss für die weitere Auseinandersetzung mit der Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl. „Die ‚Sinnlehre‘ ist mein ständiger Begleiter. Sie zeigt mir, dass man trotz Schicksal immer Gestalter bleibt. Ich wähle also, ob ich in der Opferrolle verharre oder mich neuen Möglichkeiten öffne. Das kann im Trauerprozess ein hilfreiches Wissen sein. Denn Trauer ist so individuell wie der Mensch selbst. Sie ist schmerzhaft, es gibt ein Auf und Ab, sie kommt oft wellenförmig, sie wird durchlebt“, weiß Heide Putz. Es gibt Menschen, die versuchen, die Trauer zu verdrängen. Andere merken, dass es ihnen hilft darüber zu reden. <strong>Es brauche jedenfalls Mut, sich der Trauer zu stellen, sich mit ihr auseinanderzusetzen.</strong></p>
<h3>Selbsthilfegruppe: Wo Gefühle Raum haben</h3>
<p>In der <strong>Selbsthilfegruppe für Trauernde</strong> finden Betroffene einen Ort, an dem ihre Gefühle Raum haben – oft auch lange nach dem Verlust. Ob es um den schmerzlichen Abschied von einem geliebten Menschen geht oder um das Bedürfnis, einfach verstanden zu werden: Hier ist Platz für all das, was oft unausgesprochen bleibt. Der Austausch mit anderen Betroffenen, das gemeinsame Erzählen, Zuhören, Weinen und auch Lachen schafft Verbindung, Hoffnung und neue Perspektiven. „Die Gruppe ist ein Ort, an dem nichts muss, aber alles darf, getragen vom Grundgedanken des ‚Daseins‘, wie er im Hospiz gelebt wird“, so Heide Putz. „Es ist der Raum für Gefühle wie Schmerz, Wut, Zorn, Jammer, Klage, Weinen, Aggression, Freude, Verständnis, Mitgefühl, Schweigen, Stille und vieles mehr.“ Für die Trauerbewältigung gibt es kein allgemein gültiges Rezept. Es werden aber verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Trauer durchlebt werden kann, damit jeder seinen individuellen Weg findet.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>Trauer / Trauerbegleitung</category>
                            
                                <category>Hospiz / Palliative Care</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 13:59:20 +0100</pubDate>
                        <title>Beeindruckendes jugendliches Engagement</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/98729-beeindruckendes-jugendliches-engagement/</link>
                        <description>72 Stunden lang haben sie die Ärmel hochgekrempelt und kräftig angepackt: Über 400 Jugendliche, die sich in ganz Oberösterreich im Rahmen von &quot;72 Stunden ohne Kompromiss&quot; in über 30 sozialen Projekten engagiert haben. Die Bilanz im Rückblick auf den 12. Durchgang der Jugendsozialaktion fällt äußerst positiv aus.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h6>72 Stunden lang haben sie die Ärmel hochgekrempelt und kräftig angepackt: Über 400 Jugendliche, die sich in ganz Oberösterreich im Rahmen von "72 Stunden ohne Kompromiss" in über 30 sozialen Projekten engagiert haben. Die Bilanz im Rückblick auf den 12. Durchgang der Jugendsozialaktion fällt äußerst positiv aus.</h6>
<p><strong>„72 Stunden ohne Kompromiss“</strong> ist ein Projekt der <strong>Katholischen Jugend</strong> in Zusammenarbeit mit <strong>youngCaritas </strong>und <strong>Hitradio Ö3</strong>. Zum 12. Mal in der Geschichte der größten Jugendsozialaktion Österreichs haben sich von 22. bis 25. Oktober 2025 über 400 oberösterreichische Jugendliche ins Zeug gelegt, um getreu dem Motto „Pack ma’s an“ die Welt ein Stück weit zum Besseren zu verändert.&nbsp;</p>
