Hilfe für Menschen im Ukraine-Krieg

© Andriy Dubchak / AP / picturedesk.com

Ukraine. Wir helfen.

Unterstützen Sie jetzt die Nothilfe im Krieg.

Der Krieg in Europa wird grausam fortgeführt und verursacht täglich dramatisches Leid. Geflüchtete Menschen in den Nachbarländern und jene, die in der Ukraine ausharren müssen, brauchen weiterhin dringend unsere Hilfe. Hunderte mussten bereits ihr Leben lassen. Die Flucht wird immer schwerer.

Die humanitäre Lage in der Ukraine ist katastrophal. Die Aussicht auf ein baldiges Ende des Krieges gibt es aktuell nicht. Not und Verzweiflung steigen. Zivilist*innen sind weiterhin bewaffneter Gewalt ausgesetzt. Die Mienengefahr steigt und Familien werden zunehmend durch Krieg und Flucht auseinandergerissen. Nahrungsmittel, Medikamente und Trinkwasser werden knapp. Die anhaltenden Kämpfe verwehren den Menschen den Zugang zu lebenswichtigen Dienstleistungen. Auch Hilfstransporte kommen immer schwerer in die hart getroffenen Gebiete. Die Menschen in der Ukraine und in den Nachbarländern brauchen jetzt dringend unsere Unterstützung. Die Caritas ist im Moment an drei Schauplätzen zugleich aktiv: in der Ukraine, in den Nachbarländern und in Österreich.

Die Caritas bleibt vor Ort. Obwohl die Hilfe in der Ukraine schwierigste Rahmenbedingungen vorfindet, setzen wir unsere Hilfe fort, wo immer auch möglich. Die humanitäre Hilfe wird laufend gestärkt und ausgebaut. Wir stehen im engen Austausch mit unseren Kolleg*innen vor Ort und in den Nachbarländern. Gemeinsam tun wir alles, um unsere Kolleg*innen in der Ukraine zu schützen, bei der humanitären Hilfe im Land oder auch bei der Flucht zu unterstützen. Die humanitäre Hilfe im Osten des Landes wird aufgrund der anhaltenden Beschüsse und fehlenden humanitären Korridore immer herausfordernder. Viele unserer Kolleg*innen und Freiwillige riskieren ihr Leben im Einsatz für Menschen in Not. Wir trauern um unsere drei Kolleg*innen der Caritas Ukraine, die ihr Leben unter den Beschüssen lassen mussten.

Bitte helfen Sie jetzt!

Hilfe ist jetzt überlebensnotwendig: Derzeit braucht es vor allem Nahrungsmitteln, sauberes Wasser, sichere Unterkünfte für Binnenvertriebene und Menschen, deren Häuser zerstört wurden, medizinische Versorgung und psychosoziale Unterstützung.

Als Caritas Österreich sind wir seit 30 Jahren in der Ukraine aktiv. Unser starkes Partnernetz ermöglicht es uns, rasch zu helfen. So konnten unsere Nothilfe-Maßnahmen in der Ukraine bereits knapp 355.000 Menschen erreichen. Dabei geht es um ganz elementare Hilfe im täglichen Überlebenskampf. Wir unterstützen auch unsere Partnerorganisationen in den Nachbarländern und konnten durch diese Soforthilfe-Maßnahmen bereits rund 286.000 Menschen helfen.

Klar ist: Mit immer massiveren Angriffen und Kriegshandlungen nimmt die Not zu. Damit steigt auch der Hilfsbedarf - so wie die Zahl derer, die flüchten. Insgesamt wurden bislang etwa 13,7 Millionen Ukrainer*innen durch den Krieg vertrieben: über 6 Mio. Menschen sind in Nachbarländer geflüchtet, 7,7 Mio. sind Binnenvertriebene. Rund 2,8 Million Ukrainer*innen, die zuvor in Nachbarländer flohen, sind wieder in die Heimat zurückgekehrt.

Spendenkonto
  • Caritas Oberösterreich
  • BANK: Raiffeisenlandesbank OÖ
  • IBAN: AT20 3400 0000 0124 5000
  • BIC: RZOOAT2L
  • Kennwort: Nothilfe Ukraine
Die Hilfe der Caritas kommt an!

