Noch wird abgerissen, bald soll gebaut werden. Zwischen Baggern und Bauzäunen wächst eine Vision: ein Haus, das Offenheit und Nächstenliebe verkörpern will. Neues von der Arealentwicklung am Linzer Froschberg.
Zahlreiche vorbereitende Maßnahmen wurden im Herbst erfolgreich umgesetzt. Im November beginnen nun die Rückbau- und Abbrucharbeiten an Zentrallager, St. Josef und an Teilen von St. Elisabeth. Mit der Übersiedelung der invita-Wohngruppe von St. Elisabeth ins Seniorenwohnhaus Karl Borromäus sowie der Wohngruppe von St. Josef nach St. Elisabeth wurden erste zentrale Schritte gesetzt.
Mozartstraße 41 (M41) füllt sich weiter mit Leben
Auch das neu angemietete Gebäude in der Mozartstraße 41 (M41) füllt sich weiter mit Leben: Der Vorstand ist bereits im Sommer eingezogen. Große Teile der Beruflichen Qualifizierung und die Werkstätten der Fähigkeitsorientierten Aktivität aus St. Elisabeth nutzen mittlerweile zwei weitere Stockwerke. Auch die Süßspeisenküche ist bereits übersiedelt und wird im Frühjahr gemeinsam mit der großen Lehrküche in Betrieb gehen. Mitarbeiter*innen und Jugendliche in der M41 werden inzwischen von der Küche am Schiefersederweg verköstigt.
Seit August steht bereits das Zentrallager, seit Mitte Oktober das Gebäude St. Josef und ab Ende Oktober Teile von St. Elisabeth leer – damit ist der Weg für die nächsten Bauphasen geebnet.
Nachhaltiger Rückbau gestartet
Anfang Oktober begann der Rückbau des Dachstuhls des ehemaligen Zentrallagers mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit: Dach und Dachstuhl werden nicht entsorgt, sondern in St. Pius in Steegen/Peuerbach beim Bau einer neuen Halle wiederverwendet.
Anfang November beginnt die Einrichtung der Baustelle: Container, Baustellenzaun, Strom- und Wasserversorgung sowie Sicherheitsmaßnahmen werden installiert. Parallel dazu werden das Zentrallager, St. Josef und die leerstehenden Werkstätten in St. Elisabeth ausgeräumt und entkernt. Noch im Dezember wird das Zentrallager abgerissen. Die Rückbau- und Abrissmaßnahmen erfolgen durch eine Arbeitsgemeinschaft der Firmen Weissel und Hasenöhrl.
Ausblick „Haus der NächstenLiebe“
Auch in Sachen Neubau geht es voran: Direktor Stefan Pimmingstorfer berichtet: „Im Vorstand haben wir uns bewusst dafür entschieden, dem künftigen Neubau am Froschberg den Namen „Haus der NächstenLiebe“ zu geben. Dieser Name bringt auf den Punkt, wofür wir als Caritas stehen und wofür dieses Haus künftig stehen soll: für Offenheit, Mitmenschlichkeit und konkrete Hilfe. „Die Caritas hat und schafft Orte der gelebten Nächstenliebe: in der Begleitung, in der Beratung und in der Zusammenarbeit", sagt Stefan Pimmingstorfer.
Auch die konkrete Umsetzung geht in die nächste Phase: Der Planungsvertrag mit dem Architekturbüro SWAP wurde bereits unterzeichnet – ein bedeutender Meilenstein im Projektverlauf. Aktuell läuft die Ausschreibung zur Findung eines Totalübernehmers (TÜ), die im Frühjahr 2026 abgeschlossen sein soll. Die Einreichplanung ist für das 4. Quartal 2026, der Baubeginn für 2027 vorgesehen. 2030 soll das „Haus der NächstenLiebe“ bezugsbereit sein.
Offene Fragen können an froschberg(at)caritas-ooe.at gesendet werden.