<h6><strong>Sie haben unter anderem neu gestaltet</strong></h6><ul><li data-list-item-id="edddf18555963f7c75064e6d47ef0417b">Räumlichkeiten eines Jugendzentrums und den&nbsp;</li><li data-list-item-id="ed8367b90c46ee383172975109893ded7">Garten eines Pfarrcaritas-Kindergartens&nbsp;</li><li data-list-item-id="e71758f54f51b8b9f9e065f72b504f00d">Empfangsbereich in einem Flüchtlingshaus</li></ul><h6><strong>oder</strong></h6><ul><li data-list-item-id="e380dbaf969ae9b8deee777fdbf84cc71">Erntedankfest für Bewohner*innen eines Seniorenzentrums organisiert</li><li data-list-item-id="ec5630abdb8d2ef09dbbbd85ada5999dc">Wildsträucherhecke gepflanzt</li></ul><p>Manche waren schon öfters dabei, viele zum ersten Mal. Ihre Rückmeldungen sind sehr positiv: Sie haben gelernt, wie schön Teamarbeit sein kann und wie sehr man bei einem gemeinsamen Projekt zusammenwächst. Und sie haben erlebt, dass soziales Engagement doppelt bereichert: Die Unterstützten freuten sich über die Hilfe, die Jugendlichen profitierten von einzigartigen Begegnungen und Erfahrungen.</p>
<h3>Soziales Engagement mit Blick über den Tellerrand</h3>
<p>Bei den Projekten kamen die Jugendlichen mit Lebenswelten in Berührung, die ihnen sonst eher fremd sind. Sie sind älteren Menschen, Menschen mit Beeinträchtigung, Kindergartenkindern und asylsuchenden Menschen begegnet und haben viel Freude in den Alltag der Menschen gebracht. Umgekehrt wurden sie selbst durch neue Einsichten bereichert. Sie haben Einblicke in bis dahin unbekannte Themen und Arbeitsabläufe bekommen und konnten so ihren Horizont erweitern.</p>
<p>Marianne Bäck, Projektkoordinatorin für die Katholische Jugend OÖ und Gesamtverantwortliche, freut sich über das gute Gelingen: „Bei meinen Besuchen bei einzelnen Projekten habe ich erlebt, mit wie viel Einsatz und Kreativität die Jugendlichen am Werk waren und wie großen Spaß sie in der Gruppe hatten. Alle Beteiligten – Schüler*innen, Begleiter*innen und die Unterstützten – haben neue, bereichernde Erfahrungen machen können. Ich bin beeindruckt, was die Jugendlichen in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben! Danke an alle, die sich in den Projekten engagiert haben!“</p>
<p>Auch Klaus Neumüller, Projektleiter von „72 Stunden ohne Kompromiss“ der youngCaritas in Oberösterreich, zieht eine höchst positive Bilanz: „Ich freue mich, dass wieder so viele engagierte Jugendliche bei ‚72 Stunden ohne Kompromiss dabei waren. Das Projekt ist eine großartige Chance, den Sozialbereich hautnah zu erleben und durch eigenes Tun zu spüren, was man bewirken kann. In unseren Caritas-Einrichtungen entstanden echte Begegnungen – Berührungsängste und Vorurteile wurden abgebaut, auf beiden Seiten. Davon profitieren nicht nur die jungen Menschen, sondern auch die Menschen, die von der Caritas begleitet werden.“</p>
<h3>Bischof Manfred Scheuer segnete neu gestaltete Erinnerungsorte in Linz</h3>