Information und Unterstützung in Medyka, Polen, an der Grenze zur Ukraine

Caritas teilt heißen Tee an Ankommende aus

Hilfe für Flüchtende im polnischen Przemysl, an der Grenze zur Ukraine

Caritas hilft Flüchtenden im polnischen Przemyśl nahe der ukrainischen Grenze

Menschen, die flüchten, erhalten hier Lebensmittel und eine warme Mahlzeit.

Flüchtende am Grenzübergang in Dołhobyczów, Polen

Unterstützung für Ankommende im polnischen Dołhobyczów, an der ukrainischen Grenze

Versorgung mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln in Dorohusk, Polen

Verteilung von Essen in der Ukraine

Humanitäre Hilfe der Caritas in vollem Gange

Die Schwerpunkte der humanitären Hilfe in der Ukraine und Nachbarländern

  • Obwohl die Hilfe in der Ukraine schwierigste Rahmenbedingungen vorfindet, setzen wir unsere Hilfe fort, wo immer auch möglich. Wir stehen im engen Austausch mit unseren Kolleg*innen vor Ort und in den Nachbarländern. Gemeinsam tun wir alles, um unsere Kolleg*innen in der Ukraine zu schützen, bei der humanitären Hilfe im Land oder auch bei der Flucht zu unterstützen. Die humanitäre Hilfe im Osten des Landes wird aufgrund der anhaltenden Beschüsse und fehlenden humanitären Korridore immer herausfordernder. Viele unserer Kolleg*innen und Freiwillige riskieren ihr Leben im Einsatz für Menschen in Not. Wir trauern um unsere drei Kolleg*innen der Caritas Ukraine, die ihr Leben unter den Beschüssen lassen mussten.
  • Wir versorgen Binnenvertriebene: Vor allem in der Westukraine – etwa in Kolomyja, Iwano-Frankiwsk, Ternopil, Wolyn, Lwiw und Lutsk. Caritas-Unterkünfte und -Schulen wurden zu Aufnahmezentren umfunktioniert. Binnenvertriebene erhalten wichtige Informationen, Lebensmittel, Trinkwasser und persönliche Hygieneartikel, psychosoziale Unterstützung sowie einen sicheren Ort zum Schlafen, Essen und Waschen.
  • Wir schicken Hilfstransporte vor Ort: Insgesamt sind bereits 14 Hilfstransporte mit 167 Tonnen Hilfsmitteln im Westen der Ukraine angekommen. Auch kleinere Hilfstransporte gingen aus der Westukraine in Städte, die unter Beschuss stehen - zum Beispiel Charkiw und Kyjiw. Weitere Hilfstransporte sind geplant.
  • Frauen und Kinder bekommen wichtige Unterstützung, zum Beispiel durch kinderfreundliche Räume (Childfriendly Spaces), in denen Kinder an Sport- und Freizeitaktivitäten teilnehmen können, um mit dem psychischen Stress fertig zu werden.
  • In Städten, die unter Beschuss sind, wurden Notanlaufstellen eingerichtet, wo – wenn möglich – Medikamente und Essen verteilt werden. In Spitälern unterstützt die Caritas mit Hygieneprodukten und Nahrungsmitteln.
  • Wir kümmern uns um die Versorgung und Evakuierung von besonders vulnerablen Gruppen. Waisenkinder und Menschen mit Behinderungen und schweren Erkrankungen werden evakuiert, unsere Hilfe in den Kinder- und Familienzentren sowie in der Hauskrankenpflege bleibt aufrecht - wo immer auch möglich.
  • Wir bleiben vor Ort: Klar ist, dass mit den Kriegshandlungen der Hilfsbedarf stetig massiv steigt und einen langen Atem braucht.
  • Wir stehen - neben der Hilfe in der Ukraine direkt - weiterhin im engen Austausch mit unseren Partnern in der Region und unterstützen diese im Umgang mit den zahlreichen Menschen, die gezwungen sind, jetzt zu fliehen. Die Hilfsmaßnamen der Caritas Österreich erreichten 2022 bereits rund 286.000 Menschen in den Nachbarländern der Ukraine. Einen Schwerpunkt setzt die Caritas Österreich auf die Hilfe in der Republik Moldau.
  • Auch in Österreich versorgen wir geflüchtete Menschen. Als Caritas Österreich beobachten wir die Situation täglich und stehen im engen Austausch mit Innenministerium und der BBU sowie den zuständigen Bundesländern, um geflüchtete Menschen bestmöglich zu unterstützen und Unterkünfte sowie Ressourcen an den Bedarf anzupassen.

