Mehrere Erwachsene sitzen um eine Pinnwandtafel. Typische Workshop Situation.

In zwei Workshops brachten rund 20 Mitarbeiter*innen aus jenen Abteilungen ihre Perspektiven ein, die künftig am Froschberg arbeiten werden.

Mitarbeiter*innen gestalten mit

Im zweiten Workshop ergänzend neu mitgedacht wurde die veränderte Abbruchkante vom Sanierungsprojekt St. Elisabeth und freie Flächen im Betreubaren Wohnen:

In St. Elisabeth bleibt der Bürotrakt im Erdgeschoss erhalten, wo sich der Haupteingang befindet, und wird kernsaniert. Damit stehen zusätzliche 360 Quadratmeter Nutzungsfläche zur Verfügung, die mit einem eigenen Zugang in sich abgeschlossen ist. Für den Besprechungsraum im Betreubaren Wohnen, der adaptiert werden soll, wurden ebenfalls Ideen für neue Nutzungsmöglichkeiten gesammelt.

Nachdem beim ersten Workshop die Zuordnung der gewünschten Büro- und Besprechungseinheiten sowie alle weiteren Räumlichkeiten im Gebäude diskutiert wurden, präsentierte das Architekturteam von SWAP beim zweiten Termin die Ergebnisse. Die Teilnehmenden konnten die grundlegende Flächenplanung und die Zuordnung im Gebäude schon großteils bestätigen. Bei einigen Abteilungen ergaben sich kurzfristig noch neue Bedarfe, die nun in die weitere Planung integriert werden sollen. „Dass es noch einige Fragezeichen gibt, ist zu diesem Zeitpunkt der Planung völlig in Ordnung. Wir werden weiterhin Schritt für Schritt konkreter werden, bis wir ein zufriedenstellendes Ergebnis haben“, erklärt Caritas-Vorstand Stefan Pimmingstorfer.  

Raum für moderne Arbeitsweisen

Die Workshop-Teilnehmenden haben außerdem die Anforderungen für die neuen Arbeitsräume definiert: Im neuen Gebäude sollen Räume entstehen, die individuelle Bedürfnisse ebenso berücksichtigen wie Zusammenarbeit, Konzentration und organisatorische Effizienz. Offene und flexible Büroflächen werden dabei als zukunftsweisendes Element gesehen – ihre erfolgreiche Umsetzung setzt jedoch klare Rahmenbedingungen voraus, wie z.B. gute Akustik, Licht und Raumklima.

Parallel dazu müssen Räume für sensible Gespräche oder ruhiges Arbeiten weiterhin kurzfristig verfügbar sein. Auch die Ausstattung der Arbeitsplätze muss den verschiedensten ergonomischen und computertechnischen Anforderungen gerecht werden.  

Ergebnisse sind wichtige Grundlage

Die Ergebnisse der Workshops bilden eine wichtige Grundlage für die Erstellung der Einreichplanung und den Übergang in die nächste Projektphase. In enger Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro und den beteiligten Abteilungen wird das Nutzungskonzept des Areals am Froschberg weiter verfeinert.

„Ich möchte mich bei allen Teilnehmenden bedanken, dass sie die beiden Workshop-Termine zu so einem kreativen und energiegeladenen Prozess gemacht haben und wir nun wieder ein Stück weiter sind. Für die positive Entwicklung war entscheidend, dass sie ihre bzw. die Anliegen ihrer Abteilungen auf Augenhöhe bei den Experten einbringen konnten“, sagt Caritas-Direktor Franz Kehrer.  

Wie es weitergeht

Der Abbruchbescheid von St. Josef ist bereits eingetroffen. Im Sommer geht es an die Übersiedelung der Werkstätten und Qualifizierungsprojekte in das Gebäude in der Mozartstraße 41, das die Caritas dauerhaft angemietet hat. Die Umbau- und Adaptierungsmaßnahmen für den neuen, zentrumsnahen Standort sollen im Juni abgeschlossen werden. Auch das Zentrallager wird bis Sommer an den neuen Standort in der Industriezeile übersiedelt sein.

Offene Fragen können an froschberg(at)caritas-ooe.at gesendet werden.