<p>Im Rahmen der größten Jugendsozialaktion Österreichs „72 Stunden ohne Kompromiss“ gestalteten Schüler*innen der 8MED-Klasse des BRG Linz Hamerlingstraße von 22. bis 25. Oktober 2025 auf dem <strong>St. Barbara Friedhof Orte der Erinnerung</strong>. Dafür stellte der St. Barbara Friedhof derzeit ungenutzte Wandgräber zur Verfügung. Es entstanden Orte des Gedenkens für vier Gruppen: Opfer von Femiziden, Suizidopfer, Flüchtlinge auf der Balkanroute und Opfer von Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg. Höhepunkt des Jugendprojekts war die Präsentation der gestalteten Orte am Vormittag des 25. Oktober. Jugendliche stellten selbst ihre gestalteten Wandgräber vor. Die Erinnerungsorte wurden offiziell eröffnet und von Bischof Manfred Scheuer gesegnet. Der Bischof freute sich über das Gedenk-Projekt und das Interesse und Engagement der jungen Menschen: „Man merkt, dass da etwas zu Herzen geht.“</p>
<p>Ein weiteres Gedenkprojekt wurde in der Pfarre St. Georgen im Attergau umgesetzt, wo Jugendliche eine Gedenkstätte für ehemalige Flüchtlinge gestalteten. Auch im Jugendimpulszentrum J@m im Stift Kremsmünster setzten sich Jugendliche intensiv mit dem Thema Erinnerungskultur auseinander.</p>
<h3>In ganz Oberösterreich etwas zum Besseren verändert</h3>
<p>In <strong>über 30 Projekten </strong>in ganz Oberösterreich haben die Jugendlichen mit viel Power, Kreativität und Energie die Welt ein Stück weit zum Besseren verändert. Zur Verdeutlichung einige Blitzlichter aus den Projekten:</p>
<p>Über eine Gatschküche im Garten freuen sich die Kinder des <strong>Pfarrcaritas-Kindergartens St. Ägidius in Engerwitzdorf</strong>. Im <strong>Pfarrcaritas-Kindergarten in Mauthausen</strong> wurde ein Weiden-Tipi als Rückzugsort gestaltet. Neue Spielmöglichkeiten entstanden auch im Garten des <strong>Pfarrcaritas-Kindergartens in Vöcklamarkt</strong>.</p>
<p>Zur Begegnung zwischen junger und älterer Generation, die beide Seiten bereicherte, kam es im <strong>Seniorenzentrum</strong> Linz-Spallerhof, im <strong>Seniorenwohnhaus Karl Borromäus</strong> der Caritas in Linz, in der Pfarrgemeinde Linz-Don Bosco und beim <strong>Generationencafé im Linzer Domcenter</strong>. Im Haus für Senior*innen der Diakonie in Wels wurde gemeinsam ein Oktoberfest gefeiert. Über ein Beauty- und Verwöhnprogramm inklusive Handmassage und Nägellackieren freuten sich <strong>Senior*innen im Bezirks-Alten- und Pflegeheim Andorf</strong>.</p>
<p>Menschen mit Behinderung im Evangelischen Diakoniewerk Gallneukirchen sind begeistert von der neu gestalteten Weide für die Tiere des Streichelzoos; auch die Stallungen wurden winterfit gemacht. Gemeinsam mit den Bewohner*innen des <strong>Caritas-Standorts St. Pius in Steegen/Peuerbach</strong> gestalteten die Jugendlichen die Balkonfassaden neu, funktionierten einen alten Ausschankwagen zu einem Partymobil um und feierten eine Abschiedsparty. Die Bewohner*innen des Theresienguts auf dem Linzer Pöstlingberg freuen sich über den neuen Barfußweg im Garten. Fröhlich getanzt wurde beim inklusiven Tanzabend in der Diakoniewerkstätte in St. Pantaleon.</p>
<p>Im <strong>Caritas-Flüchtlingshaus in Rottenegg </strong>freuen sich die Bewohner*innen über einen kreativ gestalteten, einladenden Eingangsbereich. Das Gästehaus von „Treffpunkt mensch und arbeit“ in Obertraun ertrahlt nach Renovierungsarbeiten in neuem Glanz. Auch das Lehrlings- und <strong>Jugendzentrum ZOOM</strong> wurde neu gestaltet. Einen frischen Anstrich erhalten hat das Selbstversorgerhaus auf der Jungscharalm in Losenstein. Zum Stillwerden und Auftanken lädt der neu gestaltete Raum der Stille im <strong>Jugendzentrum Gewölbe</strong> in Steyr ein. In der Pfarrgemeinde Weyer wurde ein bestehender Raum zu einem <strong>gemütlichen Jugendtreff </strong>umgestaltet.</p>
