Vogelperspektive des geplanten Neubaus  - drei quadratische Hauser

Blick von oben auf den geplanten Neubau

Haus der NächstenLiebe: Finanzierung und Vermögensfragen


Immer wieder erreicht uns die Frage, ob für das Bauprojekt „Haus der NächstenLiebe“ Spendengelder verwendet werden. Das ist nicht der Fall. Für dieses Projekt werden ausschließlich Mittel eingesetzt, die ausdrücklich dafür vorgesehen sind – insbesondere Beiträge aus der Förderaktion „Quadratmeter der Nächstenliebe“, projektbezogene Partnerbeiträge sowie durch Eigenmittel, etwa durch die Veräußerung oder Baurechtsvergabe nicht mehr benötigter Bestandsgebäude.

Spenden fließen immer in Hilfsangebote

Zweckgewidmete Spenden und Spenden aus den kirchlichen Sammlungen für konkrete Hilfs- und Unterstützungsangebote werden ausschließlich für den Widmungszweck verwendet. Kein Cent davon fließt in das Haus der NächstenLiebe. Das gilt genauso für alle Spenden, die keine Zweckwidmung haben. Das garantieren wir als Caritas OÖ. Die Arealentwicklung am Froschberg mit dem Haus der NächstenLiebe dient dazu, langfristig Kosten zu senken, Standorte zu bündeln und unsere Leistungen effizienter zu organisieren – damit mehr Hilfe direkt bei jenen Menschen ankommt, die Caritas brauchen.

Finanzierung und Vermögensfragen

Die Caritas OÖ ist eine gemeinnützige Organisation und bildet kein Finanzvermögen. Als gemeinnützige Organisation investieren wir unsere Mittel laufend in soziale Hilfsangebote. Die Caritas verfügt jedoch – wie jede größere Organisation – über betriebsnotwendige Gebäude, in denen Hilfe und Unterstützung geleistet wird. Durch die Bündelung mehrerer Standorte werden einzelne Bestandsgebäude künftig nicht mehr benötigt. Diese werden veräußert oder in Baurechtsmodelle eingebracht, um den neuen Standort mitzufinanzieren. Es handelt sich daher nicht um die Verwendung angesparter Finanzmittel, sondern um eine strategische Neuordnung bestehender Infrastruktur.

Darum ein Haus der NächstenLiebe

Damit Hilfe wirksam geleistet werden kann, braucht es geeignete Rahmenbedingungen – für Menschen, die Unterstützung suchen, ebenso wie für jene, die diese ermöglichen. Das Haus der NächstenLiebe schafft Räume für vertrauliche Gespräche, für Orientierung in schwierigen Lebenslagen und für neue Perspektiven. Gleichzeitig benötigen unsere Mitarbeiter*innen funktionale Arbeitsplätze, optimierte Abläufe und kurze Wege, um unsere Dienste professionell anbieten zu können. Das Haus der NächstenLiebe schafft beides: Raum für soziale Arbeit und für die organisatorischen Strukturen, die diese Arbeit tragen und langfristig absichern.