Vorstand Stefan Pimmingstorfer und Dominik Witschko von der Abteilung Infrastruktur präsentieren das Modell des Siegerprojekts

Areal-Erneuerung am Froschberg in der nächsten Phase

Die Arealentwicklung am Froschberg ist ein wichtiges Projekt zur Modernisierung der Infrastruktur der Caritas OÖ. Neben einigen Sanierungen steht der Gebäude-Neubau (Arbeitstitel: „Haus der Caritas“ – ein Name wird 2025 kreiert) im Mittelpunkt der Entwicklung. Ende September wurde der Architekturwettbewerb dazu entschieden.

Sieger des Architekturwettbewerbs steht fest

Der Architekturwettbewerb wurde extern von Architekt DI Werner Scheutz begleitet. Es handelte sich um einen geladenen Wettbewerb in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer. Insgesamt nahmen 14 Architekturbüros teil. Die Auswahl der Gewinner erfolgte nach festgelegten Kriterien wie Erfahrung mit vergleichbaren Projekten, Nachhaltigkeit und der Anzahl der Mitarbeitenden. Die Jury bestand aus 8 stimmberechtigten Mitgliedern, darunter Vertreter*innen der Caritas und Diözese sowie der Architektenkammer und der Stadt Linz.

Die Gewinner des Architekturwettbewerbs, SWAP Architektur, sind ein renommiertes Wiener Büro, das innovative und nachhaltige Baukonzepte entwickelt. Mit einem Fokus auf klimagerechtes Bauen und effiziente Ressourcennutzung realisieren sie Projekte in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Wohnbau. Ihre Vision verbindet moderne Planungswerkzeuge mit zukunftsorientierter, umweltbewusster Architektur.

Funktionalität und barrierefreie Gestaltung

Das einstimmig ausgewählte Projekt wird nun weiter ausgearbeitet. Durch die Zusammensetzung der Jury wurde das Projekt auch städtebaulich positiv beurteilt. Ein erster Planvorschlag sowie ein Modell zeigen den Charakter und das optische Erscheinungsbild des zukünftigen Gebäudes.

Neben den formalen Kriterien und der guten Integration in das gesamte Umfeld des Areals wurde das Siegerprojekt ausgewählt, weil es u.a. großen Wert auf Funktionalität, barrierefreie Gestaltung und Nachhaltigkeit legt. Der vorhandene Baumbestand wird weitgehend in das Projekt integriert, und neue Grünflächen entstehen u.a. auf den Dachflächen. Diese und weitere Maßnahmen unterstützen die Ziele der Caritas, CO2 zu reduzieren und Klimaneutralität zu erreichen. Das Gebäude wird in Holzbauweise errichtet, was Flexibilität und leichte Anpassbarkeit ermöglicht.

Kommende Meilensteine am Areal Froschberg

Die nächsten Schritte am Froschberg verfolgen zwei zentrale Ziele: Zum einen werden die Voraussetzungen für den Start des Neubauprojekts geschaffen. Zum anderen wird durch eine gute Organisation des Übergangs sichergestellt, dass der laufende Betrieb in allen betroffenen Bereichen erhalten bleibt.

Bis Ende 2024 wird die Suche nach Ersatz-Räumlichkeiten abgeschlossen. Der Umzug der betroffenen Bereiche ist von März bis Mai 2025 geplant. Von Juni bis August 2025 werden die Vorbereitungen für den Abriss getroffen, der ab spätestens Oktober 2025 beginnt. Das Gebäude St. Elisabeth wird teilweise erneuert und für die zukünftige Nutzung vorbereitet, während die Werkstätten und die Küche abgerissen werden. Das Zentrallager und St. Josef werden ebenfalls abgerissen, um die Flächen für das neue Gebäude zu nutzen.

Gesamtkonzept: Bedarfsorientierte Neuausrichtung der Infrastruktur

Das Projekt ist Teil eines laufenden Gesamtkonzepts. Ziel ist es, die Lebens-, Ausbildungs-, Beratungs- und Arbeitsräume der Caritas OÖ bedarfsgerecht für die Zukunft auszurichten. Die räumliche Infrastruktur der Caritas wird dabei schrittweise an die aktuellen und kommende Anforderungen von Klient*innen, Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen angepasst. Durch diese fortlaufende Optimierung können auch die verschiedenen Angebote der Caritas effizienter gebündelt werden, um den wachsenden Anforderungen an soziale Dienstleistungen gerecht zu werden. Zudem wird durch die Umsetzung ökologischer Maßnahmen und nachhaltiger Bauweisen ein bedeutender Beitrag zur Klimaneutralität geleistet.  

Offene Fragen können an froschberg(at)caritas-ooe.at gesendet werden. Ab 2025 wird für interne und externe Fragen eine Dialogstelle zur Verfügung stehen.