<p>In der <strong>CARLA – dem Second-Hand-Shop der Caritas Linz</strong> – tauchten Jugendliche in die Welt der Kreislaufwirtschaft ein. Sie beschäftigten sich mit den Problemen der Textilindustrie, mit nachhaltigem Konsum und entwickelten kreative Ideen gegen Fast Fashion. Mit der Rolle von Frauen in der Gesellschaft beschäftigten sich Jugendliche in Wels. Alleinerziehende, arbeitslose Frauen standen im Zentrum eines filmischen Stadtrundgangs in Linz. Lebensmittel und Hygieneartikel für armutsbetroffene Menschen wurden in Linz und im Bezirk Braunau gesammelt. In Vöcklabruck bereiteten die Jugendlichen warme Mahlzeiten zu und teilten diese an bedürftige Menschen aus.</p>
<p>Erfahrungen im Bereich Aufforstung und Waldpflege erhielten Jugendliche in einem Projekt in Windhaag. Der Friedhof in Freistadt wurde rechtzeitig vor Allerheiligen und Allerseelen von Herbstlaub gesäubert, auch die Grünflächen wurden gepflegt. In St. Georgen im Bezirk Ried im Innkreis pflanzten Jugendliche eine Wildsträucherhecke.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 07:18:00 +0200</pubDate>
                        <title>Olympische Stimmung im Seniorenwohnhaus</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/98559-olympische-stimmung-im-seniorenwohnhaus/</link>
                        <description>Als Abschlussprojekt in der Caritas-Schule für Sozialbetreuungsberufe organisierte Sonja Asanger (47) aus Scharten eine „bewegende“ Olympiade für die Senior*innen. Wer einen sicheren Beruf mit Sinn sucht, ist in der Sozialbetreuung genau richtig. Die Ausbildungen werden gefördert. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><br>Als Abschlussprojekt in der Caritas-Schule für Sozialbetreuungsberufe organisierte Sonja Asanger (47) aus Scharten eine „bewegende“ Olympiade für die Senior*innen. Wer einen sicheren Beruf mit Sinn sucht, ist in der Sozialbetreuung genau richtig. Die Ausbildungen werden gefördert. Informationsabende finden am <strong>Dienstag, 4. November</strong>, um 17 Uhr an der Caritas-Schule am Schiefersederweg in Linz-Urfahr, am <strong>13. November, um 17 Uhr am Salesianumweg in Linz</strong> sowie online am <strong>20. November um 18 Uhr an der Caritas-Schule Josee</strong> in Ebensee statt. Die nächsten Ausbildungskurse starten an den Linzer Schulen im Februar 2026.</p>
<p>„Ich wollte meinem Leben einen neuen, sinnvollen Inhalt geben“, erzählt Sonja Asanger. Den sicheren Job als Filialleiterin eines Einzelhandelsgeschäfts aufzugeben und beruflich noch einmal von vorne zu beginnen, erforderte viel Mut. Bereut hat sie diesen Schritt jedoch keine Sekunde. Im Gegenteil: &nbsp;Mit dem Abschluss zur Fach-Sozialbetreuerin Altenarbeit hat sie gleichzeitig auch die Qualifikation als Pflegeassistentin erworben was ihr vielfältige Einsatzmöglichkeiten eröffnet. Neben Seniorenheimen kann sie z.B. auch in Krankenhäusern, Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen oder in der Mobilen Pflege arbeiten. Die finanzielle Absicherung durch das Pflegestipendium erleichtere ihr die Entscheidung und den Umstieg: Je nach Alter und beruflicher Situation fördert das Land OÖ mit 630 Euro oder der Bund mit mind. 1.600 Euro monatlich. Alternativ ist die finanzielle Unterstützung durch eine Stiftung ist möglich.</p>
<h5>Spaß &amp; Bewegung</h5>