So hilft die Caritas in Oberösterreich

In Oberösterreich werden es von Tag zu Tag mehr Flüchtlinge. Manche reisen durch, manche sind zumindest vorläufig bei Verwandten untergekommen oder werden in den Notunterkünften von Bund und Land untergebracht. Als Caritas haben wir den Auftrag des Landes, gemeinsam mit der Volkshilfe die von vielen Privatpersonen angebotenen Quartiere zu überprüfen und die geeigneten Unterkünfte dem Land für die Zuweisung der Personen zu melden. Außerdem eröffnen wir selbst Unterkünfte, wo die Menschen von Caritas-Mitarbeiter*innen betreut werden.

Zudem kommen die privat untergebrachten Menschen zu uns in die Flüchtlings-Beratungsstellen, um hier den Antrag auf die staatlichen Versorgungsleistungen aus der „Grundversorgung“ zu stellen. Die Auszahlung erfolgt dann nach der Genehmigung durch das Land OÖ auch wieder in unseren Beratungsstellen.

Bis Ende April konnten wir dank vieler Spender*innen in OÖ rund 650 Familien (1.141 Erwachsene und 767 Kinder) mit rund 60.000 Euro in Form von Einkaufsgutscheinen für Lebensmittel unterstützen. Im Caritas-Zentrallager, Leondingerstraße 18, 4020 Linz, konnten wir mit vielen Sachspenden im selben Zeitraum 1.820 Menschen helfen.

Help-Point am Linzer Hauptbahnhof

Im Auftrag des Landes Oberösterreich ist die Caritas am Hauptbahnhof in Linz vertreten, um ukrainischen Flüchtlingen erste Auskünfte zu geben und bei Bedarf bei der Registrierung bei der Polizei zu unterstützen. Der Standort des „Help-Points“ befindet sich unten im Bahnhof, gegenüber dem McDonald’s.

Zeitraum: Montag bis Sonntag, 08.00 - 17.00 Uhr

 

Hotline für private Unterkunft-Geber*innen von Flüchtlingen

Die Caritas OÖ bietet als Service für private Unterkunft-Geber*innen eine Hotline an. Hier kann man sich über verschiedene Fragestellungen informieren, z.B. Registrierung, Grundversorgung, sozialrechtliche Ansprüche, Schule bzw. Bildung oder Arbeitsmarkt. 
Die Hotline ist unter 05 1776 1111 von MO - DO von 9-12.30 Uhr und 14.30-17 Uhr sowie am FR von 9-13 Uhr erreichbar.

Angebote der freiwilligen Mithilfe:

Aufgrund der derzeitigen Lage ist es uns leider nicht möglich, Freiwillige in die Ukraine zu entsenden. Wenn jemand im Inland mithelfen möchte, bitten wir darum, sich auf www.fuereinand.at, unserer Community, die wir im Notfall für freiwillige Mithilfe als auch für Sachspenden aufrufen, zu registrieren. Per Newsletter wird dann informiert, wo gerade welche helfende Hand gebraucht wird.

Für Lehrer*innen, Firmbegleiter*innen oder Menschen, die in der außerschulischen Jugendarbeit arbeiten, gibt es außerdem hier viele Ideen sowie wissenswerte Informationen, wie sie gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen den Menschen in und aus der Ukraine helfen können: ooe.youngcaritas.at/news/ukraine-wir-helfen/

Geldspenden sind aktuell die sinnvollste Art der Hilfe, damit wir die Nothilfe der Caritas vor Ort unterstützen können.  Bitte helfen Sie jetzt!

Spenden für Menschen in der Ukraine-Krise
Krise in der Ukraine

Nothilfe Ukraine

Kontakt Ukraine-Hilfe in Oberösterreich

Bei Fragen rund um die Ukraine-Nothilfe wenden Sie sich bitte an unsere Infonummer.