<p>Für ihr Abschlussprojekt an der Caritas-Schule hatte Sonja Asanger eine besondere Idee: Den Bewohner*innen des Bezirksalten- und Pflegeheims Eferding, wo sie ihr Praktikum absolvierte, wollte sie einen spielerischen Wettkampf bieten. „Die Senior*innen sollten miteinander Spaß haben und in Bewegung kommen. So ist die olympische Idee entstanden“, erklärt die Sozialbetreuerin. Die Teilnehmer*innen versuchten sich mit Begeisterung in den Disziplinen Dosenwerfen, Ringwerfen, Zielwerfen und Kegeln. Alles Gelegenheiten, die Bewegung, Geist und Gemeinschaft fördern.&nbsp;</p>
<h5>Ganz im Zeichen des Olympischen Gedankens&nbsp;</h5>
<p>Schon die Vorbereitungen waren ein gemeinsames Erlebnis: Zusammen bastelten sie die olympischen Ringe, was die Vorfreude auf das Fest noch steigerte. Schließlich war es so weit: Sonja Asanger dekorierte den Raum feierlich, und mit Unterstützung ihrer Schwester, die selbst in der Mobilen Pflege tätig ist, wurden die Bewerbe in zwei Teams durchgeführt. „Anfangs wollten wir die Punkte genau notieren, aber im Verlauf der Spiele merkten wir, dass das gar nicht nötig war. Der olympische Gedanke ‚Dabei sein ist alles‘ stand im Vordergrund. Auch wenn alle mit großem Ehrgeiz bei der Sache waren“, lacht sie.</p>
<h5>Jede*r ein*e Gewinner*in</h5>
<p>Bei der feierlichen Siegerehrung überreichte der Heimleiter Medaillen, begleitet von der Bundeshymne. „Die gute Stimmung war während der Spiele spürbar und auch beim anschließenden Kaffeetrinken und Kuchenessen ließen die Bewohner*innen den Nachmittag Revue passieren. Zu sehen, wie ihre Augen strahlten, als sie später zum Abendessen gingen, das sind unbezahlbare Momente, die mich in meiner beruflichen Entscheidung bestärkt haben.“</p>
<p>Mittlerweile hat Sonja Asanger ihre neue Aufgabe gefunden: Sie arbeitet auf der Chirurgischen Abteilung im Klinikum Wels-Grieskirchen als Pflegeassistentin. „Mir gefallen die abwechslungsreichen Tätigkeiten, und es ist schön, wenn wir die Patient*innen in besserem Gesundheitszustand entlassen dürfen“, sagt sie mit einem Lächeln.</p>
<h5>Infoabende:</h5><ul><li data-list-item-id="e938925ed9c6a8a6e6d688e8ddd1c6373"><strong>SOB Schiefersederweg</strong> für Altenarbeit (Fach- und Diplomausbildung), Familienarbeit &amp; Vorbereitungslehrgang als Bildungs- und Orientierungsjahr: 4.11.2025, 2.12.2025, 13.1.2026, jeweils 17 Uhr: <a href="https://www.ausbildungszentrum-linz.at/" target="_blank">www.ausbildungszentrum-linz.at</a></li><li data-list-item-id="e4107fdd61f8ef4cbae69ef8542b6bfbf"><strong>SOB Salesianumweg</strong> <a href="https://www.sob-linz.at/" target="_blank">www.sob-linz.at</a><br>13. November 2025, 17 Uhr, Ergänzungsmodul Behindertenarbeit für FSB-BB (Pflegeassistenz)<br>15.01.2026 ab 17 Uhr: Alltagsbegleitung<br>28.01.2026 ab 17 Uhr: &nbsp;Integrative Behindertenbegleitung</li><li data-list-item-id="ea47843c4e28122bdcc3d145b805a62ea"><strong>SOB Josee</strong> für Altenarbeit, Behindertenarbeit, Behindertenbegleitung, Familienarbeit, Alltagsbegleitung: 20. November 2025, 22. Jänner 2026, jeweils 18 Uhr, online: <a href="https://www.josee.at/" target="_blank">www.josee.at</a>&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Allgemein</category>
                            
                                <category>SeniorInnen</category>
                            
                                <category>Aus - / Weiterbildung</category>
                            
                                <category>News caritas-schulen.at</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>Schulen</category>
                            
                                <category>News Salesianumweg</category>
                            
                                <category>News Schiefersederweg</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 29 Jul 2025 13:14:18 +0200</pubDate>
                        <title>Ökologisch innovativ: Wohnhaus für invita setzt neue Standards</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/98269-oekologisch-innovativ-wohnhaus-fuer-invita-setzt-neue-standards/</link>
                        <description>In Buchkirchen entsteht ein außergewöhnliches Projekt: Bis Herbst 2026 errichten wir hier für invita ein neues therapeutisches Wohnhaus, das Seinesgleichen sucht. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Buchkirchen entsteht ein außergewöhnliches Projekt: Bis Herbst 2026 errichten wir hier für invita ein neues therapeutisches Wohnhaus, das Seinesgleichen sucht.&nbsp;</strong></p>
<p>Der Bedarf an Wohnplätzen für die psychosoziale Nachsorge wächst stetig. Deshalb wird in Oberösterreich kräftig gebaut – etwa in Pram, Sierning und nun auch in Buchkirchen. Der Neubau dort sticht besonders hervor: Er wird ganzheitlich nachhaltig errichtet – mehrgeschossig in Massivholz. Alle oberirdischen Stockwerke bestehen aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz.</p>
<p>Auch die Energieversorgung ist auf Nachhaltigkeit ausgerichtet: Eine moderne Wärmepumpe sowie eine Photovoltaikanlage mit 37 Kilowatt-Peak und einem 16-Kilowattstunden-Speicher bringen umweltfreundliche Energie in das weitgehend energieautarke Gebäude.</p>
<p><strong>Vorreiter in der Caritas</strong></p>
<p>Verantwortlich für die umweltfreundliche Umsetzung ist Gernot Glasner, Leiter der Infrastruktur. „Holzbau ist doppelt ökologisch“, erklärt er. „Zum einen wächst in Österreich mehr Wald nach, als wir verbrauchen – zum anderen bindet Holz CO₂.“ Darüber hinaus fördert Holz ein angenehmes Wohnklima und sorgt für mehr Behaglichkeit.</p>
<p>Gleichzeitig ist sich Gernot Glasner bewusst, welche Herausforderungen die Holzbauweise mit sich bringt. „Da im Innenbereich die speichernde Baumasse fehlt, passt sich das Raumklima schneller an die Außentemperatur an“, so Glasner. „Deshalb muss beim Bau eine ökologische Kühlung mitgedacht werden.“ Diese findet im neuen Gebäude mittels einer passiven Kühlung über das Erdreich statt.</p>
<p>Und auch die Akustik ist in Holzhäusern ein Thema: Die Räume sind hellhöriger. Es braucht wiederum mehr „Masse“ im Inneren, die den Schall schluckt. So sind in den Decken Kiesschüttungen geplant, die den Schall zwischen den Stockwerken dämpfen.</p>
<p><strong>Gefördert durch den Waldfonds</strong></p>
<p>Ermöglicht wird das nachhaltige Baukonzept durch Mittel aus dem Waldfonds, der gezielt den Holzbau subventioniert. Die Förderung deckt die Mehrkosten - vorausgesetzt, das Gebäude ist bis Herbst 2026 bezugsfertig. Der hohe Vorfertigungsgrad ermöglicht diese kurze Bauzeit. Ein Meilenstein: Mit dem Budgetrahmen des sozialen Wohnbaus kann so erstmals ein innovatives, ökologisches Bauprojekt .realisiert werden&nbsp;</p>
<p>Nach der Fertigstellung stehen 20 Wohnplätze im Haus zur Verfügung. Zwei vollbetreute Wohngruppen, eine Intensivgruppe und ein Kurzzeitplatz kommen dann in den Genuss des ökologischen Wohnens – ein Meilenstein für invita und ein starkes Zeichen für nachhaltiges Bauen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachhaltigkeit</category>
                            
                                <category>News Oberösterreich</category>
                            
                                <category>RSS OÖ News</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 14:40:35 +0200</pubDate>
                        <title>Herzliche Gratulation!</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/98210-herzliche-gratulation-3/</link>
                        <description>Auch in diesem Jahr wurden von den Caritas-Schulen Österreich herausragende Fachprojekte ausgezeichnet, die an unseren drei Standorten in Linz, Linz-Urfahr und Ebensee im Schuljahr 2024/25 entstanden sind.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr wurden von den Caritas-Schulen Österreich herausragende Fachprojekte ausgezeichnet, die an unseren drei Standorten in Linz, Linz-Urfahr und Ebensee im Schuljahr 2024/25 entstanden sind.</p>
<p>Mit ihren Fachprojekten haben die Absolvent*innen der Fach-Ausbildungen für Sozialbetreuungsberufe auf beeindruckende Weise die Bedeutung der Sozialbetreuung sichtbar gemacht.</p>
<p>Dank ihres fundierten Fachwissens, ihrer kreativen Herangehensweisen und ihrer empathischen Haltung konnten sie Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten, zum Ausprobieren neuer Wege ermutigen und ihre Kompetenzen fördern oder erweitern.</p><ul><li>Doreen Anderl: Integrative Beschäftigung – Inklusion am ersten Arbeitsmarkt</li><li>Sonja Asanger: Seniorenolympiade = Bewegung und Aktivierung im Alltag</li><li>Selvina Avdic: Alte Ostertradition mit Thermomix – Basale Stimulation durch Backen und Basteln</li><li>Sabine Grubmair: Tagebuch zur Unterstützung der Kommunikation – Förderung der Selbstwirksamkeit bei Gedächtnisproblemen</li><li>Reka Kun: Taktil – haptische Stimulation: Ein Weg zur Welt- und Selbstkenntnis in der Behindertenarbeit.</li><li>Paul Reingruber: Selbständiges Arbeiten mit Holz und die dazugehörigen motorischen Fähigkeiten.</li><li>Mag. Peter Schneider: It’s my life – das ist mein Leben! Biografiearbeit für einen Klienten in der Mobilen Betreuung.</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>News caritas-schulen.at</category>
                            
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                                <category>Schulen</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 03 Feb 2025 14:31:56 +0100</pubDate>
                        <title>Berührendes und Heiteres aus der Sozialbetreuung</title>
                        
                        <link>https://www.caritas-ooe.at/ueber-uns/news/detailansicht/news/97016-beruehrendes-und-heiteres-aus-der-sozialbetreuung/</link>
                        <description>Unter der kreativen Leitung ihrer Deutschlehrerin, Krimiautorin Ulrike Moshammer aus Vöcklabruck, verwandelten die Studierenden ihre Erfahrungen aus der Arbeit mit Senior*innen, Menschen mit Beeinträchtigungen und Kindern in Kurzgeschichten, die zum Schmunzeln und Nachdenken einladen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Diplomklasse der Caritas-Schule für Sozialbetreuungsberufe Josee in Ebensee lädt zu einer besonderen literarischen Entdeckungsreise ein. Unter der kreativen Leitung ihrer Deutschlehrerin, Krimiautorin Ulrike Moshammer aus Vöcklabruck, verwandelten die Studierenden ihre Erfahrungen aus der Arbeit mit Senior*innen, Menschen mit Beeinträchtigungen und Kindern in Kurzgeschichten, die zum Schmunzeln und Nachdenken einladen. Das Ergebnis ist ein Buch mit dem Titel „Berührendes und Heiteres aus der Sozialbetreuung“, das im Verlag Story one Publishing erschienen ist.</strong></p>
<p>Es ist die Seniorin, die mit dem Staubsaugerrohr Karaoke singt oder der herzkranke Sechsjährige, dessen größter Wunsch durch den Besuch von Tom Turbo und Thomas Brezina im Krankenhaus wahr wurde - die Erzählungen der Studierenden über ihre Erfahrungen in der Sozialbetreuung sind eine Hommage an die Menschen, die sie in ihrem Arbeitsalltag begleiten. Mit Charme, Humor und Tiefgang möchten die Neo-Autor*innen nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern auch den betreuten Menschen einen Platz im Rampenlicht geben. „Diese Menschen stehen leider immer ein wenig am Rande der Gesellschaft und werden oft nicht ernstgenommen, egal ob es sich um ältere und womöglich demente Personen, Menschen mit Behinderungen oder auch Kinder handelt. Wir möchten dieses Bild ein wenig zurechtrücken", erklärt Ulrike Moshammer, die auch als Herausgeberin fungiert.</p>
<h5>Literatur und Sozialbetreuungsberufe verknüpfen</h5>
<p>Als erfahrene Autorin von Regionalkrimis und Deutschlehrerin bringt Moshammer ihre vielseitigen Kompetenzen in der Caritas-Schule in Ebensee ein, wo die Berufsausbildungen für Altenarbeit, Behindertenarbeit, Familienarbeit und Behindertenbegleitung angeboten werden. „Ich nutze die Literatur gezielt, um das Einfühlungsvermögen und die soziale Kompetenz der Studierenden zu stärken“, so die Germanistin. So greift sie Literatur mit Themen wie Autismus, Demenz oder Lernstörungen auf. Diese praxisnahe Herangehensweise macht deutlich, wie eng die Bereiche Sprache, Empathie und Sozialbetreuung miteinander verwoben sind.</p>
<p>„Im Arbeitsalltag erleben wir beinahe täglich etwas Erzählenswertes“ erklären die Studierenden und Neo-Autorinnen Ilse Lamprecht-Gaigg und Catrin Wolfsgruber. „Auch viel Lustiges ist dabei. Dass wir mit den betreuten Menschen lachen können, ist ja gerade das Schöne am Sozialbetreuungsberuf.“</p>
<p>Das Finden und Schreiben der Geschichten war demnach relativ einfach. Beim Überarbeitungsprozess war die Unterstützung durch die erfahrene Autorin Moshammer sehr wertvoll. Die angehenden Diplom-Sozialbetreuer*innen freuen sich sehr über ihr Buch. „Dieses Projekt hat uns als Klasse näher zusammenrücken lassen“, bemerkt Ilse Lamprecht-Gaigg. „Unterricht macht auf diese Art wirklich Sinn. Das, was wir hier gemacht haben, ist etwas Bleibendes. Wir sind daran gewachsen und stolz auf unser gemeinsames Ergebnis. So soll Unterricht sein, das Projekt war ein Mehrwert für uns alle.“</p>
<p>Das Buch „Berührendes und Heiteres aus der Sozialbetreuung“ ist im Buchhandel bestellbar. Es steht sowohl als E-Book als auch in gedruckter Form zur Verfügung. Der Reinerlös kommt dem Caritas Wohnhaus invita in Ebensee zugute, in dem zehn Menschen mit psychischen Erkrankungen betreut werden. invita befindet sich im selben Gebäude wie die Caritas-Schule. Viele angehende Sozialbetreuer*innen machen hier ein Praktikum.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Aus - / Weiterbildung</category>
                            
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